Rollhockey-Bundesliga

RESG Walsum ist heiß aufs Spitzenspiel gegen Iserlohn

Sebastian Haas (r.) und Co. treffen auf die ERG Iserlohn.

Sebastian Haas (r.) und Co. treffen auf die ERG Iserlohn.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  RESG Walsum trifft als Tabellenführer daheim auf den punktgleichen Verfolger ERG Iserlohn. Noch keine Entscheidung zum Düsseldorfer Einspruch.

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Tobias Wahlen ist die Vorfreude auf dieses Duell anzumerken. „Ich denke, da treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die derzeit am besten drauf sind“, sagt der Kapitän und Torhüter des Rollhockey-Bundesligisten RESG Walsum. Am Sonntag (18 Uhr, Beckersloh) stehen sich die Roten Teufel und die ERG Iserlohn gegenüber – und damit die beiden Mannschaften, die punktgleich die Liga anführen.

„Es sind derzeit ja gefühlt ausschließlich Spitzenspiele“, kann der RESG-Goalie damit sehr gut leben. „Wir haben gegen Düsseldorf die bislang einzige schlechte Halbzeit der ganzen Saison ausgebügelt und noch im Penaltyschießen gewonnen“, sagt Wahlen. „Aber ich denke, auch Iserlohn dürfte bislang mit dem Saisonverlauf zufrieden sein. Sie haben Cronenberg mit 7:2 besiegt, sind auf dem Weg dorthin, wo sie wieder hin wollen. Die Arbeit von Alfredo Meier trägt dort Früchte“, sagt Wahlen über den früheren Walsumer.

Streitfall: 24 Sekunden

Weiterhin keine Entscheidung gibt es im Fall des Einspruchs des TuS Düsseldorf-Nord gegen die Wertung der Partie in Walsum. Offenbar hatte die RESG nach einer Strafzeit 24 Sekunden zu früh aufgefüllt – allerdings nach Entscheidung der Zeitnahme, die auch mit den Schiedsrichtern gesprochen hatte. Hätte Walsum aus eigenem „Antrieb“ zu früh aufgefüllt, hätte es „eine Rote Karte gegen unseren Trainer, eine Rote Karte gegen den Spieler und eine direkten Freistoß für den Gegner gegeben“, so Wahlen. So aber ist der einzige Vorteil, der entstanden ist, die um 24 Sekunden verkürzte Unterzahl. „Meiner Meinung nach rechtfertigt das keine Neuansetzung“, sagt Wahlen.

Auch die Frauen sind im Einsatz: Bereits um 15.30 Uhr spielen die Roten Teufelinnen in der Bundesliga ebenfalls gegen die ERG Iserlohn. Die Sauerländerinnen können derzeit das Fehlen von Maren Wichardt nur schwer kompensieren und müssen derzeit sogar um die Play-off-Teilnahme bangen. Da sich Calenberg und Remscheid im Spitzenspiel gegenüberstehen, könnten sich die drittplatzierten Walsumerinnen im Erfolgsfall verbessern.

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