Corona-Chronik

Corona: So ist die Lage zum Wochenende in Gelsenkirchen

Die Anfragen via Corona-Hotline haben stark nachgelassen. Die Stadt Gelsenkirchen begrenzt daher ab Mointag die Anrufzeiten.

Die Anfragen via Corona-Hotline haben stark nachgelassen. Die Stadt Gelsenkirchen begrenzt daher ab Mointag die Anrufzeiten.

Foto: Michael Kleinrensing / FFS

Gelsenkirchen.  52 aktive Corona-Infektionen gibt es in Gelsenkirchen, doch die Neuinfektionsrate stieg deutlich. Die Corona-Hotline schränkt die Anrufzeit ein.

Corona-Nachrichten aus Gelsenkirchen finden Sie in diesem Newsblog der Lokalredaktion. Diese wichtigen Dinge müssen Sie wissen:

  • Die Zahl der bekannten Corona-Infektionen gibt die Stadt Donnerstag mit 426 an , 418 waren es am Vortag. 14 Covid-19 Patienten sind gestorben. Zu Geschlecht und Alter der Verstorbenen macht die Stadt keine Angaben. Gestiegen ist die Quote der Neuinfektionen (pro 100.000 Einwohner) im Sieben-Tage-Schnitt - von 3,8 auf 6,5.
  • Die Stadtverwaltung begrenzt die Anrufzeiten für die Corona-Hotline und reagiert damit auf die deutlich sinkende Nachfrage.
  • Analog und digital: Der Verein Anno 1904 e.V. bietet in seinem Vereinsheim Hilfe bei der Bürgerbefragung in Schalke-Nord.
  • Der Arbeitsmarkt in Gelsenkirchen steht im Zeichen der Corona-Krise. Die Arbeitslosenquote stieg im Mai auf 15 Prozent.
  • Die Stadt weitet in ihren Bürgercentern den Service aus.
  • Im Elisabeth-Krankenhaus, dem Fachkrankenhaus für Altersmedizin in Erle, können unter klaren Regeln bereits wieder mehr Besuchskontakte stattfinden. Gleiches gilt vom 30. Mai an für das St. Josef-Hospital in Horst.
  • Das Projekt „AnsehBar“ will lokale Kunst in Zeiten der Abstandsregeln sichtbar machen.
  • Ab Montag, 8. Juni, soll es wieder einen eingeschränkten Kita-Regelbetrieb nach Maßgaben des Infektionsschutzes geben.
  • Das Konzert mit Kammerchor Stuttgart am 9. Juni wurde abgesagt
  • Einen Corona-Fall unter der Belegschaft gibt es im Sankt Marien-Hospital in Buer.
  • Patienten in den EVK dürfen ab Dienstag, 26. Mai, wieder besucht werden – es müssen allerdings besondere Regelungen und Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
  • Das Bergmannsheil lässt nun auch wieder Patienten-Besuch ins Haus.
  • Der Protest aus Gelsenkirchen hat sich gelohnt, die Coronatests werden weiter finanziert.
  • Jeck ja oder nein? Was wird mit dem Karneval in Gelsenkirchen?
  • Eine Demo und den Autokorso gegen die Corona-Regeln wird es auch dieses Wochenende wieder geben.
  • Trauungen sind wieder in etwas größerer Runde möglich. Doch ins Schloss Horst dürfen weiterhin nur zehn Personen zur Zeremonie.

Das Freibad im Revierpark Nienhausen wird frühestens am 15. Juni öffnen. Für die städtischen Bäder gibt es noch keinen konkreten Zeitplan. Nur das Jahnbad ist geöffnet, zumindest unter diversen Auflagen. So dürfen sich zum Beispiel höchstens 310 Besucher gleichzeitig im Bad aufhalten.

  • Die Stadtspitze rechnet durch Corona mit massiven Ausfällen bei der Gewerbesteuer.

Corona-Krise in Gelsenkirchen: Aktuelle Nachrichten in unserem Newsblog:

Update, 5. Juni, 11.30 Uhr:

Einen Anstieg auf 426 (418 am Vortag) Infektionen meldet die Stadt am Freitag. 360 (353) Personen sind wieder gesund, die Zahl der aktiven Infektionen wird mit 52 (51) angegeben. Der Wert der Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner/7 Tage stieg deutlich – von 3,8 auf 6,5.

Update, 5. Juni, 10 Uhr:

Bei der Corona-Hotline der Stadt Gelsenkirchen unter der Rufnummer 0209 169-5000 ändern sich die Erreichbarkeiten. Die Nummer, unter der medizinisches Fachpersonal des Gesundheitsamtes alle Fragen rund um mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus beantwortet, wird künftig von Montag bis Freitag nur noch in der Zeit von 9 bis 13 Uhr erreichbar sein. Damit reagiert die Verwaltung auf die sich derzeit entspannt zeigende Infektionslage und das seit Wochen anhaltend niedrige Anrufaufkommen. In dringenden Fällen können Rat Suchende am Wochenende die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Rufnummer 116 117 in Anspruch nehmen.

Update, 4. Juni, 10 Uhr:

Die Corona-Zahlen steigen auch nach weitergehenden Lockerungen nicht stärker an: 418 (Vortag 416) Fälle meldet das Gesundheitsamt der Stadt am Donnerstag. 353 Personen gelten wieder als gesund, aktive Infektionen gibt es unverändert 51. Der Wert der Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner/7 Tage liegt bei 3,8 (3,1).

