Rollhockey

RESG Walsum stürmt an die Tabellenspitze der Bundesliga

Die RESG-Frauen setzten sich am Ende ungefährdet gegen den RHC Recklinghausen durch. Von links: Yorden Ece-Naz, Maibritt Giesing, Sina Fernano, Lisa-Marie Dobbratz, Friederike Kaub, Silvia Romero, Maike Johannsen, Charlotte van Putten, Anna Kaub

Die RESG-Frauen setzten sich am Ende ungefährdet gegen den RHC Recklinghausen durch. Von links: Yorden Ece-Naz, Maibritt Giesing, Sina Fernano, Lisa-Marie Dobbratz, Friederike Kaub, Silvia Romero, Maike Johannsen, Charlotte van Putten, Anna Kaub

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Männerteam aus dem Duisburger Norden setzt sich gegen Recklinghausen zweistellig durch. Die Frauen tun sich gegen den RHC etwas schwerer.

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Das ist doch ein lange nicht erlebtes Gefühl: Die RESG Walsum ist Tabellenführer in der Rollhockey-Bundesliga der Männer. Durch das vergleichsweise planmäßige 12:4 (8:2) über Kellerkind RHC Recklinghausen schob sich der Rekordmeister an die Spitze einer Tabelle, die freilich momentan noch äußerst krumm daherkommt. Auch die Frauen der RESG ließen gegen Recklinghausen nichts anbrennen und setzten sich mit 8:4 (4:2) durch.

Nach dem 10:2 zum Auftakt gegen den SC Bison Calenberg fiel der Sieg des Frauenteams diesmal aber eher in die Kategorie „Pflicht erfüllt, mehr nicht“. So sah das auch Trainer Markus Lusina: „Wir haben schon ein anderes Ergebnis erwartet. Unsere Mädels haben sich in der ersten Halbzeit sehr schwer getan.“ Nach der schnellen 3:0-Führung durch Lisa Dobbratz, Anna Kaub und Maike Johannsen ließ die RESG die Gäste auf 2:3 herankommen, ehe Silvia Romero den Pausenstand herstellte.

Im zweiten Durchgang schnürte Lisa Dobbratz dann einen Dreierpack; außerdem schlug Silvia Romero ein weiteres Mal zu. „Die Mannschaft hat versucht, sich ins Spiel zurückzukämpfen, was auch teilweise geklappt hat. Mit Charlotte van Putten hatten wir wieder einen starken Rückhalt im Tor“, so Lusina.

Holtzer diesmal bester Torschütze

Eine klare Angelegenheit war im Anschluss die Partie der RESG-Männer. „Wir haben Recklinghausen von der ersten Sekunde an keine Chance gelassen“, freute sich Trainer Christopher Nusch, der verletzungsbedingt diesmal nicht selbst mitwirken konnte. Auch mit nur sieben Feldspielern im Kader hatten die Walsumer keine Probleme, das Spiel überlegen zu gestalten. Das zwischenzeitliche 1:1 durch Niklas Nohlen (2.) war da nur ein kleiner Schönheitsfehler, zumal Sebastian Haas postwendend mit dem 2:1 antwortete. Für die Führung hatte bereits in der ersten Minute Miquel Vila gesorgt. Bis zur Pause schraubten dann erneut Vila (2) und Haas sowie Stan Holtzer (2) und Christopher Berg das Ergebnis in die Höhe. Niklas Nohlen verkürzte zwischendrin für die Vestischen auf 2:7.

Nach Wiederbeginn musste der diesmal das Tor hütende Leon Brandt die Schüsse von Marius Schürmann und Niklas Nohlen zum 4:8 passieren lassen, doch dann spielte wieder nur noch die RESG. Vila mit zwei weiteren Treffern, Holtzer und Ersatzkapitän Xevi Berruezo sorgten für ein zweistelliges Ergebnis. Coach Nusch war zufrieden: „Wir haben das wieder sehr clever gemacht und unsere Chancen gut genutzt. Die Jungs haben viele Dinge sehr gut umgesetzt, die wir vorher besprochen hatten.“

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