Volleyball

SG Duisburg steht an der Spitze der Verbandsliga

Die Freien Schwimmer in der Saison 2019/20. Hinten von links: Co-Trainer Axel Quabeck, Johanna Gronen, Nina Fiebert, Anna Tepe, Bettina Hassenbürger, Julia Keller, Co-Trainer Jürgen Totzke. Vorne von links: Deborah Staudt, Linda Lengsfeld, Minou Lüngen, Marita Döhler, Andrea Schmid.

Die Freien Schwimmer in der Saison 2019/20. Hinten von links: Co-Trainer Axel Quabeck, Johanna Gronen, Nina Fiebert, Anna Tepe, Bettina Hassenbürger, Julia Keller, Co-Trainer Jürgen Totzke. Vorne von links: Deborah Staudt, Linda Lengsfeld, Minou Lüngen, Marita Döhler, Andrea Schmid.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Klares 3:0 gegen Neptun Aachen. In der Frauen-Landesliga steht der RTV auf dem ersten Platz. Die Freien Schwimmer verbuchen ersten Saisonsieg.

Die SG Duisburg steht ganz oben. Durch den 3:0 (25:18, 25:23, 25:11)-Sieg gegen den SV Neptun Aachen hat die Mannschaft von Trainer Markus Moormann die Tabellenspitze in der Volleyball-Verbandsliga erklommen. „Wir taten uns über weite Strecken des Spiels vor allem mit der eigenen Einstellung schwer“, monierte der Coach, denn erst im letzten Satz zeigte die Spielgemeinschaft aus Freien Schwimmern und Rumelner TV dem Gegner so recht die Grenzen auf.

So gingen die Aachener, die nur mit sieben Spielern nach Duisburg gekommen waren, mit 3:1 in Führung, ehe die SG das Kommando übernahm und ihrerseits ein 16:11 erspielte. Danach mehrten sich die eigenen Fehler, doch der Satz ging noch vergleichsweise deutlich an die Duisburger. In veränderter Besetzung ging im zweiten Durchgang vieles schief. „Die Aachener wussten wahrscheinlich gar nicht so richtig, wie ihnen geschah, ohne große Anstrengung gingen sie in Führung und bauten diese sogar aus“, erklärte Moormann. Als die Gäste mit 19:14 vorne lagen, drohte der Satzverlust, doch die SG riss sich zusammen, glich zum 21:21 aus und sicherte sich den Satz mit 25:23. Das hatte die Blau-Roten wachgerüttelt. Der dritte Satz war beim 25:11 dann doch eine klare Angelegenheit – und Aachen konnte nach drei Spielen immer noch keinen Satzgewinn verbuchen, während die SG mit neun Punkten und 9:1 Sätzen vor dem Würselener SV (9:2 Sätze) an der Spitze steht. Am 9. November geht es zum drittplatzierten Osterather TV.

Starker Auftritt der Schwimmerinnen

In der Landesliga der Frauen haben die Freien Schwimmer Duisburg beim 3:0 (25:21, 25:22, 25:21)-Auswärtssieg gegen den VC Eintracht Geldern II im zweiten Spiel den erste Saisonsieg gefeiert. „Alles, was im Spiel gegen Voerde nicht geklappt hat, war diesmal da: starke und präzise Angaben, sehr gute Annahme und Abwehr, gute Blocks“, freute sich Teamsprecherin Julia Keller. Gerade im Angriff machten die Schwimmerinnen eine gute Figur und profitierten vom variablen und genauen Spiel der Zuspielerin Sarah Schwartz. „Wir haben einfach mal draufgehauen. Eine unglaubliche Mannschaftsleistung. Jede kam zum Einsatz und hat alles gegeben“, freute sich Keller auch über die gute Stimmung im Team, die mit dafür sorgte, dass sich die Schwimmerinnen auch von einem 0:9-Rückstand im dritten Satz nicht schocken ließen und auch diesen Durchgang für sich entschieden. „Wenn wir so weitermachen, dann wird es eine starke Saison“, so Keller.

Derweil steht der Rumelner TV nach dem 3:1 (20:25, 26:24, 25:16, 25:19)-Sieg gegen den TV Gladbeck III mit neun Punkten und 9:2 Sätzen auf Platz eins. „Den Auftakt haben wir völlig verschlafen“, sagte Trainer André Engel. Der RTV lag mit zehn Punkten hinten, stabilisierte sich zwar, gab aber den ersten Satz ab. Durchgang Nummer zwei verlief völlig ausgeglichen. Den dritten Satzball nutzten die Rumelnerinnen zum 26:24-Satzerfolg. Danach hatte der RTV so richtig in die Spur gefunden, bestrafte schwache Annahmen auf Gladbecker Seite und lag durch ein klares 25:16 schließlich vorne. Im vierten Satz sicherten sich die Rumelnerinnen souverän die vollen drei Punkte. „Wir sind zufrieden, sehen aber auch noch Potenzial nach oben“, so Engel.

So geht es weiter

Am 9. November treffen die Freien Schwimmer in Weeze auf den TuS Baerl; der RTV spielt in Reken gegen den RC Borken-Hoxfeld III. Zuvor bestreiten die Baerlerinnen, die in dieser Saison eine SG mit dem TuS Lintfort bilden, am Donnerstab um 20 Uhr das Nachholspiel gegen die SG Reken/Gladbeck. Gespielt wird in der Halle auf der Sudermannstraße in Kamp-Lintfort.

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