Update, 4. Juni, 9.30 Uhr:

Schalke-Nord soll lebenswerter werden! Um Stadterneuerungsmittel vom Land NRW zu bekommen, muss ein sogenanntes „Integriertes Handlungskonzept“ erstellt werden. Da die geplanten Bürgerversammlungen wegen Corona nicht durchführbar sind, findet die Beteiligung bis 14. Juni online statt. Allerdings verfügen nicht alle über Endgeräte, Internet-Zugang und die erforderlichen Kompetenzen. Deshalb bietet Anno 1904 e.V. in seinem Vereinsheim auf der Kurt-Schumacher-Straße 112 während der Öffnungszeiten der Beratungsstelle (Mo.-Fr., 14-17 Uhr) die Zugangs-Möglichkeit und gewünschte Unterstützung. „Neben der Verbundenheit mit dem FC Gelsenkirchen Schalke 04 liegt uns sehr viel am Stadtteil Schalke-Nord. Deshalb übernehmen wir gerne Verantwortung für das Quartier und seine Menschen“, erklärt der Vereinsvorsitzender Manfred Beck das Engagement. Die Online-Beteiligung ist über diesen Link zu erreichen: https://www.mitmachen-schalke-nord.de/

Update, 3. Juni:

Die Corona-Krise ist endgültig auf dem Arbeitsmarkt und in der statistischen Mai-Auswertung der Agentur für Arbeit angekommen: Die Arbeitslosenquote ist zwar geringer als noch im April, aber dennoch um 0,9 Prozentpunkte gestiegen - und beträgt aktuell 15 Prozent. 19.540 waren Personen arbeitslos gemeldet, 1159 mehr als im Vormonat. Im Mai haben weitere 124 Betriebe in Gelsenkirchen Kurzarbeit angezeigt, so dass sich die Anzahl seit Anfang März auf insgesamt 1841 Betriebe und 27.276 Personen beläuft. Wie viele es tatsächlich sind, so die Agentur, werde wegen des des mehrstufigen Melde-Verfahrens erst im Juni feststehen.

Update, 3. Juni, 11 Uhr:

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt weiterhin bei 416. Es bleibt Mittwoch auch unverändert bei 51 aktiven Infektionen, die Zahl der Gesundungen: 351 - wie am Vortag.

Update, 3 Juni:

Das Referat Bürgerservice wird bis zum 1. Juli mit zusätzlichen Öffnungszeiten für die Bürger erreichbar sein, um die Wartezeiten zu verkürzen. So haben die Bürgercenter an der Cranger Straße 262 in Erle und in der Vorburg von Schloss Horst an der Turfstraße 21 nun vorübergehend zusätzlich an Dienstagen und Donnerstagen geöffnet. Ab Mittwoch, 17. Juni, können die Bürgercenter in der Altstadt, in Erle und in Horst mittwochs zudem bis 16 Uhr besucht werden, dies gilt für das Bürgercenter im Hans-Sachs-Haus an der Ebertstraße 11 auch bereits am Mittwoch, 10. Juni. Vorübergehend ist das Bürgercenter im Hans-Sachs-Haus mit einer Ausnahme am Samstag, 13. Juni, zudem auch samstags erreichbar – und zwar jeweils von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Am Samstag, 27. Juni, hat auch das Bürgercenter an der Cranger Straße in Erle geöffnet. Darüber hinaus wird der Service in den kommenden Wochen ausgeweitet. So sind die Termine in allen Bürgercentern wieder für ca. acht Wochen im Voraus buchbar. Nach Möglichkeit werden während der Öffnungszeiten zusätzliche Termine eingestellt. Termine können zudem telefonisch wieder rund um die Uhr über 0209 169-2100 gebucht werden.

Update, 2. Juni, 11 Uhr:

Gegenüber Freitag ist die Zahl der Corona-Infektionen leicht angestiegen: Die bestätigten Fälle stiegen auf 416 (Freitag: 409), 51 aktive Infektionen werden gezählt, als gesundet gelten nun 351 (349) Personen. . Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner liegt nun bei 4,6.

Update, 1. Juni, 14 Uhr:

Die Corona-Pandemie verlangt Menschen viel Disziplin ab. Für Sehbehinderte und Blinde werden die damit verbundenen Auflagen zu einem besonderen Problem, insbesondere das Einhalten des nötigen Abstandes. Etwa beim Benutzen von Bus und Bahn oder beim Anstehen in der Schlange, um in einem Geschäft einzukaufen – Verwechselungen sind da nicht selten. Beispielsweise, wenn hilfsbereite Menschen Blinde an die Hand nehmen wollen oder der Mensch mit Behinderung statt im Imbiss im Lottoladen landet, weil beide Eingänge nah beieinander sind - und eben auch die Schlangen der Wartenden. Deshalb bittet Wolfgang Liffers, Vorsitzender des Gelsenkirchener Blindenvereins, um mehr Verständnis.

