Corona-Newsblog

154 Corona-Todesfälle in Gelsenkirchen in nur einem Monat

Virusmutation aus England: keine besondere Gefahr für Kinder

Die in England aufgetretene Corona-Mutation verbreitet sich anscheinend schneller als andere Varianten. Virologe Dittmer erklärt, was wir wissen.

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Gelsenkirchen.  Insgesamt 202 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, meldet die Stadt Gelsenkirchen. Vier Tage zuvor waren es noch 118.

  • Der Inzidenzwert liegt in Gelsenkirchen am Samstag bei 178,7. Am Vortag waren es 179,1.
  • Gelsenkirchen meldet bislang 8716 (Vortag: 8649) Infektionen mit Covid-19 (Stand: 16. Januar, Quelle: RKI). Die Zahl der aktiven Fälle wird mit 1500 angegeben.
  • 202 Todesfälle hat es in Gelsenkirchen im Zusammenhang mit Corona gegeben (Stand: 16. Januar, Quelle: RKI).

Update, 18. Januar, 8.20 Uhr:

 

Bislang haben Stadt und RKI noch keine aktuellen Zahlen veröffentlicht.

Update, 16. Januar, 9 Uhr:

Erneut meldet die Stadt eine deutliche Steigerung der Corona-Todesfälle in Gelsenkirchen. Zusammen mit den Nachmeldungen aus Dezember (siehe unten) sind inzwischen 202 Tote zu beklagen. Noch vor einem Monat waren es 48.

Wie die Corona-Lage in den Gelsenkirchener Stadtteilen aktuell aussieht, lesen Sie hier.

Update, 15. Januar, 8 Uhr:

Zum dritten mal in Folge meldet die Stadt einen rasanten Anstieg der Corona-Todeszahlen in Gelsenkirchen. Grund dafür sind weiterhin teilweise Nachmeldungen aus dem Dezember, als zum Ende des Jahres wegen der Feiertage vielerorts nicht oder nur mit weniger Personal gearbeitet wurde, berichtet die Stadt.

Innerhalb von nur drei Tagen steigt die Zahl der Todesfälle in der Stadt somit von 118 auf 178. Die Nachmeldungen machen deutlich, dass mehr als die Hälfte aller Corona-Todesfälle in Gelsenkirchen seit Ausbruch der Pandemie im Dezember zu beklagen waren. (Lesen Sie hier mehr dazu.)

Update, 14. Januar, 9 Uhr:

Bereits am Mittwoch war die Zahl der Corona-Todesfälle in Gelsenkirchen deutlich von 118 auf 134 gestiegen. Dabei handelt es sich nicht um eine plötzliche Steigerung, sondern um Fälle aus einem Zeitraum von mehreren Wochen, die nachträglich erfasst worden sind, so die Stadt.

Und auch am Donnerstag meldet die Stadt 21 weitere Corona-Todesfälle in Gelsenkirchen. Auch hier gilt, ein Teil ist noch im Dezember verstorben, geht aber aufgrund verspäteter Arbeitsabläufe erst jetzt in die Statistik ein. Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff schließt indes nicht aus, dass auch in den kommenden Tagen noch weitere Nachmeldungen dazukommen und die Zahl der Corona-Todesmeldungen in der Stadt weiter deutlich ansteigen lassen.

Zum Vergleich: Vor einem Monat, am 14. Dezember, lag die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie mit Covid 19 verstorbenen Gelsenkirchener bei 48 Menschen.

Derweil sank der Inzidenzwert in Gelsenkirchen erneut und erstmals wieder unter die 200er Marke (186,4).

8554 Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie sind dem Gelsenkirchener Gesundheitsamt bekannt.

Update, 13. Januar, 9.16 Uhr: Die Zahl der Corona-Todesfälle ist in Gelsenkirchen innerhalb eines Tages rapide von 118 auf 134 gestiegen. Grund dafür ist der verspätete Eingang der Todesmeldungen in die Statistik der Stadt, wie Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff auf Nachfrage erklärt. Wegen der Feiertage und der Zeit „zwischen den Jahren“ sei es mancherorts zu so verspäteten Meldungen gekommen, dass unter den 16 neu gemeldeten Todesfällen teilweise Fälle aus dem Dezember dabei seien. Derweil sank der Inzidenzwert auf nur noch knapp über 200 - des kritischen Wert, ab dem noch schärfere Maßnahmen möglich sind.

