Handball-Bezirksliga

Gevelsberg II mit achtem Sieg im achten Spiel

Starker Rückhalt für die HSG Gevelsberg-Silschede II: Keeper Robin Soppa.

Starker Rückhalt für die HSG Gevelsberg-Silschede II: Keeper Robin Soppa.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de / Archiv

Gevelsberg.  Acht Spiele, acht Siege. Die Gevelsberger HSG-Reserve baut die imponierende Serie aus. Der CVJM verpasst dagegen den möglichen dritten Saisonsieg.

Die Serie der Gevelsberger HSG-Reserve bleibt bestehen. Wie die SG Attendorn-Ennest ist t Gevelsberg-Silschede auch nach dem achten Spiel ohne Punktverlust. Am nächsten Spieltag, am 30. November, treffen beide Mannschaften in der Gevelsberger Halle West aufeinander. Derweil verpasst Aufsteiger CVJM Gevelsberg einen möglichen dritten Saisonerfolg.

HV Sundern – HSG Gevelsberg-Silschede II 27:31 (15:18). Es war die erwartet knifflige Aufgabe für die Gevelsberger. Die Gastgeber, die auf dem vorletzten Rang stehen, zeigten einen beherzten Auftritt und verlangten dem Favoriten alles ab, während die HSG nicht so überzeugte wie in den Wochen zuvor. In der Deckung war die HSG zu passiv, das Umschaltspiel war nicht strukturiert genug, um das Tempospiel zu forcieren. Trotz der Unkonzentriertheiten lagen sie über weite Strecken des Spiels knapp in Führung.

Soppa rettet die HSG-Reserve

Mitte des zweiten Durchgangs verkürzten die Gäste auf 22:24 (42.). HSG-Coach Marco Luciano reagierte und brachte Torhüter Robin Soppa, der unmittelbar zwei freie Würfe parierte und seinen Vorderleuten neuen Aufwind gab. Entscheidend für den Erfolg war neben Soppa die in der Schlussviertelstunde sehr gute Deckungsleistung. Die Gevelsberger standen im Innenblock sehr sicher und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. „Das war nicht unser bestes Spiel“, fasste Luciano zusammen. „Aber wir haben uns in der entscheidenden Phase gesteigert und den Sieg letztlich auch verdient geholt.“. Ein Sonderlob bekam Joshua Schubert, der mit sechs Toren ohne Fehlwurf Toptorschütze seines Teams war.

HSG Gevelsberg-Silschede II: Steinbach, Soppa – Schubert 6, Pottkämper 5, Priggert 5, Meisterjahn 5, Eichhorn 4, Cramer 3, Kimmel 2, Müller 1, Viehweg, Krämer, Peters, Wilhelm.

TuS Linscheid-Heedfeld – CVJM Gevelsberg 23:18 (6:11). Nach fünf Punkten aus den letzten drei Spielen wäre auch beim TuS mehr möglich gewesen für den CVJM. „Unsere Chancenverwertung war einfach zu schwach“, brachte es Trainer Michael Truß auf den Punkt. Seine Mannschaft zeigte defensiv eine gute Leistung und hielt den Rückraum des Gegner gut in Schach. Im zweiten Spielabschnitt stellten die Gevelsberger auf eine 4:2-Deckung um, die sofort gut funktionierten.

Verdiente Niederlage

Spielerisch zeigten die Gäste eine durchaus ansprechende Leistung und kamen zu vielen freien Würfen, die sie regelmäßig ausließen. Der Torhüter des TuS wuchs über sich hinaus und brachte die Werfer des CVJM zur Verzweiflung. Neben zwei Siebenmetern entschärfte er etliche Gegenstöße und hundertprozentige Chancen. Die Abschlussschwäche zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel der Gevelsberger, die zehn Minuten vor dem Abpfiff auf 19:16 verkürzten. Im Anschluss ließen sie erneut beste Möglichkeiten aus, die Hausherren entschieden die Partie mit drei Treffern in Serie verdientermaßen für sich. Truß: „Mit 23 Gegentoren kann man sehr zufrieden sein, 18 eigene Tore sind deutlich zu wenig.“

CVJM Gevelsberg: Gronwald, Bösel – Lorkowski 4, Kling 3, Ellinghaus 3, Rüth 2, Benner 2, Heyde 2/1, Schott 1, Rüggeberg 1, van de Hoeve, Chaudoire, T. Berndt.

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