Update, 29 Mai, 9.30 Uhr:

Ab dem 30. Mai können im St. Josef-Hospital, dem Fachkrankenhaus für Altersmedizin in Gelsenkirchen-Horst, wieder mehr Besuchskontakte stattfinden. Chefarzt Dr. Andreas Reingräber: „Unsere Patienten gehören alle auf Grund ihres hohen Alters und ihrer Vorerkrankungen zu der Gruppe der Risikopatienten und waren und sind in der Coronavirus-Pandemie in besonderer Weise zu schützen. Darum galten bis jetzt ganz besondere Kontaktbeschränkungen zum Wohl der Patientinnen und Patienten und damit können erste, vorsichtige und angemessene Lockerungen nur unter klaren Regeln jetzt wieder möglich werden.“ Die Regeln sehen unter anderem vor, dass Besuche nur nach Terminvereinbarung möglich sind, die Kontaktdaten werden erhoben, es gibt ein Eingangsscreening, alle Wege im Haus werden durch Mitarbeitende begleitet. Kontakttelefon-Nummer: 0209 504 0.

Seit dem 25. Mai sind nach diesen Regeln auch Besuche im Elisabeth-Krankenhaus möglich (Kontakttelefon-Nummer: 0209 70030). Die Rahmenbedingungen seien sicher noch weit entfernt von Besuchsmöglichkeiten aus Vor-Corona-Zeiten, sagt Pflegedirektorin Herma Osthaus. Klar sei: „Wenn sich die Lage nicht so gut entwickelt, wie wir es uns vorstellen, dann muss die neue Regelung erneut angepasst werden. Aber jetzt freuen wir uns mit unseren Patientinnen und Patienten auf das, was wieder möglich werden kann.“

Update, 29 Mai, 9 Uhr:

Bei 46 aktiven Infektionen ist es auch Freitag in Gelsenkirchen geblieben. Das Gesundheitsamt meldet 349 (348) Gesundungen und 409 (408) bestätigte Corona-Fälle insgesamt. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner liegt nun bei 3,1.

Update, 28 Mai, 11 Uhr:

Von 46 aktiven Infektionen (Vortag 55) geht das Gelsenkirchener Gesundheitsamt am Donnerstag aus. Die Fallzahl insgesamt ist um 4 auf 408 gestiegen, 348 Gesundungen (335) werden gemeldet. 14 Patienten sind nach einer Coronainfektion gestorben.

Update, 28. Mai:

Das Projekt „AnsehBar“ will Kunst in Zeiten der Abstandsregeln auf ungewöhnliche Art erlebbar machen: Wo sonst Werbung zu sehen ist, werden von Juli bis September 2020 künstlerische Arbeiten gezeigt. Der Förderverein „Szeniale“ lädt dazu in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen bis zu 30 Künstlerinnen und Künstler der freien Szene Gelsenkirchen ein, sich öffentlich und plakativ im Stadtraum zu präsentieren. Dafür stellt das Medienunternehmen Ströer 15 großflächige Plakatwände mietfrei zur Verfügung. Bewerbungen per Mail sind bis Mittwoch, 10. Juni 2020, unter ansehbar@szeniale.de möglich. Die Auswahl der Arbeiten sowie Veröffentlichungsmodus und Präsentationsform werden durch das Aktions-Kuratorium bestimmt. Info: http://förderverein-szeniale.de/projekte


Update, 27. Mai, 11 Uhr:

Am Donnerstag, 28. Mai, startet die nächste Phase der Notbetreuungserweiterung. Alle Vorschulkinder können dann wieder die Kindertagesbetreuung besuchen. Bei den Kitas des öffentlichen Trägers GeKita (Gelsenkirchener Kindertagesbetreuung) gilt dann beispielsweise die Vorgabe, einen Mund-Nasen-Schutz beim Bringen und Abholen der Kinder zu tragen. Ab Montag, 8. Juni, soll es auch wieder einen eingeschränkten Kita-Regelbetrieb nach Maßgaben des Infektionsschutzes geben. Alle Kinder, die einen Betreuungsvertrag haben, können dann im reduzierten Stundenumfang – zehn Stunden weniger als vertraglich vereinbart – wieder ihre Kindertageseinrichtung besuchen. Beispielsweise werden aus den vertraglich vereinbarten 45 Stunden vorübergehend ab dem 8. Juni 35 Stunden. Besonders relevant bei den Vorgaben ist, dass die Stundenreduktion für alle gilt.

Update, 27. Mai, 11 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Corona-Fäle in Gelsenkirchen blieb unverändert bei 404. Auch ansonsten hat sich statistisch nichts verändert: Es bleibt bei 55 aktiven Infektionen, 335 Personen sind wieder gesund. Nun gibt die Stadt Gelsenkirchen täglich auch einen neuen Bemessungswert an: Die Infektionszahl berechnet über sieben Tage pro 100.000 Einwohner. Sie liegt bei 4,2.