Update, 12. Januar, 6.11 Uhr: Die Stadt hat dem RKI zufolge 131 neue Fälle übermittelt (Stand Dienstag, 0 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden 8388 Infektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 238,0 (Montag: 227,2).

Inzidenz über 200 – Krisenstab gegen schärfere Maßnahmen

Update, 11. Januar, 20.04 Uhr: Trotz Inzidenzwerten jenseits der 200er-Marke wird Gelsenkirchen keine weitergehenden Corona-Maßnahmen ergreifen. Das teilte die Stadt am Abend nach der Sitzung des Krisenstabes mit. „Die neue Coronaschutzverordnung ist schon sehr weitgehend. Wir halten es daher auf lokaler Ebene für zielführender, mit anderen zusätzlichen Maßnahmen situationsangepasst auf die Lage zu reagieren“, erläuterte Krisenstabsleiter und Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff. „Regeln gibt es schon genug, sie müssen nur noch konsequenter eingehalten werden.“

Dazu wolle die Stadt ihre Kontrollen anpassen - und diese von den Innenstadtbereichen auch schwerpunktmäßig auf die Parkanlagen in der Stadt ausdehnen. Zudem seien alle Senioren- und Pflegeeinrichtungen angeschrieben worden mit dem dringenden Appell, Besucher nur noch mit negativem Corona-Schnelltest in die Häuser zu lassen.

Auf die vom Land NRW in der neuen Regionalverordnung angeordneten 15-Kilometer-Regel für Extrem-Hotspots reagierte Gelsenkirchen kritisch: „Einzelne Städte und Kreise haben heute Nachmittag dem Land gegenüber deutlich artikuliert, dass diese Regel eher skeptisch gesehen wird, was die Wirksamkeit und insbesondere ihre Kontrollierbarkeit angeht“, sagte Oberbürgermeisterin Karin Welge. Entscheidender sei es, „dass sich alle an die Regeln, die es mit der neuen Coronaschutzverordnung jetzt schon gibt, auch halten.“

Update, 11. Januar, 9.11 Uhr: Die Stadt Gelsenkirchen will heute weitere, verschärftere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorstellen. Das hatte sie am Freitag angekündigt. Denkbar wären bei einer so hohen Inzidenzzahl Ausgangsbeschränkungen respektive -sperren.

Derzeit liegen 118 Menschen mit einer Corona-Infektion stationär im Krankenhaus. 98 Patienten befinden sich auf einer regulären Station, 20 auf einer Intensivstation. 17 Infizierte müssen beatmet werden. Damit beträgt die Auslastung der Intensivkapazitäten aktuell 18,5 Prozent.

Den Angaben der Stadt zufolge sieht die Verteilung der Covid-19-Fälle in den Altersgruppen wie folgt aus: Die beiden größten betroffenen Gruppen bilden die Altersgruppen 15 bis 34 Jahre mit 2801 Fällen und 35 bis 59 Jahre mit 3062 Fällen.

Die dritte Gruppe bilden die 60 bis 79-Jährigen mit 1056 Fällen, im Bereich 80 Jahre und älter hat es bislang 705 Fälle gegeben.

In der Gruppe der fünf bis 14-Jährigen sind bislang 675 Covid-19-Fälle erfasst.

In der Altersgruppe null bis vier Jahre hat es in Gelsenkirchen 155 Corona-Fälle gegeben.

