Rollhockey

RESG Walsum startet am Samstag in die neue Spielzeit

Das letztjährige Bundesligaduell zwischen der RESG – hier mit Friederike Kaub – und der IGR Remscheid steigt am Samstag im Rahmen der Saisoneröffnung in der Halle Beckersloh.

Das letztjährige Bundesligaduell zwischen der RESG – hier mit Friederike Kaub – und der IGR Remscheid steigt am Samstag im Rahmen der Saisoneröffnung in der Halle Beckersloh.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Bundesligist aus dem Duisburger Norden präsentiert sich am Samstag mit seinen Teams den Zuschauern. Volles Programm in der Halle Beckersloh.

Die Rollhockey-Bundesligen der Frauen und der Männer sind am vergangenen Wochenende in die neue Saison gestartet – beide Teams der RESG Walsum konnten da erst einmal noch zuschauen. Ihre ersten Spiele stehen noch bevor. Zunächst einmal präsentieren sich die Roten Teufel und Teufelinnen am Samstag bei der Saisoneröffnung ihren Anhängern. Ab 11 Uhr ist die Halle Beckersloh geöffnet.

Das erste Testspiel des Tages bestreiten die Bundesliga-Damen, die um 13 Uhr auf die IGR Remscheid treffen. Nach der ersten Saison nach Wiedergründung des Teams registrierte die RESG einen derart großen Zulauf an Spielerinnen, dass der Verein sogar kurz darüber nachdachte, eine Reservetruppe in der 2. Bundesliga zu melden. Dieser Plan wurde zwar verworfen; dennoch wird am Samstag eine zweite Mannschaft gebildet, die um 18 Uhr auf den RC de Lichtstad aus den Niederlanden trifft. „Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass wir die Damen genauso behandeln wie die Herren und diese bei uns nicht nur nebenbei laufen“, sagt Abteilungsleiter Reinhold Luerweg.

Bislang keine Verstärkungen für das Männer-Team

Den personellen Zuwachs im weiblichen Bereich hätte er auch gern bei den männlichen Kollegen vermeldet, doch da liefen bislang alle Versuche ins Leere, die Mannschaft nach der vergangenen enttäuschend verlaufenen Saison zu verstärken. „Wir stehen inzwischen bei neun Absagen auf nationaler und auch internationaler Ebene – und das nur bei Spielern, um die wir uns ernsthaft bemüht haben“, so Luerweg. So wird wohl erst bei der nächsten Wechselfrist im Dezember etwas im Kader geschehen.

Die einzig gute Nachricht dabei: Die Abgänge halten sich in sehr engen Grenzen. Kapitän Tobi Wahlen, der angesichts seines Engagements als Trainer der A-Nationalmannschaft und seiner Verletzungsprobleme ans Karriereende gedacht hatte, hängt noch ein Jahr zwischen den Pfosten dran. Die Spanier Miquel Vila und Xevi Berruezo bleiben ebenfalls – und sogar Oldie Nuno Rilhas macht weiter mit. Eine Änderung gibt es an der Bande: Spielertrainer Christopher Nusch bekommt Ralph Stenger an die Seite gestellt, der schon beim Nationalteam als „Co“ von Tobi Wahlen fungiert. Am Samstag trifft das Team um 16.30 Uhr auf die IGR Remscheid.

Ihre Premiere erlebt die neue U-11-Mannschaft der RESG, die um 14.15 Uhr gegen Germania Herringen spielt.

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