Update, 27. Mai:

Konzertante Veranstaltungen sind im Kirchenraum noch nicht wieder möglich. Daher kann das Konzert am 9. Juni in der Matthäuskirche an der Cranger Straße mit dem Kammerchor Stuttgart nicht stattfinden. Die Spielzeit 19/20 ist damit auch für die Veranstaltungsreihe von KeK Kunst entdeckt Kirche beendet. Im Vorverkauf erstandene Karten werden erstattet , gerne wird auch ein Gutschein für die nächste Spielzeit ausgestellt, teilt Christiane Wilke für den Veranstalter mit. Ab Juli wird über die neue Homepage das Programm für die nächste Spielzeit einzusehen sein. (www.kek-middelich.de)

Update, 26. Mai, 14 Uhr:

Im Sankt Marien-Hospital Buer gibt es einen Corona-Fall unter der Belegschaft. Eine Mitarbeiterin ist betroffen. Von der Infektion der Frau bekam die Krankenhausleitung Dienstag Kenntnis. Zur Person oder zu deren Einsatzbereich macht die St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, zu der das Hospital in Buer gehört, keine weiteren Angaben. „Die Mitarbeiterin zeigt keinerlei Krankheitssymptome. Sie wurde umgehend aus dem Arbeitsbereich abgezogen und befindet sich in häuslicher Quarantäne“, sagt Wolfgang Heinberg, Leiter der Unternehmenskommunikation des Krankenhausträgers. Infiziert hatte sie sich offenbar bei einer Patientin.

Update, 26. Mai, 12.15 Uhr:

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich von 6267 auf (Stand. 26. Mai) jetzt 6269 Fälle erhöht. Das entspricht einem Anstieg von 0,03 Prozent. Aktuell (Stand 12.15 Uhr) werden 53 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon 22 intensivmedizinisch. Zurzeit sind 243 zusätzliche Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit im Regierungsbezirk Münster verfügbar.

Update, 26. Mai, 11.30 Uhr:

Im Freibad Jahnplatz können die Besucher ab dem 30. Mai wieder in die Freibad-Saison starten. Es dürfen sich höchstens 310 Besucher gleichzeitig im Bad aufhalten. Vor dem Eintritt in das Freibad ist eine Besucherregistrierung notwendig. Sobald der Besucher das Freibad verlässt, wird der Austritt erfasst. Besucher können sich schon im Vorfeld die Registrierungsformulare herunterladen und vor dem Schwimmbadbesuch ausfüllen. Damit die Besucher im Eingangsbereich die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können, wird es für den Einlass und den Auslass eine getrennte Wegeführung geben. Das Planschbecken für die kleinen Gäste muss aufgrund der außergewöhnlichen Situation bis auf Weiteres geschlossen bleiben, zur Verfügung stehen die Liegewiese sowie das Mehrzweckbecken. Die Öffnungszeiten des Freibads am Jahnplatz sind täglich von 10 bis 18 Uhr – Kassenschluss ist um 17 Uhr.

Update, 26. Mai, 9.30 Uhr:

Die Zahl der Corona-Infizierten gibt die Stadt Dienstag mit 404 (+2) an. 55 (57 am Vortag) Patienten sind aktuell infiziert, 335 (331) gelten als gesundet, 14 Personen sind gestorben.

Update, 25. Mai, 16 Uhr:

Das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in der Emscher-Lippe-Halle im Gelsenkirchener Sportparadies wird am 27. Mai zum letzten Mal öffnen. Hintergrund sind rückläufige Infektionszahlen und der daraus resultierende nachlassende Behandlungsbedarf, so die Stadtverwaltung. „Bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion können Betroffene auch weiterhin die Corona-Hotline der Stadt Gelsenkirchen anrufen. Unter der Rufnummer 0209 169-5000 werden lokale, medizinische Fragestellungen rund um das Corona-Virus beantwortet. Die Hotline ist bis auf weiteres montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 14 Uhr geschaltet.

Update, 25. Mai, 14 Uhr:

Die Evangelischen Kliniken erlauben ab Dienstag, 26. Mai, wieder Besuch. Sollte absehbar sein, dass ein Patient nur einen kurzen Aufenthalt im Krankenhaus hat, bittet das Team der EVK jedoch auf einen Besuch zu verzichten. Erlaubt sind Besuche für maximal 60 Minuten von einer vorher bestimmten Bezugsperson des jeweiligen Patienten. Am Vortag muss der Besuch bei der jeweiligen Station angemeldet und eine Besuchszeit vereinbart werden. Die entsprechende Rufnummer erhalten die Besucher von ihrem Angehörigen oder über den Empfang. Besuche sind nur zwischen 11 und 17 Uhr (letzter Einlass) möglich. Die Besucher melden sich am EVK-Haupteingang an und erhalten dort einen Screening-Fragebogen, den sie bei jedem Besuch ausfüllen müssen. Um den Registrierungsvorgang vor Ort zu beschleunigen, kann dieser Fragebogen ab sofort von der Homepage der EVK heruntergeladen werden (www.evk-ge.de, Wichtige Informationen für Angehörige) und bereits zuhause ausgefüllt werden. Beim Einlass erhalten die Besucher außerdem ein Armband, auf dem ihre Ankunftszeit vermerkt wird. Ausgenommen von diesen Regelungen sind Palliativpatienten und Patienten mit schweren Erkrankungen. Hier sind individuelle Absprachen mit den behandelnden Ärzten und der Station möglich. Alle Besucher müssen eine Mund-Nasen-Maske tragen.

Update, 25. Mai, 9.30 Uhr:

Die Zahl der Infizierten gibt die Stadt Gelsenkirchen weiterhin mit 402 an. Wieder genesen sind, ebenfalls unverändert, 331 Personen, aktuell infiziert sind 57. 14 Todesfälle sind zu beklagen.