Update, 10. Januar, 9.15 Uhr

Der Inzidenzwert ist an diesem Sonntag zwar etwas zurückgegangen, liegt mit 230,7 aber weiterhin deutlich über dem markanten Grenzwert von 200. Mit Blick auf die Fallzahlen zeigt sich, dass kein neuer Infektionszahl hinzugekommen ist. Es ist aber bekannt, dass die Meldungen von neuen Fällen am Wochenende manchmal haken. Normalerweise hätten an diesem ersten Wochenende nach dem Dreikönigs-Tag die Gelsenkirchener Narren wieder richtig losgelegt. Doch aufgrund der weiterhin grassierenden Pandemie kann in dieser Session wohl gar nicht mehr in großer Gemeinschaft geschunkelt werden.

Update, 9. Januar, 9.07 Uhr:

Nahezu im Blindflug ging es in Gelsenkirchen seit Weihnachten in der Frage der Neuinfektionen zu. Wegen der Feiertage zwischen den Jahren wurden weniger Coronatests durchgeführt und auch das Gesundheitsamt meldete nicht durchgehend an das Robert-Koch-Institut, wie es um das Coronageschehen in Gelsenkirchen steht.

Jetzt erst lichtet sich das Feld allmählich und macht den Blick frei auf eine fatale Entwicklung. Wurde der Inzidenzwert noch vor einigen Tagen mit knapp über 100 angegeben, so sind es am Samstag über 250. Besorgniserregend dabei ist, dass es laut Stadt kein besonderes Ereignis gab, bei dem sich besonders viele Personen auf einmal angesteckt und so den Wert in die Höhe getrieben haben. Es seien vielmehr die privaten Zusammenkünfte, bei denen sich die Gelsenkirchener ansteckten.

Welche Folgen die anhaltend hohe Infektionslage für die Gelsenkirchener haben wird, wird in den nächsten Tagen deutlich werden. Längst ist die Grenze überschritten, ab der weitere Maßnahmen ergriffen werden dürfen. Denkbar sind etwa Ausgangssperren in den Abendstunden oder eine Reduzierung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer.

Update, 8. Januar, 11.08 Uhr:

Der Leiter des Gelsenkirchener Krisenstabes, Luidger Wolterhoff, hat sich korrigiert. Im Abstimmungsprozess um verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen prüft erst einmal die Stadt, ob sie weitergehende Regelungen als die bisherigen für sinnvoll erachtet. "Wenn das der Fall ist, muss sich die Kommune mit dem Land dazu abstimmen, sprich, das Land muss den Maßnahmen seine Zustimmung geben", so Wolterhoff. Als Beispiel nannte er die Erweiterung der Maskenpflicht.

Update, 8. Januar, 10.03 Uhr:

Der Leiter des Krisenstabes, Luidger Wolterhoff, hat bislang noch keine Erkenntnis darüber, dass sich die Lage in den Senioren- und Pflegeheimen wieder verschärft hat. Er geht noch davon aus, dass "sich die Situation leicht entspannt hat". Auch sei kein neuer Hotspot oder eine besonders auffällige Infektionskette in Erscheinung getreten. Der Krisenstab tagt am heutigen Freitag um zehn Uhr.

Gleichwohl bedeutet die Inzidenz von 220,8, dass sich die Stadt im Austausch mit der Landesregierung befindet. Diskutiert wird über den Maßnahmenkatalog, den das Land vorsieht, wenn die Infektionszahlen derart hoch sind. Die Stadt rechnet damit, dass am Samstag der Wert noch weiter steigen wird, weil Ärzte und Labore nach den Feiertagen wieder stärken testen und Tests auswerten. Wolterhoff: "Ich rechne damit, dass wir wir zunächst stabil auf zu hohem Niveau bleiben werden."

Eine mögliche Maßnahme könnte verschärfte Abstandsregeln im öffentlichen Raum und im Nahverkehr sein. Das bedarf aber der Abstimmung mit den Nachbarkommunen wie Bottrop, Gladbeck, Essen, Recklinghausen und Bochum. Denn die Maßnahmen dürfen nicht an der Stadtgrenze enden, nur weil die Nachbarkommune eine geringere Inzidenz aufweist - das wäre kontraproduktiv in den Augen der Gelsenkirchener Stadtverwaltung. Beispielsweise meldet Bochum eine Inzidenz unter 100.

