Fußball Landesliga

0:3 – Frohnhausens Serie reißt beim Rather SV

Auf dem Boden der Tatsachen wie hier Samir Laskowski ist der VfB Frohnhausen nach der 0:3-Niederlage beim Rather SV gelandet.

Auf dem Boden der Tatsachen wie hier Samir Laskowski ist der VfB Frohnhausen nach der 0:3-Niederlage beim Rather SV gelandet.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Mit dem 0:3 beim Rather SV riss die Serie des Spitzenreiters VfB Frohnhausen. Prügelszenen begleiteten die Steeler Niederlage gegen Genc Osman.

Rather SV - VfB Frohnhausen 3:0 (2:0).

„Ich bin ganz froh, dass wir verloren haben. Endlich kommen alle mal runter“, meinte Frohnhausens Trainer Issam Said. In der ersten Halbzeit spielten die VfB-Akteure stark und hatten zwei gute Möglichkeiten durch Issa und Zamkiewicz, die aber nicht den Weg ins Tor fanden. Ein dummer Fehler in der Abwehr führte zum 0:1-Rückstand, und danach verlegte sich der Gastgeber vor allem aufs kontern. Kurz vor der Pause der zweite kapitale Bock in der Frohnhauser Hintermannschaft, als dem Rather Stürmer ein Ball praktisch in den Fuß gelegt wurde, den dieser zum 2:0 nutzte. „Danach lief bei uns nicht mehr viel. Wir waren viel zu ideenlos, alle waren sich sicher, dass wir das Ding noch drehen“, ärgerte sich Said. Als er in den letzten Minuten umstellte und die Truppe hop oder top spielte, fiel noch das 0:3. „Die Niederlage hat gezeigt, dass wir doch noch lange nicht so weit sind, wie einige dachten, und einige der Jungs sich zuviel Druck gemacht haben. Am Ende war die Niederlage verdient, weil der Gegner einfach mehr wollte“, erklärte der Trainer.

Tore: 1:0 (20.), 2:0 (42.), 3:0 (79.).

ESC Rellinghausen - FSV Duisburg 2:3 (0:3). Der Schuldige an der Niederlage war schnell gefunden. „Wir hatten gegen die Schiedsrichter keine Chance“, ärgerte sich Rellinghausens Trainer Sascha Behnke. „Das 0:1 war ein klares Abseits, dafür ist auf unserer Seite ein klarer Handelfmeter nicht gegeben wurden.“ Dazu kamen Abwehrfehler der Gastgeber, so dass es nach einer halben Stunde bereits 3:0 für die Gäste stand. „Ich konnte den Jungs zur Pause keinen Vorwurf machen, denn gegen solch einseitige Entscheidungen hat man wenig Chancen.“ Im zweiten Durchgang war von den Duisburgern nichts mehr zu sehen, doch der ESC nutzte die zahlreichen Möglichkeiten nicht. Erst 20 Minuten vor Schluss fasste Neuse sich ein Herz und schoss das 1:3. Der Anschlusstreffer kam dann zu spät. „Ich bin trotzdem zufrieden mit der Moral der Truppe, mit einem anderen Schirigespann wäre für uns sicher mehr drin gewesen“, meinte Behnke.

Tore: 0:1 (6.), 0:2 (11.), 0:3 (30.), 1:3 Neuse (70.), 2:3 Neuse (90. Foulelfmeter).

SpVgg Steele 03/09 - SV Genc Osman 2:4 (2:2). Wieder spielte Steele gut mit, doch am Ende stand das Team erneut mit leeren Händen da. Dabei kassierten sie bereits nach 17 Sekunden den ersten Gegentreffer. Doch die Elf, diesmal gecoacht vom Co-Trainer Christian Tytlik, bewies Moral und drehte die Partie bereits nach 20 Minuten. Auch in der Folge hielten sie gut dagegen, auch wenn es zur Pause 2:2 stand. Für den zweiten Durchgang hatten sich die Gastgeber einiges vorgenommen, kassierten aber innerhalb von zwei Minuten die beiden Gegentore zum 2:4. „Wir haben wirklich gut gespielt, Genc Osman ist körperlich wirklich sehr stark. Und am Ende konnten wir unsere 13 Ausfälle nicht kompensieren“, so der Co-Trainer. Nach der Partie eskalierten die kleinen Scharmützel, die es schon auf dem Platz gegeben hatten. „Ein gegnerischer Spieler hat einfach zugeschlagen, wir mussten die Polizei rufen, die die Lage dann geklärt hat“, hatte Christian Tytlik kein Verständnis für diese Aggressionen.

Tore: 0:1 (1.), 1:1 Al-Hakim (12.), 2:1 Smeilus (21.), 2:2 (31.), 2:3 und 2:4 (62. und 64.).

SC Düsseldorf-West - SV Burgaltendorf 4:1 (2:0). „Es war mal wieder ein Tag der Geschenke“, ärgerte sich der sportliche Leiter der Burgaltendorfer, Jörg Oswald. Bis zur 30. Minute war er zufrieden mit dem Auftritt seiner Spieler, die die Vorgaben gut umsetzten. Dann allerdings leisteten sie sich zwei eklatante Abwehrspieler, die zu den beiden Gegentreffern führten. Zwar hatte Nils Unger mit dem Halbzeitpfiff die Chance zum Anschlusstreffer, traf aber nur den Pfosten. Auch im zweiten Durchgang mussten die Gastgeber nur auf Fehler der SVA-Akteure lauern. Zwar keimte mit dem 1:3 von Vladi in der 70. Minute noch einmal Hoffnung auf, doch fast im Gegenzug fiel das 4:1. „Wenn man an drei Gegentoren selbst beteiligt ist, kann man ein Spiel gegen einen solch guten Gegner nicht gewinnen. Hätten wir das 0:0 länger gehalten, wäre sicher etwas möglich gewesen“, analysierte Oswald.

Tore: 1:0 (23.), 2:0 (43.), 3:0 (58.), 3:1 Vladi (70.), 4:1 (76.).

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