Update, 24. Mai, 15 Uhr:

Im Bergmannsheil und Kinderklinik Buer sind ab Montag, 25. Mai, Besuche von Patienten möglich. Jeder Patient kann bei seiner Aufnahme für die Dauer des Klinikaufenthalts zwei Besucher benennen, die ihn an festgelegten Besuchstagen von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr aufsuchen. Pro Besuchstag kann der Patient einen Besucher für maximal 30 Minuten in seinem Zimmer empfangen. Vor dem Eintritt in die Klinik muss der angemeldete Besucher einen Fragebogen zur Selbstauskunft ausfüllen, die Temperatur wird gemessen. Er erhält nach der Händedesinfektion einen Mund-Nasen-Schutz, den er während des Besuchs trägt. Die Patienten dürfen mit ihrem Besucher nicht ihr Zimmer verlassen

Update, 24. Mai, 12 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Coronafälle stieg bis Sonntag von 401 auf 402. In Gelsenkirchen gibt es bislang unverändert 14 Todesfälle. Die Zahl der Gesundungen gibt die Stadt jetzt mit 331 an, aktuell gibt es demnach noch 57 (57) Personen, die infiziert sind. In Gelsenkirchen, rechnet die Bezirksregierung, kamen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner 4,2 labortechnisch bestätigte Sars-Cov-2-Fälle. Zum Vergleich: In Münster waren es 8,3, im Kreis Recklinghausen 2,8, in Bottrop 3,4, im Kreis Coesfeld 18,2. Der Landesschnitt liegt bei 5,1, der Durchschnitt im Regierungsbezirk bei 6,7.

Update, 23. Mai, 12.10 Uhr:

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich von Freitag auf Samstag von 6209 auf 6249 Fälle erhöht. Das entspricht einem Anstieg von 0,64 Prozent. Stand Samstag, so die Bezirksregierung, wurden 22 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch in Krankenhäusern behandelt. Zurzeit sind 259 zusätzliche Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit im Regierungsbezirk Münster verfügbar.

Update, 22. Mai:

Feiern, bützen, schunkeln: Was wird mit dem Karneval in Gelsenkirchen? „Wir warten derzeit auf Lockerungen und haben noch nichts entschieden. Wir können nur abwarten und hoffen, dass die Infektionszahlen in Gelsenkirchen beziehungsweise in NRW runtergehen“, sagt Gerd Schwenzfeier, Präsident des Festkomitees Gelsenkirchener Karneval. Unter den Karnevalisten sei man sich einig, eine Entscheidung, wie es mit der Session laufen soll, noch zu vertagen. Dass der Rosenmontagsumzug mit knapp 80.000 Menschen in Erle und die Zeltveranstaltung an der Königswiese wie bisher stattfinden können, bezweifelt Schwenzfeier.

Update, 22. Mai, 10.15 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Coronafälle stieg bis Freitag von 394 auf 401. In Gelsenkirchen gibt es bislang 14 Todesfälle (13). Die Zahl der Gesundungen gibt die Stadt unverändert mit 330 an, aktuell gibt es demnach noch 57 (51) Personen, die infiziert sind.

Update, 22. Mai:

„Gegen die noch immer andauernden dramatischen und einschränkenden Maßnahmen“ in der Corona-Krise soll erneut protestiert werden. Jeder Tag, jede Stunde zähle, „um unser Land vor dem totalen Ruin zu retten, postuliert Demo-Organisator Randolph Hopp. Der Protest ist Samstag, 23. Mai, von 15 bis 17.30 Uhr am Neumarkt geplant. Sonntag startet um 15 Uhr wieder in Horst ein Autokorso durch Gelsenkirchen.

Update, 22. Mai:

Die seit Mittwoch gültige Corona-Schutzverordnung lässt grundsätzlich wieder größere Gruppen bei Trauungen zu. Zusammenkünfte außerhalb des Horster Schlosses sind daher auch mit Gästen zulässig, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören, vorausgesetzt sie halten die entsprechenden Hygieneregeln ein. Innerhalb des Schlosses, darauf weist die Stadt hin, werden Eheschließungen weiterhin lediglich mit insgesamt zehn Personen (Brautpaar plus acht weitere Personen) vorgenommen. Der Zugang zum Schloss ist auch nur für diesen Personenkreis zugelassen. Die aktuelle Änderung der Verordnung wirkt sich demnach nur auf das Geschehen auf dem Platz vor dem Schloss aus, auf dem die restlichen Gäste warten.

Update, 21. Mai:

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat der Stadt mitgeteilt, dass die Corona-Testungen von Patienten mit Symptomen durch das Gesundheitsamt weiterhin von den Krankenkassen bezahlt werden. „Das ist eine sehr gute Nachricht. Dafür haben wir uns erfolgreich eingesetzt, damit unser bewährtes Testsystem mit bis zu 50 mobilen Teams weiterarbeiten kann“, so Krisenstabsleiterin Karin Welge. Damit würden auch weiterhin die Praxen entlastet und das Infektionsrisiko minimiert. Die gute Zusammenarbeit mit niedergelassenen Medizinern in Gelsenkirchen könne vertrauensvoll fortgesetzt werden, so Welge weiter. Die KVWL hatte ursprünglich angekündigt, dass die Kosten für die Tests nur bis zum 20. Mai den Kommunen erstattet würden. In Gelsenkirchen hatte die Stadt gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz seit dem 12. März knapp 2500 Corona-Tests im gesamten Stadtgebiet mit den mobilen Teams durchgeführt.