Update, 7. Januar, 12.30 Uhr:

In den Senioren- und Pflegeheimen in Gelsenkirchen hat sich die Infektionslage seit dem Jahreswechsel leicht entspannt. 131 Bewohner und 71 Beschäftigte sind, Stand Donnerstag, derzeit infiziert. Besonders betroffen sind weiterhin fünf Einrichtungen.

Vor Weihnachten spitzte sich die Situation besorgniserregend zu: 318 Bewohner und Pflegekräfte waren am 23. Dezember mit dem Coronavirus infiziert. Einen massiven Ausbruch gab es im Awo-Seniorenheim an der Grenzstraße. Dort waren zu diesem Zeitpunkt 66 Pfleger und Bewohner infiziert. Von den damals 89 verstorbenen Gelsenkirchenern hatten mehr als die Hälfte vor der Infektion in einem Seniorenheim gelebt.

Anfang Januar wurde die Zahl der infizierten Seniorenheimbewohner noch mit 219 und der Pflegekräfte mit 142 angegeben. Genauere Angaben zu den betroffenen Heimen macht die Stadt nicht.

Update, 7. Januar, 9.33 Uhr:

Deutlich angestiegen zum Donnerstag sind die Corona-Zahlen in Gelsenkirchen. Die Inzidenz stieg von 144 auf 171,8, zehn weitere Todesopfer gibt es zu beklagen. 107 Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchner starben bislang an oder mit Covid19. 8050 (Vortag 7887) Personen haben sich in Gelsenkirchen infiziert. Die Zahl der aktuell infizierten Gelsenkirchener wird Donnerstag mit 1400 (1300) angegeben.

Im Regierungsbezirk Münster, zu dem Gelsenkirchen gehört, liegt Gelsenkirchen hinter dem Kreis Warendorf (Inzidenz 177,1) beim Inzidenzwert mit 171,8 nun an zweiter Stelle. Für Bottrop wird der Wert mit 141,2 angegeben. Münster: 73,6; Kreis Recklinghausen: 154,7.

Update, 6. Januar, 9.45 Uhr:

Die Stadt hat die Corona-Zahlen aktualisiert und nach Übetragungsproblemen über das Wochenende nun auch einen korrekten Inzidenzwert angeben können. Demnach ist der Wert auf 144 (letzte Angabe 105,5) gestiegen. 7887 Personen insgesamt (7691) haben sich bislang in Gelsenkirchen infiziert. Die Zahl der aktuell infizierten Gelsenkirchener wird Mittwoch mit 1300 (1200) angegeben. Weitere Todesfälle hat es seit Dienstag nicht gegeben: 97 Menschen sind an oder mit Covid19 gestorben.

Rund 30 Prozent der Altenheim-Bewohner sollen bis Ende der Woche in Gelsenkirchen geimpft sein, so die Stadt. Knapp zwei Wochen nach dem offiziellen Impfstart gegen das Coronavirus haben bereits knapp 800 Alten- und Pflegeheime in Westfalen-Lippe rund 106.000 Impfdosen bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vorbestellt und Impftermine vereinbart. Der bisherige Rekord liegt bei rund 12.000 vorbestellten Impfdosen für nur einen Tag. Rund 44.000 Pflegeheimbewohner und -mitarbeiter konnten – trotz Weihnachtsfeiertage und Jahreswechsel – bereits geimpft werden.

Update, 5. Januar, 11.10 Uhr:

Die Stadt hat die Corona-Zahlen aktualisiert. 7691 Personen haben sich demnach bislang mit Corona infiziert. Zuletzt wurden 7599 genannt. Die Zahl der aktuell infizierten Gelsenkirchener wird weiter mit 1200 angegeben. Acht weitere Todesopfer gibt es seit dem Jahreswechsel zu beklagen. 97 Menschen (89) sind an oder mit Covid19 gestorben.

