Schwimmen-DMSJ

SG Essen räumt sechs Titel ab

Der A-Jugendliche Lukas Zibner von der SGE freut sich über seinen Sieg

Foto: Thomas Stuckert

Der A-Jugendliche Lukas Zibner von der SGE freut sich über seinen Sieg Foto: Thomas Stuckert

Bei den NRW-Meisterschaften in Wuppertal haben sich die Meister gleichzeitig für das Bundesfinale Anfang Januar qualifiziert.

Lukas Zibner reckte den Arm vor Freude in die Luft und strahlte. Als Schlussschwimmer seiner Mannschaft hatte er im letzten Rennen noch einmal alles gegeben. Mit einer knappen Sekunde Rückstand auf den Konkurrenten von der SG Gladbeck/Recklinghausen ging Zibner vom Block, überflügelte seinen Widersacher in einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen und schlug schließlich eine Sekunde vor ihm an. Die männliche A-Jugend der SGE stand beim NRW-Finale in Wuppertal zwar schon nach vier von fünf Wettkämpfen als Gesamtsieger fest, doch wie es sich für einen ehrgeizigen Leistungssportler gehört, will er natürlich jedes Rennen gewinnen. Die Essener A-Jugendlichen sind damit als Landesmeister für das Finale der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften (DMSJ) qualifiziert.

Neun Teams beim Landesentscheid

Aber nicht nur die großen Jungs der SG Essen glänzten in der Schwimmoper. Neun Teams vom Leistungszentrum in Rüttenscheid hatten sich für diesen Landesentscheid qualifiziert. Mit sechs Titeln und einer Vize-Meisterschaft kehrten sie nach Essen zurück. Bei diesem Mannschaftswettbewerb treten die Jugendlichen in fünf Wettkämpfen – Freistil, Brust, Rücken, Schmetterling und Lagen – gegeneinander an.

Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen gewann jeweils die A-, B- und C-Jugend souverän den Titel. Vize-Meister wurde die weibliche D-Jugend.

Die weibliche A-Jugend holte sich den Titel mit dem größten Vorsprung von beinahe einer Minute zum Zweitplatzierten. Alle NRW-Meister haben sich damit für das große Bundesfinale am ersten Januarwochenende, das ebenfalls in der Schwimmoper Wuppertal ausgetragen wird, qualifiziert.

„Sechs Titel und einen Vize-Titel, das ist ein tolles Ergebnis“, freuten sich die drei SGE-Trainerinnen Kerstin Vogel, Vanessa Knoll und Sarah Poewe. „Grundlage für einen solchen Erfolg ist natürlich eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung“, analysiert Vogel. „Aber es gab auch viele sehr gute individuelle Leistungen“, lobt sie. „Und gerade, wenn es eng wird wie bei den B-Mädels vor der Lagenstaffel, haben unsere Athleten herausragende Leistungen abgeliefert.“ Vor eben jenem letzten Wettkampf lagen die jungen Damen der B-Jugend nur noch vier Zehntelsekunden vor der SG Bayer Wuppertal. Nach dem Rennen hatte das Team den Vorsprung um 25 Sekunden ausgebaut.

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