Schalke

Bergamos Gosens schreibt einen Wechsel nach Schalke nicht ab

Wäre gerne nach Schalke gewechselt: Robin Gosens von Atalanta Bergamo.

Wäre gerne nach Schalke gewechselt: Robin Gosens von Atalanta Bergamo.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen/ Bergamo.  Robin Gosens äußert sich ausführlich über seinen in diesem Sommer geplatzten Wechsel nach Schalke. Eventuell gibt’s einen zweiten Anlauf.

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Er wollte nach Schalke und Schalke wollte ihn: In diesem Sommer galt der Wechsel von Linksverteidiger Robin Gosens (25) vom italienischen Klub Atalanta Bergamo zu den Königsblauen nur als eine Frage der Zeit. Am Ende konnten sich die Vereine nicht über die Ablösesumme einigen, doch für die Zukunft hat Gosens einen Wechsel nach Schalke immer noch im Blick: „Es kann immer schnell gehen – ich bin sicher, dass Schalke mich im Auge behält“, sagte er dem Fachmagazin Kicker.

Gosens äußerte sich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal ausführlich über die Gespräche in diesem Sommer. Schalke sei nicht der einzige Klub gewesen, der ihn auf dem Zettel gehabt habe: „Es gab andere Anfragen, aber da hat Atalanta direkt abgeblockt. Mit Schalke wurde es konkreter.“

Darum wollte Gosens gerne nach Schalke

Der Grund lag auf der Hand: Robin Gosens stammt aus Nordrhein-Westfalen, hat aber im Profi-Bereich noch nie in Deutschland gespielt. Außerdem ist Schalke für ihn etwas Spezielles: „Schalke ist mein Herzensklub und liegt nahe der Heimat – das wäre nicht nur sportlich, sondern auch familiär sinnvoll gewesen. Ich hatte immer den Wunsch, in der Bundesliga zu spielen. Letztendlich sind die Vereine nicht auf einen Nenner gekommen.“

Schalke war die von Bergamo geforderte Ablösesumme, angeblich rund zwölf Millionen Euro, zu hoch. Die Königsblauen liehen stattdessen Juan Miranda vom FC Barcelona aus – das war günstiger.

Bergamo wird Option zur Verlängerung ziehen

Im kommenden Sommer läuft aber der Vertrag von Gosens in Bergamo aus – theoretisch wäre der Linksverteidiger dann für Schalke ablösefrei zu haben. Doch dem wird Bergamo einen Riegel vorschieben, wie Gosens berichtet: „Atalanta hat die Option, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern, was sie, denke ich, auch tun werden. Ich gehe kaum davon aus, jemals ablösefrei zu sein.“ Aber vielleicht kann sich Schalke in einem Jahr ja auch einen ablösepflichtigen Wechsel leisten. (MH)

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