Die Inzidenz in Gelsenkirchen ist Dienstag gesunken. Mit 134 wurde der Wert für Montag angegeben, Dienstag dann mit 105,5. Allerdings geht die Stadt selbst von einem höheren Wert aus und verweist auf ihrer Homepage auf einen technischen Fehler, der aktuell eine korrekte Berechnung verhindere. "Die Labore haben zum Wochenende ihre Technik umgestellt und nicht alle Meldedaten übermitteln können. So konnten wir nicht alle Fälle erfassen. Wir gehen davon aus, dass wir Mittwoch wieder einen echten Wert angeben können", erklärt Stadtsprecher Jan-Peter Totzek.

Corona in Gelsenkirchen: "Recht hohes Infektionsgeschehen in einigen Einrichtungen"

Über die Hälfte der Verstorbenen war bislang in den Pflegeheimen zu beklagen, das betrifft auch die jüngsten Fälle. "In einigen Einrichtungen haben wir noch ein recht hohes Infektionsgeschehen, doch insgesamt entspannt sich die Lage etwas", sagt Totzek. Vor einer Woche wurden 220 Infizierte gezählt, 154 sind es aktuell.

Bei den Impfungen geht es aus Sicht der Stadt in den Alteneinrichtungen gut voran. 1419 Dosen sind bereits verimpft, 15 Prozent der Bewohner haben damit einen ersten Schutz erhalten. Für diese Woche sind weitere 1622 Imfdosen geplant. "Eine Quote von dann rund 30 Prozent" zeigt laut Totzek, "dass die Sache ins Rollen kommt."

Ende Februar soll, so der bisherige Fahrplan, das Impfzentrum in der Emscher-Lippe-Halle die Arbeit aufnehmen. Etwa Mitte Februar plant das Land, sollen alle über 80-Jährigen angeschrieben sein. "Erst dann wird man Klarheit über die Zeitachse haben", glaubt Totzek. "Alles andere wäre Kaffeesatzleserei." Derzeit zumindest.

Update, 4. Januar, 11.45 Uhr:

Die Inzidenz in Gelsenkirchen ist Montag (Stand 4. Januar, 0 Uhr) laut Zahlen der Stadt von 136 weiter leicht gesunken - auf 134. Die Zahl der aktuell infizierten Gelsenkirchener wird nun mit 1200 (Vortag 1300) angegeben. Bislang zählt Gelsenkirchen unverändert insgesamt 7599 Personen, die sich infiziert haben. 89 Menschen sind an oder mit Covid19 gestorben.

Der Krisenstab tagt Montag erstmals im neuen Jahr. Im Laufe des Tages dürften dann auch die nach den Feiertagen und dem Wochenende durch Nachmeldungen aktualisierten Corona-Zahlen in die Statistik für Dienstag einfließen. Von der Bezirksregierung Münster werden

Update, 3. Januar, 11 Uhr:

Im Regierungsbezirk Münster, zu dem Gelsenkirchen gehört, ist im Kreis Recklinghausen der Wert von 126,5 auf 133,7 gestiegen. Auch Bottrop vermeldet einen Anstieg: von 115,7 auf 128,4. Weiterhin ist im Kreis Warendorf der Inzidenzwert der höchste im Regierungsbezirk Münster: 167,7 (168,1). Die Zahlen bilden den Stand ab, wie ihn das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) vom 3. Januar 2021, 0 Uhr, übermittelt hat.

Update, 2. Januar, 12.24 Uhr:

Die Inzidenz in Gelsenkirchen ist an Neujahr (Stand 2. Januar, 0 Uhr) laut Zahlen der Stadt von 142,9 auf 140,2 weiter leicht gesunken. Die Zahl der aktuell infizierten Gelsenkirchener wird weiter mit 1300 angegeben, zum Jahresende waren es noch 1300. Bislang zählt Gelsenkirchen insgesamt 7599 Personen, die sich infiziert haben. 89 Menschen sind an oder mit Covid19 gestorben.

