Fußball

Wanheim 1900 möchte gern um den Aufstieg mitspielen

Das Wanheimer Team für die Kreisliga A: (hinten von links) Sponsor Pasquale Ciociola, Trainer Tahar Elidrissi, Yasin Sari, Marcel Krause, Osman Sahin, Hasan Sahin, Torwarttrainer Ümit Zengin; (Mitte von links) Obmann Martin Zrodlewski, El Hassan Lahjar, Tim Götze, Gianluca Barbetti, Fabio Barbetti, Mohamed Andich, Nico Dannehl, Trainer Gino Barbetti; (vorn von links) Abteilungsleiter Denis Waldbach, Vito Cravotta, Stefano Barbetti, Lukas Schmidt, Avdulla Krasniqi, Tim Halver, Daniel Hopf, Betreuer Ralf Jöckel.

Das Wanheimer Team für die Kreisliga A: (hinten von links) Sponsor Pasquale Ciociola, Trainer Tahar Elidrissi, Yasin Sari, Marcel Krause, Osman Sahin, Hasan Sahin, Torwarttrainer Ümit Zengin; (Mitte von links) Obmann Martin Zrodlewski, El Hassan Lahjar, Tim Götze, Gianluca Barbetti, Fabio Barbetti, Mohamed Andich, Nico Dannehl, Trainer Gino Barbetti; (vorn von links) Abteilungsleiter Denis Waldbach, Vito Cravotta, Stefano Barbetti, Lukas Schmidt, Avdulla Krasniqi, Tim Halver, Daniel Hopf, Betreuer Ralf Jöckel.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger A-Kreisligist hat drei eher magere Jahre hinter sich. Mit neuem Trainer und neuem Personal gelang aber ein starker Start.

Zuletzt ging es beim SV Wanheim 1900 stetig aufwärts – allerdings auf eher niedrigem Niveau. In der Saison 2016/17 schloss der A-Kreisligist in der Gruppe 1 auf Platz 14 ab, im Jahr darauf auf Platz 13, in diesem Sommer dann sogar als Tabellenelfter. „Da kann man jetzt natürlich nicht sagen, dass wir um den Aufstieg mitspielen müssen“, meint Trainer Tahar Elidrissi. Der 41-Jährige, der in den vergangenen fünf Jahren die Reserve von Nachbar Duisburger SV 1900 betreut hat, weiß aber, dass die Ansprüche am Honnenpfad gestiegen sind – spätestens nach dem furiosen Saisonstart.

Mit 5:1 haben die Gelb-Schwarzen am vergangenen Sonntag ihr erstes Punktspiel gewonnen. Und das nicht gegen irgendwen: Zu Gast war auf der Wanheimer Asche der SV Heißen, von der Konkurrenz zu den unbedingten Kandidaten auf den Aufstieg gezählt. „Man kann nach diesem Spiel auch nicht behaupten, dass sie kein Favorit sind. Aber es war eben zu sehen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten“, sagt Tahar Elidrissi.

Ein ausgeglichener Kader

Der Mann mit der Erfahrung aus über 200 Oberligaspielen für Schwarz-Weiß Essen, den Rheydter SV, den MSV Duisburg II, TuRU Düsseldorf und den VfB Speldorf übt das Traineramt in Wanheim nicht allein aus, sondern Seite an Seite mit dem bisherigen Coach Gino Barbetti. „Wir verstehen uns gut. Ich habe schon gesagt, dass er im Zweifelsfall der nette Trainer sein kann, während ich für die Strafen zuständig bin“, erklärt Elidrissi lachend. Er kalkuliert durchaus ein, dass es mal unterschiedliche Meinungen geben wird, wer denn nun zur Startaufstellung gehören soll und wer nicht. Das liege aber durchaus in der Natur der Sache angesichts eines 24 Mann starken Kaders, der äußerst ausgeglichen besetzt ist.

Was seine Kicker können, weiß Elidrissi teilweise aus jahrelanger eigener Erfahrung. Gleich zehn Akteure haben ihn nämlich auf dem kurzen Weg aus Wanheimerort nach Wanheim begleitet. Daniel Hopf, Samet Durmus, El Hassan Lahjar, Tayfun Karci, Mohamed Andich, Hussein Hamdan, Hasan Sahin, Yasin Sari, Imad Yarroum und vor allem Osman Sahin, mit 42 Treffern der letztjährige Toptorjäger, sorgen dafür, dass die Wahl der ersten Elf keine leichte Angelegenheit werden dürfte. Am Sonntag gibt es übrigens für die „DSV-Kolonie“ an der Düsseldorfer Straße ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Klub, der die Abgänge offenbar nicht kompensieren konnte: Im Auftaktspiel kassierte die 1900-Reserve ein 0:16-Desaster bei TuSpo Saarn.

Ein weiterer Neuzugang, der seinen Wert auch schon unter Beweis gestellt hat, ist der von Duisburg 08 gekommene Yassine Jaghou, der beim 5:1 gegen Heißen gleich einen Dreierpack geschnürt hat. „Wir haben Leute geholt, die jahrelang in der Kreisliga A gespielt und gezeigt haben, dass sie das Niveau für diese Klasse besitzen“, meint Tahar Elidrissi zur Personalpolitik des SVW.

Dass er von der Qualität seines Kaders überzeugt ist, bringt den Coach letztlich doch dazu, eine offensive Aussage abzugeben: „Wenn bei uns alle gesund bleiben, dann spielen wir auch um den Aufstieg mit.“ Wie schnell es allerdings gehen kann, zeigte sich schon am vergangenen Freitag, als Marcel Krause im Training umknickte. Dem Angreifer droht eine längere Pause.

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