Handball-Verbandsliga

Gevelsberg im fünften Spiel in Folge unbesiegt

Sebastian Breuker (hier mit HSG-Physio Paula Jäkel) gelingt der 28:28, dreizehn Sekunden vor dem Ende scheitert er nur knapp, markiert nur fast den Siegtreffer.

Sebastian Breuker (hier mit HSG-Physio Paula Jäkel) gelingt der 28:28, dreizehn Sekunden vor dem Ende scheitert er nur knapp, markiert nur fast den Siegtreffer.

Foto: Marinko Prša / Archiv

Gevelsberg.  Im vergangenen Jahr mit 13 Toren Unterschied verloren, jetzt fast gewonnen, im fünften Spiel in Folge unbesiegt: die HSG Gevelsberg-Silschede.

In der Handball-Verbandsliga bleibt die HSG Gevelsberg-Silschede in der Erfolgsspur, bleibt zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. Denn in einem spannenden Duell trennten sich der TuS Westfalia Hombruch und die HSG mit 28:28 (15:16).

Nach dem fünften Spiel ohne Niederlage galt es für die HSG, das Unentschieden richtig einzuordnen. „Es hätte besser für uns laufen können, aber auch schlechter. Letztes Jahr haben wir mit 13 Toren hier verloren, deswegen können unter dem Strich mit dem Ergebnis leben“, kommentierte Sascha Šimec das Spiel. Sein Team war in Durchgang eins die etwas bessere Mannschaft. Zwar kamen sie in der Deckung gegen den starken Rückraum des TuS um Ole Sasse ab und an einen Schritt zu spät, spielten aber im Angriff einen sehr schnellen Ball und kamen zu vielen guten Würfen. Davon liegen sie einige liegen, wodurch der Vorsprung zur Pause nur ein Tor betrug. „Nach der Leistung hätten wir mit einem besseren Ergebnis in die Kabine gehen können“, so Šimec. Hinzu kamen einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen zuungunsten der HSG.

Sam Lindemann kassiert Rot

Im zweiten Durchgang zeigten die Hausherren, die nach schwachem Saisonstart mittlerweile wieder in der Spur sind, ihre Klasse. Über den Rückraum und präzise Kreisanspiele machten sie der HSG das Leben schwer und lagen lange Zeit knapp in Führung. Die Teams begegneten sich auf Augenhöhe, mit einem knappen Ergebnis ging es in die letzten zwei Minuten. Zuvor hatten die Gevelsberger mehrfach Pech mit Abprallern, die regelmäßig in den Händen der Hombrucher landeten. Gut 90 Sekunden vor dem Abpfiff kassierte Kreisläufer Sam Lindemann beim Stand von 28:27 zugunsten des TuS eine Rote Karte. Sebastian Breuker gelang dennoch der Ausgleich, im letzten Angriff von Hombruch hielt die Deckung der Gevelsberger Deckung stand. 13 Sekunden vor dem Spielende nahm Šimec seine Auszeit. Der letzte Angriff war nicht von Erfolg gekrönt, Breuker blieb mit seinem Wurf im Block hängen.

Zuschauer lenken HSG-Keeper ab

Unschön war eine Aktion hinter dem Tor der Gevelsberger. Ein Hombrucher Zuschauer, der das Spiel fotografierte, sprach während des laufenden Spiels vermehrt auf die Keeper der HSG Christian Scholz und Sven Wulf ein. Das Schiedsrichtergespann verpasste es, das konsequent zu unterbinden. Ansonsten waren es vor allem zu viele verlorene Eins-gegen-Eins-Duelle in der Deckung, die einen möglichen Sieg verhinderten. Im Rückblick haderte Simec zudem mit den vergebenen klaren Chancen. „Es war zwar deutlich besser als in der Woche davor, insgesamt aber noch einige vergebenen Möglichkeiten zu viel. Am Ende können sich beide Teams nicht über das Ergebnis beschweren. Wir sind jetzt seit fünf Spielen ungeschlagen und auf einem guten Weg“, fasste Sascha Šimec die Situation zusammen.

HSG Gevelsberg-Silschede: Scholz, Wulf – Breuker 9, Lindemann 7, Christopher Schrouven 3, Rauhaus 3, Fege 3/1, Stippel 2, Jukic 1, Rüggeberg, Bulk, Daniel Schrouven.

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