TRABRENNEN

99 Pferde stehen am Start bereit

Treffen es im Gelsentrabpark leichter an als zuletzt in Paris: Twinkle Face und Michael Nimczyk.

Treffen es im Gelsentrabpark leichter an als zuletzt in Paris: Twinkle Face und Michael Nimczyk.

Foto: Sabine Sexauer

Feldmark.   Elf Rennen am Sonntag ab 11 Uhr bei der letzten Februar-Veranstaltung in der Feldmark. In der zweiten Prüfung ist Twinkle Face die Favoritin.

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Eine recht voll besetzte Karte mit 99 Pferden in elf Prüfungen erwartet die Besucher am Sonntag im Gelsentrabpark. Doch wer alle Rennen sehen will, muss sich vergleichsweise früh auf den Weg machen. Die Übertragungszeiten auf dem französischen Spartensender Equidia machen einen Veranstaltungsbeginn am Nienhausen Busch bereits um 11.05 Uhr notwendig.

Geboten bekommt man im Gegenzug drei weit überdurchschnittlich dotierte PMU-Rennen, aus denen der an zweiter Stelle ausgetragene „Wettstar-Februar-Pokal“ ein wenig heraussticht. Nach mehr als neun Monaten gibt es hier ein Wiedersehen mit der nun vierjährigen Fuchsstute Twinkle Face, die ihre Karriere am Maifeiertag des vergangenen Jahres startete. Insbesondere dank feiner Erfolge in Schweden inzwischen um fast 20.000 Euro reicher, steht sie am Sonntag vor keiner leichten Aufgabe.

Der von Michael Nimczyk pilotierten Stute die Stirn bieten will Mr Bathuan Byd, mit dem Robbin Bot nach zwei eher unglücklichen Vorstellungen erstmals wieder voll punkten kann. Findet es der Wallach dieses Mal passender vor und kann seinen starken Speed zur Geltung bringen, muss er erst einmal bezwungen werden. Napster (Jochen Holzschuh) ist ein weiterer veritabler Herausforderer, der seine Anhänger nur sehr selten enttäuscht und in 2018 immerhin sechs Volltreffer markieren konnte.

Schubert steht im zehnten Rennen vor einer lösbaren Aufgabe. Der Abano-As-Sohn sollte an der Meilendistanz gefallen finden, dürfte mit Startposition acht jedoch nicht zu Freudensprüngen tendieren. Vorbei muss der wieder von Trainer Jaap van Rijn gesteuerte Wallach am Sonntag insbesondere an Crizzly Bear (Robbin Bot), aber auch der dem frisch gekürten Goldhelm Michael Nimczyk anvertraute Helios wird das Feld sicher nicht ohne Gegenwehr räumen.

Interessante Wetten

Ein gutes Angebot finden am Sonntag in Gelsenkirchen auch die Wetter vor. Neben der V5, die die Rennen fünf bis neun umfasst und mit einer garantierten Mindestauszahlung von 2.000 Euro ausgestattet ist, locken zwei Viererwetten. Die erste Chance auf einen dicken Fisch wartet in Prüfung drei, die Highlander Boko (Michael Nimczyk) zur Wiedergutmachung nutzen will, dazu aus der zweiten Reihe gegen Duliano (Jochen Holzschuh), Velten Revenge (Niels Jongejans) und Emine Smiling (Eckhardt Drees) die Beine aber in die Hand nehmen sollte. Das Potenzial voll abrufen muss auch, wer das zwei Viererwette-Rennen an siebter Stelle des Programms für sich entscheiden will. Der speedige Mad World (Marco Schindler), Fire Lane (Julia Knoch), Dragona (Alexandra Kulka) und Velten La Varenne (Cathrin Nimczyk) sind hier die ersten Sieganwärter.

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