Update, 20. Mai, 13 Uhr:

Die Polizeikantine im Polizeipräsidium in Buer öffnet ab Montag, 25. Mai, ihre Türen auch wieder für Gäste, die nicht der Behörde angehören. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Wer in der Kantine essen will, muss zwingend spätestens einen Tag vorher einen Tisch unter 0209 3654120 reservieren. Gäste, die nicht kommen können und bereits reserviert haben, werden gebeten, telefonisch abzusagen. Gäste müssen eine Mund-und Nasenbedeckung mitbringen. Externe Besucher können nur zwischen 12.40 Uhr und 14 Uhr in der Kantine der Polizei zu Mittag essen, zudem müssen sie sich in einer Kontaktliste eintragen.

Update, 20. Mai, 12.30 Uhr:

In Gelsenkirchen gibt es Mittwoch 394 (+1) bestätigte Coronafälle. 330 Menschen gelten als wieder gesund, die Zahl der aktiven Infektionensind bislang zu beklagen. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich von Samstag auf Montag von 6145 auf 6164 Fälle (Stand: Mittwoch, 12.25 Uhr) erhöht. Das entspricht einem Anstieg von 0,31 Prozent. Aktuell werden im Regierungsbezirk 66 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon 27 intensivmedizinisch. Zurzeit sind 279 zusätzliche Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit im Regierungsbezirk Münster verfügbar.

Update, 19. Mai, 15 Uhr:

Die Freibäder dürfen ab 20. Mai öffnen, auch in Gelsenkirchen. Theoretisch zumindest. Praktisch sahen sich die Stadtwerke Dienstag nicht in der Lage, einen konkreten Öffnungstermin für das Sportparadies und das Jahnbad zu nennen. Auch im Revierpark wird es bis zum Open-air-Badespaß unter Coronaregeln noch dauern – auch weil es noch einen Riss im Becken zu reparieren gilt. Die Parkleitung peilt derzeit Mitte Juni als Starttermin an.

Update, 19. Mai, 14.10 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle wird mit 393 angegeben. Deutlich mehr Patienten gelten als gesundet – die Zahl stieg von 292 auf 322. Die aktiven Infektionen sanken von 87 auf 59.

Update, 18. Mai, 17.10 Uhr:

Die Stadtteilbüros Bochumer Straße, Schalke, Hassel-Westerholt-Bertlich, das Stadtumbaubüro City sowie der Quartiersladen Tossehof sind wieder geöffnet. Um den aktuell üblichen Hygiene- und Abstandsregeln gerecht zu werden, kann der Service nur eingeschränkt angeboten werden. Es kann daher nur jeweils eine Person persönlich beraten werden. Eine telefonische Terminvereinbarung ist zweckmäßig. Nummern und Adressen unter www.gelsenkirchen.de

Update, 18. Mai:

Schritt für Schritt kehrt der Alltag zurück – auch in den ELE Centern in Gelsenkirchen und Buer. Ab Mittwoch, 20. Mai, sind die ELE Center wieder zu den üblichen Öffnungszeiten als Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Energieversorgung, die Rechnung, Energieberatung und vieles mehr erreichbar. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Die Anzahl der Besucher, die sich zeitgleich in den Servicecentern aufhalten dürfen, ist – abhängig von der Größe des Centers – begrenzt. Deshalb bittet die ELE darum, vorab einen Termin zu reservieren und ohne Begleitperson zu diesem Termin zu erscheinen. Die Terminvereinbarung bietet die ELE online auf www.ele.de an.

Update, 18. Mai, 9.50 Uhr:

391 bestätigte Corona-Fälle meldet die Stadt (+20) nach dem Wochenende. Zwölf Personen sind gestorben, 292 sind wieder gesund. Aktuell rechnet die Verwaltung mit 87 (71) noch aktiven Infektionen.

Update, 18. Mai, 9 Uhr:

Ab Montag, 18. Mai, öffnet die Krankenkasse IKK classic in Gelsenkirchen wieder ihre Geschäftsstelle an der Emscherstraße 44a. Es gelten die üblichen umfassenden Hygieneregeln. Desinfektionsmittel stellt die Krankenkasse vor Ort zur Verfügung. Für die persönliche Beratung zu nicht aufschiebbaren Anliegen gelten die regulären Öffnungszeiten: montags von 9 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr.

Update, 17. Mai, 17.40 Uhr:

Der Kommunale Ordnungsdienst hat zusammen mit der Gewerbeaufsicht und der Polizei am Samstag während der Übertragung der Fußball-Bundesliga insgesamt 13 Gaststätten aufgesucht. Dabei wurden die Regelungen der Coronaschutzverordnung überprüft. In zwölf Gaststätten gab es keine Beanstandungen. In einem Fall wurden Verstöße festgestellt. Hier wurden vor allem die Mindestabstände nicht eingehalten. Gemeinsam mit dem Betreiber konnte die Einhaltung der Regeln umgesetzt werden. Allerdings, so die Stadt, wird der Gaststättenpächter zu den Verstößen angehört und muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Insgesamt haben sich Fußballfans und Gastwirte nahezu komplett an die Regelungen gehalten, so das positive Resümee der Stadt.

