Fußball-Bezirksliga

Schwelm verschafft sich Luft zur Abstiegszone

Michael Kluft (2.v.l.) markiert die 1:0-Führung für Schwelm. Die Erleichterung und der Jubel ist groß.

Michael Kluft (2.v.l.) markiert die 1:0-Führung für Schwelm. Die Erleichterung und der Jubel ist groß.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm.  Die ärgsten Abstiegssorgen hat der VfB Schwelm nicht mehr – vorerst. Das gelang mit dem 3:1-Sieg gegen den Vorletzten Sinopspor Iserlohn.

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Der VfB Schwelm konnte sich in der Fußball-Bezirksliga von den ärgsten Abstiegssorgen befreien. Die Mannschaft von Trainer Marco Menge besiegte den Tabellenvorletzten Sinopspor Iserlohn mit 3:1 (1:0) und steht nun mit 17 Punkten auf dem elften Tabellenplatz.

„Das waren heute ganz wichtige drei Punkte“, erklärt Co-Trainer Willi Menge im Anschluss an die Partie. Auf heimischer Anlage zeigte der VfB derweil jedoch zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. Im ersten Durchgang bestimmten die Hausherren das Geschehen von der ersten Minute an. Der Ball lief ruhig durch die eigenen Reihen und Schwelm erspielte sich im Laufe der Partie immer mehr Torgelegenheiten.

Michael Kluft trifft zur 1:0-Führung

In der 19. Spielminute war es Mittelstürmer Michael Kluft, der die Kreisstädter zur hoch verdienten Führung brachte. Nach einer flachen Hereingabe hatte Kluft im Fünf-Meter-Raum wenig Mühe, das Spielgerät zu versenken. „Dafür ist er bekannt. Da hat er genau da gestanden, wo ein Stürmer stehen muss“, lobt Willi Menge seinen Torjäger.

Auch in der Folge blieb der VfB die spielbestimmende Mannschaft und setzte den verunsicherten Tabellenvorletzten unter Druck. „Wir hatten dann noch weitere drei oder vier 100-Prozentige. Wenn wir zwei davon machen, können wir beruhigt in die Pause gehen. So haben wir Iserlohn dann im Spiel gehalten“, ärgert sich der Schwelmer Übungsleiter über die ausgelassenen Gelegenheiten.

Der Gast aus Iserlohn kam deutlich zielstrebiger und zweikampfstärker aus der Halbzeitpause zurück. Sinopspor drängte den VfB in die eigene Hälfte zurück, ließ seine eigenen Torchancen dabei jedoch teilweise fahrlässig aus. „Da muss man schon sagen, dass wir Glück hatten, nicht den Ausgleich bekommen zu haben“, erklärt Menge. Wie aus dem Nichts nutzte Deniz Temel jedoch die erste Tormöglichkeit der Hausherren in der zweiten Hälfte zum 2:0 (75.). Ein abgefälschter Schuss fand seinen Weg in den Iserlohner Kasten.

Später Anschlusstreffer von Iserlohn

Der Gast steckte jedoch nicht auf und setzte den VfB weiter unter Druck. In der 86. Minute kam Iserlohn dann auch zum verdienten Anschlusstreffer. In der Folge warf Iserlohn alles nach vorne. Die sich nun ergebenen Räume nutzte Schwelm Stürmer Ngoy Mbamba kurz vor dem Schlusspfiff dann zum 3:1 für den VfB. „Wenn man die erste Halbzeit berücksichtigt, kann man schon von einem verdienten Sieg sprechen. Wir haben uns in der zweiten Hälfte nicht aus der Drangphase von Iserlohn befreien können und müssen froh sein, dass wir nicht noch den Ausgleich kassiert haben“, lautet Menges Fazit zum Heimsieg.

„Für die kommenden Wochen müssen wir uns vornehmen, in der Offensive deutlich bessere Entscheidungen zu treffen. Wir haben die individuelle Klasse, um deutlich weiter oben in der Tabelle zu stehen, müssen aber lernen, besser zusammen zu spielen und die richtigen Lösungen zu finden“, erklärt der Schwelmer Coach im Hinblick auf die nächsten Spiele.

Am 1. Dezember beginnt die Rückrunde

Nach dem spielfreien kommenden Wochenende startet der VfB dann am 1. Dezember gegen den ASSV Letmathe in die Rückrunde. Die Sauerländer belegen derzeit mit sieben Punkten den ersten Abstiegsplatz. „Für uns war es wichtig, die drei Punkte bei uns behalten zu haben. Wir müssen die Köpfe jetzt frei bekommen und gegen Letmathe nachlegen“, fordert Menge im Hinblick auf die Partie in zwei Wochen.

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