Corona

Skaterhockey-Bundesliga soll in zwei Gruppen weiterspielen

Wenn noch eine Kurzsaison möglich ist, wird die Skaterhockey-Bundesliga in zwei Fünfergruppen fortgesetzt.

Wenn noch eine Kurzsaison möglich ist, wird die Skaterhockey-Bundesliga in zwei Fünfergruppen fortgesetzt.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Verband hat die Vereine über denkbares Szenario informiert. Die Duisburg Ducks träfen auf Bissendorf, Berlin, Essen und Krefeld.

Eine große Überraschung gab es nicht. Im Gegenteil. „Ich hatte erwartet, dass wir gemeinsam überlegen, welche Lösung die beste ist“, sagte Christian Grotenhöfer, Vorsitzender des Duisburg Ducks, nach der Videokonferenz der zehn Bundesligisten mit der Skaterhockey-Kommission ISHD im Deutschen Rollsport- und Inlineverband. „Letztlich wurde uns aber nur vorgestellt, wie sich die ISHD die Fortsetzung der Saison 2020 vorstellt. Alles andere sei nicht sinnvoll.“

Die angedachte Lösung hatten die Verantwortlichen schon vor einiger Zeit auf ihrer Homepage vorgestellt und auch als Lösung für die meisten Jugendligen bei der ersten Konferenz am Montag präsentiert: Sobald es losgehen kann, wird die Bundesliga für diese Saison in zwei Gruppen à fünf Mannschaften aufgeteilt. Play-offs sollen folgen, Absteiger werden in dieser Spielzeit nicht ermittelt.

Ablauf möglicher Play-offs unklar

„Letztlich ging es nur um Fragen wie die nach der Möglichkeit, unter Umständen auch während der Sommerferien spielen zu können“, so Grotenhöfer. Wie-viele Play-off-Runden es geben kann und ob sie im Best-of-Three-Modus oder nur in Hin- und Rückspiel ausgetragen werden können, hängt vom verbleibenden Zeitfenster ab. „Fakt ist, dass die Saison am 31. Dezember definitiv enden wird“, so der Ducks-Chef.

Wird eine solche verkürzte Saison möglich, würden die Enten eine Gruppe mit den Bissendorfer Panthern, Red Devils Berlin, Rockets Essen und dem Crefelder SC bilden. Die parallele Gruppe bestünde aus den Crash Eagles Kaarst, HC Köln-West Rheinos, Samurai Iserlohn, Commanders Velbert und dem TV Augsburg. In der regulären Saison wurde bislang nur ein Spieltag ausgetragen, der aber annulliert werden soll. „Es soll bei null begonnen werden“, so Grotenhöfer. Gut für die Ducks: Am 7. März unterlagen die Duisburger in Krefeld mit 4:11.

Am Montag folgt die Videokonferenz für die Frauen-Ligen.

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