+++ Wie entwickelt sich Corona in Gelsenkirchen? In diesem Newsblog finden Sie die wichtigsten Nachrichten der Lokalredaktion. Den Corona-Ticker für NRW lesen Sie hier, den für Deutschland hier. +++

Im Regierungsbezirk Münster, zu dem Gelsenkirchen gehört, ist weiterhin im Kreis Warendorf der Inzidenzwert deutlich höher als in Gelsenkirchen, allerdings ist er dort seit dem 1. Januar deutlicher zurück gegangen und liegt nun bei 168,1 (183,2) . Weitere Werte: Stadt Bottrop 115,7 (126,7), Münster 105,0 (91,3), Kreis Recklinghausen 126,5 (129,8). Die Zahlen bilden den Stand ab, wie ihn das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) vom 21. Januar 2021, 0 Uhr, übermittelt hat.

Update 1. Januar, 12:03 Uhr:

Die Inzidenz in Gelsenkirchen ist laut Zahlen der Stadt am Neujahrstag von 147,1 leicht auf 142,9 gesunken. Die Zahl der bisher infizierten Gelsenkirchener ist vom 31. Dezember auf den 1.Januar (Stand 0 Uhr) unverändert geblieben. Sie wird weiter mit 7599 angegeben. 89 Menschen sind an oder mit Covid19 gestorben. Die Zahl der aktiven Infektionen gibt die Stadt nunmehr mit 1300 an, Donnerstag waren es noch 1400.

Von den mittlerweile 89 Toten haben mehr als die Hälfte vor der Infektion in einem Seniorenheim gelebt. Die Zahl der infizierten Seniorenheimbewohner (219 Stand Dienstagnachmittag) und der Pflegekräfte (142 Erkrankte) ist weiterhin hoch.

Im Regierungsbezirk Münster, zu dem Gelsenkirchen gehört, ist aktuell allein im Kreis Warendorf (183,2) der Inzidenzwert deutlich höher als in Gelsenkirchen. Weitere Werte: Stadt Bottrop (126,7), Münster (91,3), Kreis Recklinghausen (129,8). Die Zahlen bilden den Stand ab, wie ihn das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) vom 1. Januar 2021, 0 Uhr, übermittelt hat.

Update 31. Dezember, 8:30 Uhr:

Von den mittlerweile 89 Toten haben mehr als die Hälfte vor der Infektion in einem Seniorenheim gelebt. Die Zahl der infizierten Seniorenheimbewohner (219 Stand Dienstagnachmittag) und der Pflegekräfte (142 Erkrankte) ist weiterhin hoch.

Die Infektionslage bleibt in Gelsenkirchen angespannt, auch wenn der Inzidenzwert von 173,5 leicht auf 147,1 gesunken ist. Für die Silvesternacht gilt die Coronaverordnung: Partys und ähnliche Feiern sind generell untersagt. Im öffentlichen Raum dürfen sich weiterhin nur noch Angehörige von maximal zwei Haushalten und insgesamt fünf Personen treffen.​

Update 30. Dezember, 8:30 Uhr:

20 in Gelsenkirchen neu mit dem Corona-Virus Infizierte sind seit Dienstagfrüh dem Robert-Koch-Institut gemeldet worden, vier weitere Menschen sind an oder mit Covid-19 verstorben. Von den 88 Toten haben mehr als die Hälfte vor der Infektion in einem Seniorenheim gelebt. Die Zahl der infizierten Seniorenheimbewohner (219 Stand Dienstagnachmittag) und der Pflegekräfte (142 Erkrankte) ist weiterhin hoch. Insgesamt bleibt die Infektionslage in Gelsenkirchen alles andere als entspannt. Der gesunkene Inzidenzwert von 173,5 ist da trügerisch.

In den Krankenhäusern werden derzeit 148 Patienten mit Covid-19 behandelt, davon 26 intensiv. Derzeit sind 23,5 Prozent der Intensivbetten in der Stadt mit Covid-19-Patienten belegt. Das klingt wenig. Ein Problem ist allerdings, dass Covid-19-Patienten in der Regel deutlich länger auf der Station bleiben müssen als andere Intensivpatienten, die Betten also längerfristig belegt sind.

Update 29. Dezember, 9:15 Uhr

Die ersten aktuellen Corona-Zahlen von Stadt und Robert Koch-Institut nach den Weihnachtsfeiertagen haben sich im Vergleich zu denen vor dem Fest rückläufig entwickelt. So ist der Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner mit 195,3 unter die 200er-Marke gesunken. Am 24. Dezember lag er noch bei 288,5.

