Gewichtheben

VfL Duisburg-Süd setzt in der neuen Saison auf Frauen-Power

Theresa Wutzler ist eine von zahlreichen Gewichtheberinnen beim VfL Süd.

Theresa Wutzler ist eine von zahlreichen Gewichtheberinnen beim VfL Süd.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Großteil des Kaders des VfL Duisburg-Süd besteht aus Frauen. In der Gerwichtheber-Regionalliga geht es am Samstag nach Derne.

Gewichtheben in Nordrhein-Westfalen? Auf halbwegs gehobenen Niveau? Das gibt es in Duisburg, Köln und Dortmund. Kein Erst- und kein Zweitligist. Und die Regionalliga West besteht nach dem Abschied der KG Nordhessen nur noch aus dem VfL Duisburg-Süd, dem Kölner AC und den Dortmunder Vereinen SuS Derne und AC Goliath Mengede. „In der Oberliga gibt es noch einiges“, sagt VfL-Abteilungsleiter Karlheinz Rätz. Nur eben nicht in der Regionalliga. Ab Samstag stellen sich die Hüttenheimer Heber wieder der Herausforderung.

Verzichten müssen sie dabei allerdings auf ihre niederländischen Topstars der vergangenen Saison. Enzo Kuworge und Myrthe Timmermans wechseln in die Bundesliga, nehmen die weite Reise in die Nähe von Ludwigshafen auf sich und gehen künftig für den Traditionsclub AC Mutterstadt an den Start. „Ich gehe davon aus, dass Enzo noch richtig groß kommt. Zwar für die Niederlande, aber was soll’s“, drückt Rätz dem nun Ex-VfL-Athleten die Daumen für die Zukunft.

Neuzugang aus Utrecht

Ganz ohne Oranje geht der VfL Süd dann aber noch nicht an den Start. Denn der Trainer von Kuworge und Timmermans hat den Südlern eine weitere Sportlerin ans Herz gelegt. Die aus Utrecht stammende Sanna Bijleveld geht künftig für den VfL an die Gewichte. „Sie soll genauso gut sein wie Myrthe“, sagte Rätz über die im Jahr 1993 geborene Athletin. Außerdem hat sich Luana Hauptmann aus Köln dem VfL Süd angeschlossen. „Sie ist Studentin. Daher müssen wir abwarten, wie sehr sich das Training mit Prüfungen vereinbaren lässt.“

Nicht nur die beiden Neuzugänge sind weiblich – inzwischen besteht der Großteil des zur Verfügung stehenden Kaders aus Frauen. „Ich hätte kein Problem damit, auch mal nur mit Frauen anzutreten“, sagt Rätz. Neben den beiden Neu-Hüttenheimerinnen gehören Judith Frey, Maren Haufschild, Theresa Wutzler, Nina Ehlen, Ricarda Oreja sowie Robert Huben, Thorsten Wrobel und Artyom Mkrtschyan, inzwischen schon ein VfL-Urgestein, zum Team.

Köln ist der Favorit

Wohin die Reise in der Saison, die mit dem Kampf beim SuS Derne (Samstag, 17 Uhr) beginnt, geht? „Köln ist auf jeden Fall der Favorit. Alles anderes kann ich noch nicht einschätzen“, sagt Rätz. Der erste Heimwettkampf steht am 9. November gegen Mengede auf dem Plan. In dieser Saison geht es in der Halle „Im Reimel“ um 16 Uhr los; Waage ist um 15 Uhr.

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