Regionalliga

Testspielsieg und ein Transfercoup für den VfB Homberg

Zwei neue Gesichter und ein altbekanntes Gesicht:  Koray Kacinoglu, Rückkehrer Can Serdar und Robin Urban (von links) sind die letzten drei der insgesamt acht Neuzugänge beim Aufsteiger.

Zwei neue Gesichter und ein altbekanntes Gesicht: Koray Kacinoglu, Rückkehrer Can Serdar und Robin Urban (von links) sind die letzten drei der insgesamt acht Neuzugänge beim Aufsteiger.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der VfB Homberg schlägt den VfB Oldenburg 2:0. Der Regionalligist präsentierte drei Neuzugänge.

Der VfB Homberg hat den ersten Härtetest für die Fußball-Regionalliga bestanden. Der Aufsteiger gewann das Testspiel gegen den VfB Oldenburg aus der Nord-Liga mit 2:0 (1:0).

Vor dem Spiel lüftete der VfB Homberg noch ein Geheimnis: Mit Robin Urban, Koray Kacinoglu und Can Serdar haben auch die letzten drei der insgesamt acht Neuzugänge den Weg zum Aufsteiger an den Rheindeich gefunden. „Der Trainer hat mich schon früh in der letzten Saison kontaktiert, ist dran geblieben und hat mir ein gutes Gefühl gegeben“, ist Urban, nach 46 Regionalliga-Einsätzen in den letzten beiden Jahren für Rot-Weiß Essen froh, dass Stefan Janßen den Innenverteidiger nach Homberg geholt hat.

Einen Rückschritt sieht der 25-Jährige, der einmal für Fortuna Düsseldorf in der Zweiten Liga sowie zehnmal für den SSV Jahn Regensburg in der Dritten Liga am Ball war, im Wechsel nach Homberg nicht: „Das kann auch ein Anlaufschritt sein. Die Truppe ist heiß auf die Regionalliga. Ich habe in der letzten Saison zwei Spiele gesehen und bin sicher, die Truppe hat das Zeug für die Liga.“

Neue Chance für Kacinoglu

Eine neue Chance beim VfB erhofft sich auch Rechtsverteidiger Kacinoglu, der von 2014 bis 2018 99 Regionalliga-Partien für den SV Rödinghausen (53) und die SG Wattenscheid 09 bestritt und vom zukünftigen Gegner Bonner SC kommt, für den er nur dreimal zum Einsatz kam. „In der letzten Saison lief es nicht so gut für mich. Ich glaube, hier bin ich nun in guten Händen. Die Truppe kann eine gute Rolle spielen“, so der 24-Jährige.

Homberg war ihm auch schon vor seinem Wechsel nicht unbekannt, von 2008 bis 2011 kickte der gebürtige Krefelder in der Jugend des MSV Duisburg. Stefan Janßen freut sich auf die Verstärkung: „Wir sind bei allen drei Neuzugängen von der Qualität und ihrem Charakter überzeugt“, sagt der Coach. Die Qualitäten von Serdar kennt er zudem bereits aus der Saison 2016/17, in der der zentrale Mittelfeldspieler in der Oberliga am Rheindeich kickte. Der 23-Jährige freut sich, dass es nach seinen Stationen bei Rot-Weiß Oberhausen und dem FSV Duisburg nun mit der Rückkehr geklappt hat. „Es ist ein gutes Gefühl, wieder dazu zu gehören.“

Rankl und Wibbe treffen

Die Gäste, bei denen früher Größen wie Wolfgang Sidka, Volker Ohling und Radek Drulak spielten, setzten den VfB von Beginn an unter Druck. Der VfB Homberg schwamm in der Abwehr, festigte sich aber nach Anlaufschwierigkeiten. Der Wille war da. In der 28. Minute staubte Danny Rankl nach einem Lattentreffer von Patrick Dertwinkel zum 1:0 ab.

Die Gastgeber kontrollierten fortan das Spiel. Dennis Wibbe erzielte in der 65. Minute nach schöner Einzelleistung das 2:0.

Am Sonntag testet der VfB Homberg um 15 Uhr beim Landesligisten Fichte Lintfort.

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