Handball-Verbandsliga

In Hombruch muss Gevelsberg an Chancenverwertung arbeiten

HSG Gevelsberg-Trainer Sascha Simec gibt seinen Spielern letzte Anweisungen mit auf den Weg.

HSG Gevelsberg-Trainer Sascha Simec gibt seinen Spielern letzte Anweisungen mit auf den Weg.

Foto: Marinko Prša / Archiv

Gevelsberg.  Während Gevelsberg in Hombruch spielt, macht RE Schwelm (Zwangs)-Pause. Eiserfeld hat die Partie aus personellen gründen abgesagt.

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Die HSG Gevelsberg-Silschede steht am morgigen Samstag (Anwurf 19.15 Uhr) bei Westfalia Hombruch vor einer schweren Auswärts-Aufgabe. „Hombruch gehört für mich zu den absoluten Top-Teams der Liga“, erklärt Gevelsbergs Übungsleiter Sascha Simec vor der Partie.

Der kommende Gegner legte jedoch einen schleppenden Saisonstart hin und steht derzeit mit drei Siegen und vier Niederlagen auf einem enttäuschenden achten Tabellenplatz. „Mich hat es auch etwas überrascht, dass Hombruch so schlecht in die Saison gestartet ist. Die haben extrem viel Qualität im Kader und müssten im Normalfall viel weiter oben stehen“, erklärt Simec vor der Partie in Dortmund. „Ich vermute, dass Sie ähnlich wie wir mit personellen Problemen zu kämpfen haben“, so der HSG-Coach. Besonders schwer ins Gewicht fällt für die Westfalia der Ausfall von Alexander Müller, der sich in der Vorwoche bei der Hombrucher Niederlage in Bommern am Knie verletzte. „Ich habe mir das Spiel angesehen und wünsche dem Spieler trotz aller sportlichen Rivalität schnelle und gute Besserung“, so Simec bezüglich der Personalsorgen des kommenden Gegners.

Der Trainer der Gevelsberger Handballer kann sich noch sehr gut an die letzte Begegnung mit Hombruch erinnern: „In der abgelaufenen Saison haben wir in Hombruch eine hohe Niederlage hinnehmen müssen. Das wollen wir natürlich nicht nochmal erleben“, kündigt der Coach an. „Auch, wenn Hombruch nicht gut in die Saison gekommen ist, haben sie gegen das absolute Topteam vom TuS Bommern in der letzten Woche zehn Minuten vor Schluss noch mit einem Tor in Front gelegen. Das sagt alles über die Qualität dieser Mannschaft aus“, weiß der Gevelsberger Übungsleiter.

Gevelsberg kommt mit Selbstvertrauen

Auf eigener Seite ist sich Simec den Qualitäten seiner Mannschaft durchaus bewusst. Aus den vergangenen vier Partien holte die HSG sieben Punkte. „Wir können mit viel Selbstvertrauen nach Hombruch fahren. Wir wissen ganz genau, woran wir arbeiten müssen, dass wir zwei Punkte mitnehmen können“, erklärt der Gevelsberger Trainer.

Vor allem wird es für die HSG-Mannschaft wie auch schon in den letzten Wochen um die nötige Einstellung gehen: „Die Mentalität wird das Zünglein an der Waage sein. Wenn wir bissig und aggressiv verteidigen, haben wir auch in Hombruch eine Chance zu gewinnen. Wir müssen den letzten Willen zeigen und unsere Torchancen effizient nutzen“, erklärt der Coach.

Die Chancenverwertung war in der letzten Woche im Spiel gegen den RSVE Siegen noch verbesserungswürdig. „Ich habe mir das Spiel nochmal angeschaut und habe 18 hundertprozentige Torchancen gesehen, die wir nicht verwertet haben. Das muss in Hombruch deutlich besser werden“, fordert der HSG-Coach.

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