Fußball-Bezirksliga

Schwelm sieht Voerde als Favorit im Derby

Viel Kampf, viele Torraumszenen – wie hier mit Domenique Pascal Menge (weißes Trikot) und Gaetano Salvo sind auch am Sonntag am Tanneneck zu erwarten

Viel Kampf, viele Torraumszenen – wie hier mit Domenique Pascal Menge (weißes Trikot) und Gaetano Salvo sind auch am Sonntag am Tanneneck zu erwarten

Foto: Marinko Prša

Ennepetal/Schwelm.  Vor der Partie Voerde gegen Schwelm ist die Stimmung in beiden Lagern gut und positiv. Das kann dann ja nur noch ein klasse Derby werden . . .

Letzter Spieltag vor der Winterpause in der Fußball-Bezirksliga. Mit einem Derby gehen BW Voerde und VfB Schwelm in die (punkt)spielfreie Zeit. Wie schon im Hinspiel, das am Brunnen beim 1:1 keinen Sieger hatte, sind auch am Tanneneck tiefe Bodenverhältnisse zu erwarten. Wir sprachen vor dem Derby mit den Trainern Lars Möske (BW Voerde) und Marco Menge (VfB Schwelm). Ihre Mannschaften waren zuletzt ähnlich erfolgreich. Holte Voerde aus den letzten fünf Spielen elf Punkte, so war es bei den Schwelmer nur ein Zähler weniger.

Frage: Wie wichtig ist es für Sie, im letzten Spiel des Jahres zu punkten?

Lars Möske: Wir sind sicher nicht unbedingt in der Pflicht zu gewinnen, weil wir ja recht gut dastehen. Aber wir wollen gegen die Schwelmer endlich mal einen Dreier einfahren. Wenn das zum Jahresabschluss gelänge, wäre es natürlich der Knaller. (Anm. der Redaktion: Der letzte Punktspielsieg Voerdes gegen Schwelm datiert aus der Aufstiegssaison 2016/2017).

Marco Menge: Ganz klar ist, dass Voerde als Favorit ins Spiel geht. Wir wollen aber alles in die Waagschale werfen, um aus dem Derby vielleicht doch etwas Zählbares mitzunehmen.

Wie ist die Situation in Ihrer Mannschaft?

Menge: In den letzten Wochen bin ich mit meinen Jungs sehr zufrieden. Die Ergebnisse stimmen, vor allem aber auch das Auftreten der Mannschaft, die da wesentlich enger zusammengerückt ist.

Möske: Die Stimmung nach dem Sieg bei ETuS am Sonntag ist recht gut. Wir wollen auf jeden Fall das Beste ‘rausholen, auch wenn es wie seit Saisonbeginn Personal fehlt.

Wie beurteilen Sie die gegnerische Mannschaft?

Möske: Ich hätte sie höher eingeordnet, so auf dem fünften Platz. Der Durchhänger, den die Schwelmer hatten, war ja nicht der Qualität geschuldet, sondern internen Reibereien, die sie aus der Bahn geworfen haben. Ich bin aber sicher, dass sie nach wie vor verwundbar sind.

Menge: Ich bin regelrecht beeindruckt, mit welcher Leidenschaft die Voerder Woche für Woche auflaufen

Wie ist die Personalsituation vor dem Derby-Rückspiel?

Menge: Bei uns wird Dominik Reinhoff fehlen, ansonsten steht mir der komplette Kader zur Verfügung.

Möske: Marius Hornschuh, Alexander Hillenberg und wahrscheinlich auch Michael Kupilas werden mir nicht zur Verfügung stehen. Aber mit Ausfällen zu leben, auch hochkarätigen, das sind wir ja schon seit Saisonbeginn gewohnt.

Wird am Sonntag auf ähnlich tiefem Geläuf gespielt, wie im August in Schwelm?

Möske: Das müssen wir sehen, ob wir auf den Rasen gehen können. Der Frost steckt ja schon drin und hat ihn ziemlich aufgeweicht. Vielleicht müssen wir deshalb auf den Kunstrasen ausweichen.

Wie lautet der Tipp für das Derby?

Menge: Ich erwarten ein rassiges Derby am Tanneneck. Meine Jungs wollen im letzten Spiel des Jahres ein gutes Ergebnis abliefern, aber, wie gesagt: Voerde ist der Favorit.

Möske: Eigentlich gebe ich ja nicht gerne einen Tipp ab. Aber wenn wir uns in der Form vom letzten Sonntag präsentieren, dann sollten wir 2:1 gewinnen.

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