Handball

VfB Homberg bleibt im Siebengebirge ohne Punktausbeute

Tristan Moritz, der bislang hauptsächlich für die zweite VfB-Mannschaft spielte, zeigte trotz der Niederlage im Siebengebirge eine starke Leistung.

Foto: Tanja Pickartz

Tristan Moritz, der bislang hauptsächlich für die zweite VfB-Mannschaft spielte, zeigte trotz der Niederlage im Siebengebirge eine starke Leistung. Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.  Schürmann-Team kassiert zum Regionalliga-Auftakt eine 26:29-Niederlage. Besser läuft es für den HC Wölfe Nordrhein beim 26:24 in Krefeld.

Einen Sieg und eine Niederlage gab es zum Saisonstart für die beiden Duisburger Handball-Regionalligisten. Die Punkte gingen dabei auf das Konto der Wölfe Nordrhein.

DJK Adler Königshof –
HC Wölfe Nordrhein 24:26 (11:13)

Wölfe: Brysch, Wilm – Kirchner (10), Schneider (8/4), Julian Kamp (4), Don Singh Toor, Yannick Kamp, Plaumann, Werner (je 1), Woyt­, Molsner, Sam Singh Toor, Tesch.

Über die gesamte Spielzeit begegneten sich zwar in Krefeld zwei Teams auf Augenhöhe, einen kleinen Vorsprung hatten aber stets die Gäste. „Wir haben schon im ersten Durchgang meist mit ein, zwei Toren vorne gelegen, nach der Pause waren es zeitweise bis zu fünf Treffer. Trotzdem ist es am Ende noch einmal unnötig spannend geworden“, so Wölfe-Coach Thomas Molsner. Den Duisburgern gelang es von Beginn an besser, das eigene Spiel durchzubringen. Die junge Rheinhauser Truppe zeigte von Anfang an die nötigen Emotionen, die in dieser Partie mit Derbycharakter nötig waren. „Die zwei Punkte bringen uns auf jeden Fall einiges an Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Wir müssen die gezeigte Leistung speichern und auch in den kommenden Wochen abrufen, damit wir gar nicht erst in die untere Tabellenregion hineinrutschen“, meinte der Trainer, der vor allem eine gute und aggressive Defensive mit einem starken Calvin Wilm im Tor sah.

Mit der Schlussphase war Molsner nicht ganz einverstanden: „Ich habe in der Auszeit noch gesagt, dass wir uns keine Zeitstrafe mehr erlauben dürfen. Aber ausgerechnet die Kamp-Zwillinge wurden nacheinander auf die Bank geschickt, sodass wir zeitweise mit vier gegen sechs spielen und noch zittern mussten.“

HSG Siebengebirge –
VfB Homberg 29:26 (13:13)

VfB: Denter, Seemann – Krogmann (7), Moritz (5), Szymanowicz (5/3), Lenz, Wink (je 3), Upietz, Rennings, Brunotte (je 1), Luburic, Gernand, Wetteborn, Roschig.

Zweimal genehmigten sich die Homberger eine fünfminütige Schwächephase mit etlichen einfachen Fehlern, die von den Gastgebern gnadenlos ausgenutzt wurden. Dabei fand der VfB gut ins Spiel und lag mit drei Toren vorne. Doch eigene Patzer machten hier bereits aus einem 12:9-Vorsprung den 13:13-Pausenstand. Dabei dominierten die Homberger die Partie in der ersten Hälfte. Nach dem Seitenwechsel wogte die Partie dann hin und her. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen – bis zum 23:23 in der 47. Minute. Im Anschluss patzten die Homberger erneut, sodass die HSG innerhalb von fünf Minuten auf 29:24 davonziehen konnte. Dabei zeigte die Defensive – trotz 29 Gegentoren – eine gute Leistung. Doch die Gäste bekamen den in Manndeckung genommenen Edgar Schulz nicht in den Griff. „Das 29:26 war dann nur noch Ergebniskosmetik. Wir müssen jetzt weiter an uns arbeiten. Mit den 50 guten Minuten bin ich aber absolut zufrieden“, so VfB-Trainer Achim Schürmann.

Ein Sonderlob hatte er auf der Rückfahrt mit im Gepäck: „Tristan Moritz hat bisher hauptsächlich für die zweite Mannschaft in der Landesliga gespielt, uns aber nun toll unterstützt und fünf Treffer erzielt.“

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