Fußball

Spiel des MSV Duisburg gegen 1860 München kann stattfinden

Seit Monaten gibt es Probleme mit der Dachkonstruktion der Schauinsland-Reisen-Arena.

Seit Monaten gibt es Probleme mit der Dachkonstruktion der Schauinsland-Reisen-Arena.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.  Der MSV Duisburg gibt Entwarnung. Die Reparaturarbeiten am Dach sollen rechtzeitig beendet sein. Das Spiel gegen 1860 München kann stattfinden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das dürfte die Fans des MSV Duisburg aufatmen lassen: Martin Haltermann, der Pressesprecher des Fußball-Drittligisten, stellte am Mittwoch klar: Das Heimspiel am Samstag, 21. September, gegen 1860 München wird wie geplant in der Schauinsland-Reisen-Arena angepfiffen. Bis dahin sollen alle Lichtstegplatten auf den Tribünendächern abmontiert sein. Das heißt, rundum fehlen die ersten zehn Dachmeter.

Haltermann zeigte unter Berufung auf Informationen aus der Stadion-Projektgesellschaft den weiteren Weg auf: „Wir werden gegen 1860 München und noch drei, vier Spiele danach ohne dieses Dach spielen.“ Man werde dann im November, spätestens im Dezember dem Publikum einen kompletten Regenschutz ermöglichen. Wie dieser „Schirm“ dann aussehen wird, kann der MSV nicht sagen.

Zuschauer sollen nicht im Regen sitzen

Derweil arbeitet man daran, dass die Dauerkarten-Besitzer bei schlechtem Wetter nicht im Regen sitzen. Der MSV will dazu in der nächsten Woche rechtzeitig vor dem Spiel gegen die Löwen Nachricht geben. Haltermann: „Fakt ist, dass die Zuschauer für einen Platz ohne Regen bezahlt haben.“ Besonders heikel: Die Videowände müssen vor der Nässe geschützt werden. Auch da arbeite man an einer entsprechenden Konstruktion. Die Kosten für die Arbeiten trage die Stadionprojektgesellschaft, so der MSV.

Weil die Befestigung dieses Teils der Dachkonstruktion Mängel aufwies, hatte der MSV das für den 31. August geplante Heimspiel gegen Meppen absagen müssen. Nachholtermin ist Mittwoch, 2. Oktober. Die Kicker des MSV haben die verlängerte Pause übrigens gut genutzt. Trainer Torsten Lieberknecht verordnete aktive Erholung. Lieberknecht ist überzeugt: „Bis zur Winterpause reicht die Kraft.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben