Handball

Die HSG HMI fiebert dem Topspiel in Xanten entgegen

Auf die Abwehr der HSG wird beim Bezirksliga-Spitzenspiel in Xanten viel Arbeit zukommen.

Auf die Abwehr der HSG wird beim Bezirksliga-Spitzenspiel in Xanten viel Arbeit zukommen.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Der Tabellenführer der Bezirksliga spielt am Samstag um 19 Uhr in Xanten. Die Damen reisen am Sonntag zum Verfolgerduell nach Bocholt.

Auf ein echtes Topspiel freut sich die Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg! Am Samstag um 19 Uhr kommt es in der Herren-Bezirksliga zum Duell zwischen dem Zweiten, dem TuS Xanten (22:8)-Punkte, und dem Tabellenführer, der HSG HMI (22:6).

Aus dem Rhythmus gekommen

Während die Vereinigten am vergangenen Wochenende aufgrund des Orkantiefs unfreiwillig spielfrei hatten, kassierten die Xantener bei der Zweitvertretung des TV Borken eine herbe 18:33-Klatsche.

„Ich hätte liebend gern gespielt, da es immer schwierig ist, schnell wieder in den Rhythmus zu finden nach einer Pause. Mir wäre auch der Ausgang egal gewesen, Hauptsache wir wären drin geblieben. Eine Unterbrechung vor so einem wichtigen Spiel ist nie gut“, erklärt HSG-Coach Sven Esser. „Aber ich denke, dass auch so eine Niederlage mit 15 Toren Unterschied gegen den Tabellendritten nicht so einfach aus der Angel zu heben ist. Dafür bin ich schon zu lange im Geschäft.“

Trotz der deutlichen Niederlage in der Vorwoche und der Tatsache, dass die HSG als Spitzenreiter in die Partie geht, sieht der Übungsleiter der Vereinigten die Domstädter in der Favoritenrolle: „Es ist für alle Beteiligten etwas Besonderes, darauf arbeitet man die ganze Saison hin. Als Favoriten sehe ich uns aber nicht, da die Xantener von Beginn an gesagt haben, dass sie aufsteigen wollen. Daher müssen sie liefern und nicht wir, da wir unsere Zielvorgaben derzeit erfüllen. Zudem soll es einfach nur Spaß machen und das habe ich den Jungs auch mitgeteilt.“

Erfolg im Hinspiel

Dass sie den Gegner bezwingen können, haben die Vereinigten beim 27:24-Sieg im Hinspiel gezeigt. „Wir sind gut vorbereitet und wollen natürlich gewinnen. Wir wissen, dass wir jede Mannschaft in der Liga schlagen können“, so Esser.

Zudem kommt es auch zum Duell zwischen dem heimstärksten und dem auswärtsstärksten Team. „Die Xantener sind sehr heimstark. In eigener Halle haben sie noch kein Spiel verloren. Zudem verfügen sie über sehr gute Einzelspieler. Dennoch wissen auch wir, was wir können, denn wir haben noch kein Match in diesem Kalenderjahr verloren“, so der HSG-Coach.

Sobotta erwartet Spiel auf Augenhöhe

Am Sonntagmittag um 14 Uhr bestreiten dann die Damen der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg (2. Platz, 22:4 Punkte) ihr erstes von drei Topspielen in Folge. Die Mannschaft von Trainer Ralf Sobotta tritt bei der Zweitvertretung des TSV Bocholt (3. Platz, 20:6-Punkte) an.

https://www.nrz.de/sport/lokalsport/emmerich-rees-isselburg/Im Hinspiel musste sich die Sobotta-Sieben mit 17:24 in eigener Halle geschlagen geben. „Damals hat uns mit Anna Bücker eine sehr wichtige Spielerin in der Rückraummitte gefehlt. Daher gehe ich davon aus, dass es dieses Mal ein Duell auf Augenhöhe wird, da beide Mannschaften zu den besten der Liga gehören. Ich glaube auch, dass es kein hohes Ergebnis geben wird und es lange spannend bleibt. Ich hoffe einfach, dass wir es packen, denn dann haben wir weiterhin alles in der eigenen Hand“, meint Sobotta.

Deshalb soll auch unbedingt ein Sieg im Derby her. „Der TSV verfügt über einen guten Angriff, vor allem aber über sehr starke Außenspielerinnen. Deshalb müssen wir diese in den Griff bekommen und dürfen auch nur wenig Fehler im Angriff machen, um einfache Tore zu vermeiden“, erklärt der Trainer der HSG HMI. „Für beide Mannschaften geht es um einiges. Sollte Bocholt verlieren, ist für sie der Zug nach oben abgefahren, ähnlich sieht es bei uns aus.“

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