Bezirksliga

Viktoria Buchholz verliert die Tabellenführung

Viktoria Buchholz – hier mit Eliah Jung – rannte gegen den SuS 09 Dinslaken an, verlor aber mit 1:2.

Viktoria Buchholz – hier mit Eliah Jung – rannte gegen den SuS 09 Dinslaken an, verlor aber mit 1:2.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Damit hat kaum jemand gerechnet. Viktoria Buchholz stolperte gegen Dinslaken 09. Aus Duisburger Sicht gab es am 15. Spieltag viel Frust.

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Aufgrund einer Heimniederlage ist Viktoria Buchholz am 15. Spieltag der Fußball-Bezirksliga nicht mehr Tabellenführer der Gruppe 5 und auf Platz drei abgerutscht. Neuer Spitzenreiter ist der Mülheimer FC 97. Derweil kam die DJK Vierlinden zu einem Remis gegen den Tabellenzweiten Biemenhorst und der Duisburger FV 08 verlor in Bocholt. In Gruppe 4 unterlag die zweite Mannschaft des VfB Homberg in Repelen.

Gruppe 4: VfL Repelen – VfB Homberg II 2:0 (0:0): VfB-Trainer Sunay Acar ärgerte sich über die Art und Weise der Niederlage: „Wir waren nicht bereit, ans Limit zu gehen. Das war von allen Spielern zu wenig. Wir müssen uns hinterfragen, ob uns dieses Auftreten nach vorne bringt.“ Kurz nach der Pause schoss Yasin Duman Repelen in Front, ehe Enes Balci in der 77. Minute per Strafstoß das 2:0 nachlegte. „Zwar haben wir fast nur diese zwei Torschüsse zugelassen, aber auch von uns war das nach vorne nicht gut gespielt“, erklärte Acar, der vor allem mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden war: „Wir bekommen einfach keine Konstanz in unsere Spiele.“

Gruppe 5: Viktoria Buchholz – SuS 09 Dinslaken 1:2 (1:1): Gegen den 15. der Tabelle setzte es für die Elf von Trainer Maik Sauer eine bittere Heimniederlage. Nach einer Viertelstunde schoss Max Suchomel die Gäste mit einem Strafstoßtor in Führung (O-Ton Sauer: „In vielen Augen war das kein Elfmeter“), ehe die Viktoria kurz vor der Pause durch Maurice Rybacki zum Ausgleich kam. Rund zehn Minuten vor dem Ende gelang Niklas Opriel der Siegtreffer für die 09er. „Nach dem Spiel haben wir uns alle gefragt, wie man so ein Spiel nur verlieren kann“, erklärt Sauer. „Wir hatten Torchancen ohne Ende. Leider waren wir nicht konsequent genug und haben in der Defensive einmal schlecht verteidigt.“

TuB Bocholt – Duisburger FV 08 1:0 (0:0): Der Duisburger FV 08 ließ in Bocholt unnötigerweise die Punkte liegen. „Wir hatten genügend Chancen, um das Spiel klar für uns zu entscheiden und waren sehr dominant“, ärgerte sich 08-Trainer Dirk Pusch. Die beste Torchance vergaben die Hochfelder in der 38. Minute, als Burak Öktem einen Strafstoß nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte.

Bocholt trifft vom Elfmeterpunkt

Die Gastgeber machten es auf der Gegenseite besser. In der 54. Minute behielt Amler die Nerven und schoss die Bocholter vom Punkt aus zum Sieg. Zuvor hatte 08-Kapitän Mergim Rustemi gefoult. „Das war bitter für Mergim, der ansonsten ein sehr gutes Spiel gemacht hat“, gab DFV-Trainer Pusch an. Stürmer Cagri Düven sah in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte und machte den gebrauchten Tag der Hochfelder perfekt.

DJK Vierlinden – SV Biemenhorst 2:2 (1:1): Die DJK bot dem Tabellenzweiten ein sehr ansehnliches Duell. „Das Niveau des Spiels war wirklich gut. Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, so darf es gerne weitergehen“, zeigte sich Trainer Almir Duric zufrieden. Dabei musste der Übungsleiter kurzfristig auf David Schulz und Ivica Karabaic verzichten. In der Halbzeitpause signalisierte dann auch noch Joel Grzeskowiak Leistenprobleme und musste raus. „Dennoch haben wir uns das Unentschieden erkämpft und verdient“, so Duric. In der 21. Minute schoss Cihad Saral die DJK in Führung. Nur neun Minuten später glichen die favorisierten Gäste durch Alexander Puhe aus. Der Biemenhorster Angreifer war auch kurz nach der Pause zur Stelle und schoss den SV in Führung (49.). Diesmal konnte jedoch Vierlinden zurückschlagen und sieben Minuten später durch Benjamin Koncic das 2:2 erzielen. „Mit etwas Glück hätten wir sogar gewinnen können“, erklärte DJK-Trainer Duric, der sich ärgerte, als zehn Minuten vor dem Ende bei einer kniffligen Szene im Gästestrafraum die Pfeife des Schiedsrichters stumm blieb: „Da hätte man definitiv Elfmeter geben müssen.“

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