Tashchy

MSV-Stürmer Tashchy warnt vor dem FC St. Pauli

Stürmer Borys Tashchy trifft im Dienst der Mannschaft: Der Ukrainer kommt bislang auf sechs Saisontreffer für den MSV Duisburg.

Foto: Marc Bohla/ Eibner-Pressefoto

Stürmer Borys Tashchy trifft im Dienst der Mannschaft: Der Ukrainer kommt bislang auf sechs Saisontreffer für den MSV Duisburg. Foto: Marc Bohla/ Eibner-Pressefoto

Duisburg.   Die Zebras fahren hochmotiviert auf den Kiez und können das Punktekonto auf 25 Zähler ausbauen. Torwart Flekken will einen kühlen Kopf bewahren.

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Borys Tashchy freut sich auf den Kiez. Der Stürmer des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg will am Sonntag mit den Zebras im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli drei Punkte einfahren und damit eine erfolgreiche Hinserie krönen. 22 Zähler stehen schon auf dem Konto des Aufsteigers, mit 25 Punkten wären die Meidericher zur Halbzeit sehr gut dabei. Zum Vergleich: In der Abstiegssaison 2015/16 standen auf halber Strecke gerade einmal elf Punkte für den MSV zu Buche.

Ein verlässlicher Torschütze im Duisburger Sturm

Am guten Abschneiden der Meidericher hat Borys Tashchy großen Anteil. Beim 2:0-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth erzielte der Ukrainer seinen sechsten Saisontreffer. Der 24-Jährige, der zwischenzeitlich verletzungsbedingt außer Gefecht war, ist das, was dem MSV in den letzten beiden Jahren gefehlt hatte: ein verlässlicher Torschütze im Sturm.

Auch für Tashchy persönlich sehen die Zahlen gut aus: In der letzten Saison kam er beim VfB Stuttgart nur einen Treffer im DFB-Pokal. Beim tschechischen Erstligisten FC Zbrojovka Brünn, für den er auf Leihbasis die Rückrunde bestritt, erzielte er nur zwei Treffer. Dabei – so sagt er zumindest – spielt die persönliche Torquote nicht die zentrale Rolle. Für Tashchy ist die Qualität eines Angreifers nicht nur auf die Torquote reduziert: „Ich freue mich über jedes Tor. Entscheidend ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist.“

Pauli geriet zuletzt kräftig unter die Räder

Tashchy fährt hochmotiviert nach Hamburg. „Jetzt nachzulegen, ist sehr wichtig für uns“, sagt der Stürmer, der dem aktuellen Formtief der Kiez-Kicker keine große Bedeutung beimisst. Zuletzt geriet Pauli mit einem 0:4 in Fürth und einem 0:5 in Bielefeld kräftig unter die Räder. „Das ist trotzdem ein starker Gegner. Aber wir werden versuchen, das Maximum herauszuholen“, warnt Tashchy.

Der Ex-Stuttgarter sieht keinen Grund, angesichts der guten Punktausbeute die Bodenhaftung zu verlieren. „Wir haben uns im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Wir haben ein klares Ziel – und das verfolgen wir. Auf die Tabelle schauen wir am Ende im Mai und sehen, was passiert“ sagt Tashchy, der natürlich davon ausgeht, dass er den MSV dann deutlich über dem Strich sehen wird,

Ähnlich sieht es Torwart Mark Flekken. Dass zuletzt im Vorfeld des Spiels gegen die „Boys in brown“ häufig von Bonuspunkten im letzten Hinrundenspiel die Rede war, ist für den Niederländer der falsche Ansatz. „Erst wenn wir den Klassenerhalt geschafft haben, kommen die Bonuspunkte. Vorher ist jeder Zähler auf dem Weg zu unserem Ziel wichtig“, unterstreicht der Keeper.

Am Millerntor saß Mark Flekken bislang nur einmal für die SpVgg Greuther Fürth auf der Ersatzbank, am Sonntag feiert er sein Debüt im Pauli-Hexenkessel. Flekken weiß, dass die Atmosphäre in dem engen und ausverkauften Stadion besonders ist und für die Gastgeber ein entscheidender Faktor sein kann. Flekken will aber am Sonntag einen kühlen Kopf bewahren und fordert das auch von seinen Vorderleuten ein: „Wir dürfen uns in St. Pauli nicht von der Atmosphäre verrückt machen lassen.“

>>Zebras mit Boxeinlage

Das war eine ungewöhnliche Trainingseinheit: Die Zweitliga-Kicker des MSV Duisburg arbeiteten am Mittwoch im Vita-Zentrum am Kaiserberg und absolvierten unter Anleitung von Kim Tamara Samonte und Dennis Allen eine Boxeinheit. Nicht dabei war Abwehrspieler Nico Klotz, der noch mit muskulären Problemen außer Gefecht ist. Am Donnerstag steht in Meiderich ab 13.30 Uhr eine normale Trainingseinheit an.

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