Update, 15. Mai, 12.45 Uhr:

„Solange es keinen Impfschutz gegen das Coronavirus gibt, kann in den Kliniken von Normalität nicht die Rede sein. Besondere Schutzmaßnahmen und Einschränkungen bleiben notwendig“, sagt Michael Milfeit, stellvertretender Geschäftsführer der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH. Vorerst wird das Besuchsverbot nicht gelockert: Patienten können nach wie vor keinen Besuch bekommen. Allerdings werden die in den vergangenen Wochen ausgesetzten Behandlungen schrittweise wieder aufgenommen. „Das gilt für die Ambulanztermine wie für die Operationen, die wir absagen mussten. Es werden dabei weiterhin strenge Hygienerichtlinien und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt“, so Milfeit. „Es ist ein Spagat. Auf der einen Seite reservieren wir Intensivkapazitäten für Covid-19-Patienten. Auf der anderen Seite gilt es, Patienten mit anderen schweren, auch lebensbedrohlichen Erkrankungen auf medizinisch hohem Niveau zu versorgen.“

Update, 15. Mai, 12 Uhr:

Gegen die Corona-Regeln und Beschränkungen geht es am Wochenende auch in Gelsenkirchen: Um, so die Veranstalter, das Land vor dem „totalen Ruin“ zu retten, soll am 16. Mai von 15 bis 17.30 Uhr auf dem Neumarkt demonstriert werden. Sonntag startet der Autokorso (nur mit angemeldeten Teilnehmern) um 15 Uhr in Horst am Buga-Parkplatz. Von dort geht es in den Süden und den Norden der Stadt zurück zum Ausgangspunkt

Update, 15. Mai, 11 Uhr:

374 bestätigte Corona-Fälle insgesamt meldet die Stadt Mittwoch (+3). Die Zahl der noch aktiven Infektionen wird nun mit 71 angegeben, 292 Patienten gelten als gesundet, elf sind gestorben.

Update, 15. Mai, 8 Uhr:

Noch liegen der Verwaltung keine konkreten Zahlen vor, doch die Aussichten sind finster: Hohe Gewerbesteuerverluste gepaart mit Verlusten bei den Eigenbetrieben und städtischen Gesellschaften kommen auf die Stadt Gelsenkirchen in diesem Haushaltsjahr zu. Die Befürchtungen der Stadtspitze sind mit dem verkündeten Ergebnis der 157. Steuerschätzung des Kreises der Steuerschätzer beim Bundesfinanzministerium bestätigt worden. Sie prognostizieren deutschlandweit mit minus 24,8 Prozent. Gelsenkirchen rechnete 2019 noch mit 141 Millionen Euro Steuern. 2019 konnte die Kämmerin mit 141 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen für den kommunalen Haushalt rechnen, für 2020 waren - schon vorsichtig taxiert – zumindest noch 110 Millionen Euro eingeplant. Die Gewerbesteuer fließt direkt in die Kasse der jeweiligen Stadt. Corona-bedingte Schließungen oder Gewinneinbrüche machen sich hier steuerlich direkt bemerkbar. Land und Bund müssen einen finanziellen Schutzschirm für die Kommunen und die kommunalen Unternehmen errichten, fordern Oberbürgermeister Frank Baranowski und Kämmerin Karin Welge.

Update, 14. Mai, 11 Uhr:

371 bestätigte Corona-Fälle insgesamt meldet die Stadt Mittwoch (+2). Die Zahl der noch aktiven Infektionen wird mit 73 angegeben, 287 Patienten gelten als gesundet, elf sind gestorben.

Update, 14. Mai, 10.17 Uhr:

Alle bisher ausgewerteten Corona-Tests in vier Fleischbetrieben von Westfleisch in Gelsenkirchen, Hamm, , Lübbecke und Bakum sind ohne Befund: Kein einziger der insgesamt rund 2300 Beschäftigten ist mit dem Corona-Virus infiziert, so das Unternehmen. Die Behörden vor Ort steuerten die Testreihen, externe Labore werteten die Tests aus. „Auch wenn wir diese Ergebnisse erwartet haben, freuen wir uns sehr darüber“, erklärt Carsten Schruck, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Westfleisch SCE. „Schließlich sind sie ein wichtiger Hinweis dafür, dass unser grundsätzliches Corona-Hygienekonzept richtig ist.“ Es folge den gesetzlichen Regelungen, entspreche den zusätzlichen Corona-Anforderungen und orientiere sich dabei streng an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Zudem passe das Unternehmen das Hygienekonzept stets dem jeweiligen Bedarf und den Anforderungen der Behörden an – und werde dies auch jetzt kurzfristig entsprechend hinsichtlich Transport und Wohnunterkünfte tun. Die Testergebnisse zeigten darüber hinaus auch, dass die Gründe für die außerordentliche Situation in Coesfeld mit über 260 Infizierten dort exakt herausgearbeitet und analysiert werden müssten. Die genauen Wege möglicher Infektionszusammenhänge seien noch nicht abschließend untersucht. Dasselbe gelte für den Standort in Erkenschwick, an dem aktuell knapp 40 Beschäftigte mit dem Corona-Virus infiziert sind. In Gelsenkirchen wurden knapp 200 Beschäftigte getestet. Mittlerweile steht fest: sie sind alle negativ.

