Skaterhockey-Bundesliga

Wohnbau Rockets haben Platz zwei sicher

Netzte gleich fünf Mal ein:  Dominik Luft (Mitte) war eine besondere Gefahr vor dem Velberter Tor.

Netzte gleich fünf Mal ein: Dominik Luft (Mitte) war eine besondere Gefahr vor dem Velberter Tor.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Nach dem 22:6-Sieg gegen die Commanders Velbert haben die Essener auf jeden Fall Heimrecht in Playoffs. Platz eins nur noch theoretisch möglich.

SHC Rockets Essen - Commanders Velbert 22:6
Drittel:
7:4, 10:0, 5:2
Rockets-Tore: Luft (5), Doden (4), Bürgers (3), Lenz (3), D. Breves (2), Porsch (2), F. Breves, Vogel, Weiß Strafen: Essen 6 Minuten, Velbert 4 Minuten
Mindestziel erreicht! Dank des deutlichen 22:6-Heimsiegs gegen die Commanders Velbert am vorletzten Spieltag der Skaterhockey-Bundesliga sichern sich die SHC Rockets Essen den zweiten Tabellenplatz und damit das Heimrecht in den Playoffs. Gefährdet war der Sieg trotz des minimierten Kaders gegen die benachbarten Velberter zu keiner Sekunde.

Schnell mit 5:0 in Front

Schon nach nur vier Spielminuten waren die Essener Raketen mit 5:0 in Front. Velbert kam dann noch einmal bis auf 5:3 ran, „aber im Mitteldrittel war es dann eine sehr deutliche und souveräne Angelegenheit“, freute sich SHC-Teamleiter Thomas Böttcher über das 10:0 im zweiten Spielabschnitt. Vor allem Essens Top-Torjäger Dominik Luft glänzte vor dem Tor und netzte gleich fünf Mal ein. Mit 55 Saisontoren steht er auf dem vierten Platz der Torschützenliste.

Im finalen Spieldrittel hätte der SHC sogar noch zwei oder drei Tore mehr schießen können, „wenn wir konsequenter gespielt hätten“, erzählte Böttcher. Ein insgesamt gelungener Auftritt also, mit dem auch der Teamchef vollends zufrieden sein kann: „Insgesamt war das schon ein Klassenunterschied, man muss aber auch fairerweise sagen, dass Velbert nur ein Aufbaugegner war, der uns vor den Playoffs aber sehr willkommen war.“

Letztes Spiel gegen den Tabellenletzten Düsseldorf Rams

Den zweiten Tabellenplatz hat der SHC sicher, aber auf den Tabellenthron werden die Essener wohl eher nicht mehr klettern, da die Crash Eagles Kaarst ein deutlich besseres Torverhältnis vorweisen können. Das Heimrecht im Viertel- und Halbfinale der Playoffs haben die Rockets aber trotzdem sicher. Doch Thomas Böttcher weiß: „Bis dahin ist es noch ein langer Weg.“ Bevor es in die K.o-Runde geht, steht am kommenden Wochenende noch das letzte Spiel der Hauptrunde gegen den bereits abgestiegenen Tabellenletzten Düsseldorf Rams an.

Der Tabellenführer aus Kaarst muss zeitgleich gegen die Velberter ran. Wenn der SHC und die Crash Eagles gewinnen, könnte Essen nur mit einem astronomisch hohen Sieg vorbeiziehen. In Düsseldorf steht den Essener Skatern aber immerhin wieder ein breiterer Kader zur Verfügung, mit dem sie die Hauptrunde am liebsten mit einem Erfolg abschließen wollen.

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