Rollhockey

RESG Walsum ist Favorit im Prestigeduell gegen Cronenberg

Immer wieder ein heißes Duell: Felipe Sturla und Cronenbergs Spielertrainer Jordi Molet (rechts).

Foto: Lars Fröhlich

Immer wieder ein heißes Duell: Felipe Sturla und Cronenbergs Spielertrainer Jordi Molet (rechts). Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.  Die Duisburger müssen am Samstagnachmittag beim Erzrivalen in Wuppertal antreten. Für den verletzten Xevi Berruezo rückt Pelayo Ramos ins Team.

Dem Gegner auf den Zahn fühlen, die Zähne zeigen, den richtigen Biss an den Tag legen – solche im Sport gern gebräuchlichen Metaphern mag Günther Szalek derzeit nicht so gern hören. Der Trainer der RESG Walsum musste sich am Donnerstag zwei Zähne ziehen lassen. Bis zum Samstag soll die Wunde aber ausreichend verheilt sein, um – sofern notwendig – lautstarke Anweisungen zu geben. Um 15.30 Uhr gastiert der Tabellendritte der Rollhockey-Bundesliga zum Prestigeduell beim Siebten RSC Cronenberg.

Früher war diese Paarung oft genug entscheidend im Kampf um die Deutsche Meisterschaft – davon sind zumindest die Wuppertaler aktuell weit entfernt. Neun Punkte trennen den RSC in der Tabelle bereits von den Walsumern. Den Roten Teufeln ist freilich bewusst, dass dieser Umstand am Samstag eher eine untergeordnete Rolle spielen wird: Wie schon gegen die ERG Iserlohn vor Wochenfrist wartet auf das Szalek-Team ein besonders gegen die RESG sehr motivierter Kontrahent.

Benjamin Nusch ist wieder dabei

Das dürfte wie üblich vor allem für die Ex-Walsumer Kay Hövelmann und Benjamin Nusch gelten. Letzterer hat ebenso wie Spielertrainer Jordi Molet – auch Trainer der deutschen Nationalmannschaft – eine mehrwöchige Rotsperre hinter sich. Das ist für Günther Szalek kein Problem: „Ich sehe das als Vorteil an, dass Cronenberg wieder komplett ist, weil wir so wissen, was uns erwartet.“

Umgekehrt gilt das nicht vollständig, weil Xevi Berruezo nach seiner im Spiel gegen Iserlohn erlittenen Kapselverletzung in diesem Jahr nicht mehr spielen wird. Für ihn kann Pelayo Ramos den frei werdenden Kontingentplatz einnehmen. Der junge Spanier hatte bisher nur Einsatzzeit im Europapokal und im Spiel gegen Schlusslicht Moskitos Wuppertal erhalten. In der Startformation wird er aber voraussichtlich nicht stehen.

Wie das Spiel ausgehen sollte, bedarf für den RESG-Coach keiner großen Diskussion: „Wir fahren als Favorit nach Cronenberg, daran gibt es nichts zu rütteln. Auswärts sind wir noch ohne Punktverlust – das soll auch so bleiben.“

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