Update, 13. Mai, 10.30 Uhr:

369 bestätigte Corona-Fälle insgesamt meldet die Stadt Mittwoch (+2). Die Zahl der noch aktiven Infektionen wird mit 72 angegeben, 286 Patienten gelten als gesundet, elf sind gestorben.

Update, 13. Mai, 16 Uhr:

Knapp 200 Corona-Tests wurden Montag im Westfleisch-Schlachthof in Heßler durchgeführt. 150 Ergebnisse liegen bereits vor – sie sind alle negativ. „Die weiteren Testergebnisse, knapp 50, werden noch am heutigen Abend erwartet“, so der zuständige Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff am Mittwoch.

Update, 13. Mai, 10 Uhr

Die Corona-Tests bei Westfleisch in Gelsenkirchen sind weitgehend abgeschlossen. Die Belegschaft des Schlachthofs wurde Montag untersucht. Im Laufe des Mittwochs will die Stadtverwaltung erste Ergebnisse bekannt geben.

Update, 12. Mai, 11 Uhr:

Der Krisenstab der Stadt zieht aktuell eine Zwischenbilanz zur Corona-Situation in Gelsenkirchen.

Montag wurden alle Beschäftigten des Westfleisch-Schlachtbetriebs in Gelsenkirchen auf Corona getestet. Mit Untersuchungsergebnissen rechnet die Stadtverwaltung frühestens am Mittwoch. Die Werksarbeiter im Schlachthaus sind nicht in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht.

An diesem Dienstag starten auch in Gelsenkirchen die Abitur-Prüfungen.

Update, 12. Mai, 10.30 Uhr:

Die Stadt nennt die aktuellen Infizierten Zahlern: 367 sind es am Dienstag, ein Anstieg um zwei Fälle. 280 Personen gelten als gesundet, mit Corona infiziert sind aktuell 76 Personen.

Update, 11. Mai, 16.30 Uhr:

Das Abitur wird in diesem Jahr unter der wirklich besonderen und wahrscheinlich historischen Bedingung von Corona-Schutzmaßnahmen durchgeführt werden: Stadträtin Annette Berg, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration hat Montag allen Schülerinnen und Schülern, die ab Dienstag in das Abitur starten, einen erfolgreichen Start in die Prüfungen gewünscht.

Durch die Corona-Krise wurden am 16. März alle Schulen geschlossen. Dies stellte Schüler und alle Lehrkräfte vor erhebliche Herausforderungen, da von da an der Unterricht über digitale Medien erfolgte. Annette Berg: „Eine besondere Situation erleben derzeit die Abiturienten des Abschlussjahrganges 2020. Sie mussten ihre Schulzeit abrupt beenden und konnten sich nicht, wie normal üblich, per Mottowoche und täglich wechselnden Aktionen von ihrem Gymnasium, ihrer Gesamtschule oder ihrem Berufskolleg verabschieden.“

Update, 11. Mai, 11.00 Uhr:

Nur noch 74 aktive Infektionen sind derzeit in Gelsenkirchen registriert. Die Zahl der insgesamt bekannten Infektionen bleibt Montag bei 365, die Zahl der Genesenen ist auf 280 geklettert. Weitere Verstorbene sind nicht zu beklagen, es ist bei elf Todesopfern geblieben.

Die Bogestra erweitert ihr Verkehrsangebot wieder: Ab Mittwoch, 13. Mai, fahren Busse und Bahnen demnach montags bis freitags ganztags nach dem bekannten Montags- bis Freitagsfahrplan. Das Nacht-Express-Angebot bleibt laut Bogestra weiter ausgesetzt. Die Fahrpläne des Regelverkehrs stehen ebenso wie die noch bis zum 12. Mai gültigen Sonderfahrpläne auf der Internetseite zum Download bereit. Die ab Mittwoch gültigen Fahrplandaten werden zeitnah auch in den elektronischen Auskunftssystemen (z.B. Elektronische Fahrplanauskunft auf www.bogestra.de oder Mutti-App) zur Verfügung stehen.

Update, 10. Mai, 11.45 Uhr:

Nur noch 75 aktive Infektionen sind derzeit in Gelsenkirchen registriert. Die Zahl der insgesamt bekannten Infektionen ist um einen Fall auf 365 gestiegen seit Freitag, die Zahl der Genesenen ist auf 279 hochgeschnellt. Weitere Verstorbene sind nicht zu beklagen, es ist bei elf Todesopfern geblieben.

An dieser Stelle finden Sie einen Bericht über die Situation in den Altenheimen.

Update, 10. Mai, 9.30 Uhr:

Die Altenheime haben sich zum heutigen Muttertag auf Besucherandrang vorbereitet. Rein darf allerdings in der Regel nur, wer sich angemeldet hat. Die Besuchszeit ist eingeschränkt, mancherorts gibt es eigene Besucherräume. St. Augustinus allerdings wird erst vom kommenden Mittwoch an Besuche zulassen. Die Vorbereitungszeit sei zu kurz gewesen, man setze auf Sicherheit für alle Beteiligten statt Schnelligkeit.

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