Fußball Landesliga

Frohnhausen macht den Traumstart perfekt

Jubel um Kevin Zamkiewicz (Mitte): Der Frohnhauser erledigte Steele mit seinen drei Toren fast im Alleingang.

Jubel um Kevin Zamkiewicz (Mitte): Der Frohnhauser erledigte Steele mit seinen drei Toren fast im Alleingang.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Nach dem 4:2-Auswärtssieg in Steele steht der Aufsteiger noch ohne Punkte da. Burgaltendorf mit zwei wechselvollen Halbzeiten am Ende 3:3.

SpVgg Steele – VfB Frohnhausen 2:4 (1:1).

Traumstart perfekt: Der VfB Frohnhausen verteidigte die Tabellenführung in einem intensiven Spiel bei Aufsteiger Steele. Die Gäste haben somit neun Punkte nach drei Partien auf dem Konto, während die Hausherren noch ohne Zähler dastehen. Steele-Trainer Dirk Möllensiep sprach von zu vielen individuellen Fehlern in der Defensive: „Wir zahlen momentan Lehrgeld, weil wir zu einfache Gegentore bekommen. Meine Mannschaft hat trotzdem einen ordentlichen Auftritt hingelegt, musste aber die offensive Qualität des Gegners anerkennen“, betonte Möllensiep. Damit meinte der Steele-Linienchef das Angriffs-Duo um Issa Issa und Kevin Zamkiewicz, die alle vier Treffer erzielen konnten.

VfB-Coach Said freut sich über sensationellen Start

Frohnhausen-Coach Issam Said freute sich über den sensationellen Saisonstart, zollte dem Gegner allerdings auch Respekt: „Es war ein hart erkämpfter Sieg. Steele hat uns alles abverlangt.“ Das Spiel war sehr intensiv und wurde durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters zusätzlich hektisch: Kenson Götze wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der Unparteiische entschied jedoch nicht auf Elfmeter, sondern stellte den VfB-Akteur wegen Schwalbe vom Platz. Said kommentierte die Entscheidung ehrlich: „Das war ein absoluter Witz.“ Der Spitzenreiter ließ sich aber nicht von dem Platzverweis aus der Ruhe bringen und konnte noch zwei Treffer in Unterzahl erzielen. Der VfB-Trainer war zusammenfassend zufrieden mit der Darbietung seiner Elf: „Wir waren zwar defensiv anfällig, konnten uns aber durch unsere überragende Qualität in der Offensive verdient durchsetzen“.

Tore: 0:1, 1:2, 2:4 Zamkiewicz (5., 49., 90. +2), 1:1 Schröder (33.), 1:3 Issa Issa (68., Elfmeter), 2:3 Smeilus (80.). Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Götze (VfB, 59., Unsportlichkeit).

SW Düsseldorf – SV Burgaltendorf 3:3 (2:1).

Der SV Burgaltendorf kam in Düsseldorf nicht über ein 3:3-Remis hinaus. Jörg Oswald, Sportlicher Leiter des SVA, sprach von einer gerechten Punkteteilung: „Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir nehmen das Ergebnis mit und wollen uns in den nächsten Duellen steigern.“ Die Partie begann gut für den Gast: Kapitän und Torjäger Kreshnik Vladi brachte sein Team nach 12 Minuten in Führung. Der Treffer war die Belohnung für einen guten Gäste-Auftritt in der Anfangsphase. Kurz vor dem Pausentee agierte die SVA-Defensive zweimal unglücklich und ging mit einem Rückstand in die Halbzeit: „Wir haben zu einfache Gegentore bekommen. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt sehr intensiv und hektisch“, betonte Oswald.

Burgaltendorf kam nach der Pause besser zurecht

Burgaltendorf steigerte sich aber im zweiten Durchgang wieder und konnte das Duell komplett drehen. Matteo Viefhaus und Vladi, der ein herrliches Heber-Tor erzielte, stellten das Spiel wieder auf den Kopf. Oswald war mit der Leistung seiner Mannschaft zu diesem Zeitpunkt zufrieden: „Wir hatten mehr Zugriff und haben zwei tolle Treffer erzielt.“ Für einen Dreier sollte es aber nicht reichen, da Düsseldorf eine erneute Antwort parat hatte und das gerechte Unentschieden sicherte.

Tore: 0:1, 2:3 Vladi (12., 75.), 1:1 (39.), 2:1 (45.), 2:2 Viefhaus (51.), 3:3 (82.).

ESC Rellinghausen – Duisburger SV 4:0 (3:0).

Kurzen Prozess machte der ESC Rellinghausen mit den Duisburger Gästen, schon zur Pause war alles klar. Die Rellinghauser profitierten früh von einem Stellungsfehler der Gegner, den Björn Homberg zur Führung nutzen konnte. Acht Minuten später veredelte Kapitän Dominik Huxholt einen Konter über die rechte Seite zum 2:0. Der auffällige Zentrumspieler Björn Homberg markierte mit dem 3:0 sein zweites Tor, so dass das Spiel nach 20 Minuten weitestgehend entschieden war. „Nach der Halbzeit haben wir einen Gang runtergeschaltet“, kommentierte ESC-Trainer Behnke. Nach der Pause verhinderte der starke Rellinghauser Schlussmann Björn Heußen erneut den Anschlusstreffer. Letztlich konnte sich Max Richter, diesmal auffälligster ESC-Spieler, mit dem 4:0 belohnen. Insgesamt zeigte sich Trainer Behnke zufrieden: „ Hinten steht die Null und vorne machen wir die Tore, bis jetzt sind wir zufrieden mit dem Saisonstart.“

Tore: 1:0 Homberg (2.), 2:0 Huxholt (11.), 3:0 Homberg (20.), 4:0 Richter (60.).

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