Handball

Schürmann rührt die Werbetrommel für das Spiel des VfB

Andreas Wink (Mitte) trifft am Samstag in der Glückaufhalle mit dem VfB auf den Tabellenzweiten SG Langenfeld.

Andreas Wink (Mitte) trifft am Samstag in der Glückaufhalle mit dem VfB auf den Tabellenzweiten SG Langenfeld.

Foto: Christoph Wojtyczka

Duisburg.  Homberg empfängt am Samstagabend den Tabellenzweiten der Regionalliga, die SG Langenfeld. Wölfe Nordrhein treffen am Sonntag auf den Weidener TV.

Gleich mehrere Wochen hat die Handball-Regionalliga zwischen den Jahren pausiert. Umso glücklicher sind die beiden Duisburger Vertreter HC Wölfe Nordrhein und VfB Homberg, dass es nun wieder los geht – und das noch vor heimischer Kulisse. Den Anfang machen dabei die Homberger, die am Samstagabend um 19 Uhr das Spitzenteam der SG Langenfeld in der Glückaufhalle begrüßen. Am Sonntag um 16 Uhr starten dann die Wölfe ins Jahr 2018 mit dem Duell gegen den Tabellenletzten Weidener TV.

VfB Homberg – SG Langenfeld (Sa., 19 Uhr, Glückaufhalle): „Eins weiß ich ganz sicher: Die Leute, die am Samstag in die Halle kommen, werden Spitzenhandball zu sehen bekommen – hoffentlich von beiden Teams“, macht VfB-Trainer Achim Schürmann Werbung für das Duell seines Teams gegen den Tabellenzweiten, der den direkten Wiederaufstieg in die dritte Liga anstrebt. Klar ist aber auch, dass Langenfeld nicht anreist, um zu verlieren. Trotzdem ist Hombergs Coach zuversichtlich, dass seine Mannschaft nicht vollkommen chancenlos in die Partie geht. Schließlich stehen ihm alle Spieler zur Verfügung und die letzten Trainingseinheiten verliefen auch zu seiner Zufriedenheit. Zusätzlich absolvierte sein Team am Dienstag ein vereinsinternes Trainingsspiel gegen die eigene Zweitvertretung, um wieder ein wenig Wettkampfpraxis zu bekommen.

Eine anspruchsvolle Aufgabe

Klar ist aber auch: Die Aufgabe am Samstagabend ist durchaus anspruchsvoll. „Langenfeld hat einen unglaublich starken Kader, der auch nach Wechseln nicht merklich schwächer wird. Für uns ist das Wichtigste, unsere Schwächephase zu verkürzen. Die gut zehn schlechten Minuten, die wir uns ständig leisten, haben uns locker vier bis sechs Punkte gekostet“, hat Achim Schürmann eine klare Vorgabe für das neue Jahr. Er wünscht sich, dass seine Mannschaft die Fehlerquote reduziert und dass sich insgesamt die Leistung stabilisiert. Wenn die Homberger dann noch einen Sahnetag erwischen, könnten sie vielleicht sogar den Favoriten ärgern.

HC Wölfe Nordrhein – Weidener TV (So., 16 Uhr, Krefelder Straße): Auch bei den Wölfen kann man am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Trainer Thomas Molsner hat seinen Spielern über die Feiertage eine Auszeit verordnet, sodass nun alle gesund und munter aus der Pause zurückkehren – inklusive Kevin Kirchner. Einzig der Einsatz von Calvin Wilm ist noch ein bisschen fraglich, aber das trübt die Laune des Coaches nur minimal. Im Gegenteil ist die Vorfreude darauf, dass es endlich wieder los geht, groß. „Die Pause sollte auch dazu dienen, dass die Jungs wieder Spaß am Handball haben, heiß aufs nächste Spiel sind. Ansonsten wollen wir den Schwung aus den letzten Duellen vor der Pause mitnehmen“, hatte Thomas Molsner durchaus Hintergedanken bei der verordneten Trainingsunterbrechung.

Aber der Blick geht auch nach vorne, auf die Partie am Sonntag und auch schon auf die kommende Woche: „Wir haben jetzt zwei wichtige Heimspiele vor der Brust und wollen die maximale Punkteausbeute holen. Damit hätten wir sowohl einen perfekten Hinrundenabschluss, als auch einen perfekten Start in die Rückrunde.“ Dem Wölfe-Coach ist auch durchaus bewusst, dass sein Team aufgrund der Tabellenkonstellation am Sonntag als Favorit ins Duell geht, doch er warnt auch davor, den Gegner zu unterschätzen. Schließlich hatte Weiden in der einen oder anderen verlorenen Partie vor allem Pech. Um den eigenen Erfolg zu erreichen, hat er auch schon einen Plan: „Wir müssen natürlich mit der Favoritenrolle umgehen, aber das Wichtigste ist, dass wir eine stabile, aggressive Deckung stellen und mit Tempo nach vorne spielen.“

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