Fußball

Stadt baut Stadion um: Der VfB Homberg darf aufsteigen

Die Aufstiegsfeier war nicht verfrüht: Der VfB darf sich über den Sprung in die Viertklassigkeit freuen.

Die Aufstiegsfeier war nicht verfrüht: Der VfB darf sich über den Sprung in die Viertklassigkeit freuen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Duisburg.   Das PCC-Stadion wird an die Sicherheitsstandards für die Regionalliga angepasst. Der Duisburger Oberliga-Meister darf endgültig feiern.

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Sollte der Aufstieg des VfB Homberg in die Fußball-Regionalliga womöglich an nichtsportlichen Umständen scheitern? In den vergangenen Tagen hatten Gerüchte dieser Art die Runde gemacht. Die Stadt Duisburg hat diese Zweifel jetzt beendet. Am Freitagnachmittag wurde offiziell verkündet, dass die Stadt den für den Spielbetrieb in der Viertklassigkeit nötigen Umbau des PCC-Stadions finanziert. Für die Umsetzung wird der Eigenbetrieb Duisburg-Sport verantwortlich sein.

Der Westdeutsche Fußball-Verband hat die Erteilung der Lizenz an die Erfüllung von Mindestsicherheitsstandards bezüglich der Unterbringung von Gästefans geknüpft. Diese waren im Stadion am Rheindeich bisher nicht gegeben. Nun werden eine Zaunanlage und ein separater Eingangsbereich zur notwendigen Fantrennung neu errichtet.

„Aktuell wird die Planung erstellt und die Höhe der Kosten durch ein externes Planungsbüro ermittelt“, erläutert Jürgen Dietz, Betriebsleiter von Duisburg-Sport. „Wir gehen davon aus, dass es uns trotz der Kürze der Zeit gelingen wird, die Maßnahme fertigzustellen“ so Dietz. Sein oberster Dienstherr, Oberbürgermeister Sören Link, sagt: „ Diese Lösung ist nur durch die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Verein, dem Stadtsportbund, dem Architekten und Duisburg-Sport zustande gekommen. Ich wünsche dem Team um Trainer Stefan Janßen nun viel Erfolg in der neuen Saison.“

Beim VfB dürfte nun ein kollektives Aufatmen einsetzen. „Wir gehen alle davon aus, dass alles rechtzeitig fertig wird“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Graf. (T. K./red)

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