Die von Stadt und RKI gemeldete Zahl von 166 am 28. Dezember basierte auf nicht aktuellen Werten. Im Vergleich zu den Daten an Heiligabend ist die Zahl der aktiven Infektionen von 1500 auf 1400 gesunken, die der registrierten bestätigten Infektionen jedoch von 7175 auf 7382 gestiegen. Zudem sind zwei weitere Personen mit oder an Covid-19 gestorben. Die Zahl liegt nun bei 84.

Zugenommen hat auch die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Infizierten: Lag sie an Heiligabend noch bei 130, von denen 23 auf der Intensivstation behandelt werden mussten (17 davon beatmet), so sind es laut Stadt und RKI am 29. Dezember 145; 24 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 19 Patienten davon müssen beatmet werden.

Update 28. Dezember, 10:35 Uhr

Die Verwaltung nennt nach wie vor 7175 seit Beginn der Pandemie registrierte und gemeldete Infizierte; diese Zahl ist seit dem 24. Dezember unverändert, am 23. Dezember lag sie bei 6980. Der Sieben-Tage-Wert je 100.000 Einwohner liegt laut Stadt und RKI bei 166 (24. Dezember: 288,5).

Die vermeintlich positive Entwicklung ist aber wohl eher darauf zurückzuführen, dass bestätigte Neu-Infektionen an den Feiertagen nicht berücksichtigt sind. Tatsächlich dürfte der Inzidenzwert höher liegen.

Die aktuelle Zahl der noch aktiven Infektionen ist ebenfalls fraglich: Die Stadt gibt sie mit 1200 an (27. Dezember: 1500). An oder mit dem Virus gestorben sind in Gelsenkirchen laut Verwaltung und RKI 82 Personen.

Update 27. Dezember, 8.43 Uhr

Die Zahl der insgesamt registrierten Covid-19-Infektionen ist laut Stadt und RKI in Gelsenkirchen am 27. Dezember mit 7175 genauso hoch wie am 24. Dezember. Auch die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen ist unverändert laut Statistik. Lediglich die Zahl der kumulierten aktiven Fälle wurde seither runtergerechnet, von 1700 auf 1400.

Auch der Inzidenzwert liegt nun laut Meldung vom 27. Dezember deutlich niedriger: er sank demnach von 288,5 auf 168,7. Was sicher nicht der Realität entspricht.

Am heutigen Sonntag soll in den ersten Seniorenheimen geimpft werden. 180 Impfdosen stehen für Sonntag zur Verfügung, bis Jahresende sollen zweimal 94 weitere Dosen hier ankommen und verimpft werden.

Update 25. Dezember, 11 Uhr

Kein Update, die Stadt meldet die gleichen Infiziertenzahlen wie tags zuvor.

Update, 24. Dezember, 9 Uhr


Zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid19-Infektion an nur einem Tag meldet die Stadt am Morgen des 24. Dezember. Insgesamt sind nun 82 Gelsenkirchener mit dem Virus gestorben.


Die Zahl der aktuell infizierten steigt auf etwa 1500, der Inzidenzwertliegt bei 288,5.


Derweil bahnt sich in einigen Gelsenkirchener Altenheimen eine schreckliche Tragödie an. Näheres lesen Sie hier.

Update, 23. Dezember, 7.30 Uhr

Nach der Meldung über einen massiven Corona-Ausbruch in einem Gelsenkirchener Altenheim meldet das Gesundheitsamt der Stadt Gelsenkirchen erschreckend viele Neuinfektionen an nur einem Tag. Nach Angaben der Stadt waren es am Dienstag 207. Aber auch ohne die mindestens 66 nachgewiesenen neuen Covid19-Fälle im Heim, registrierte die Stadt am Dienstag mehr Fälle als üblich. Im Schnitt lag die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Wochen pro Tag bei etwa 80 bis 85. Der Inzidenzwert steigt einen Tag vor Heiligabend auf 253,8.

Sollte sich der Sieben-Tage-Wert je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weiterhin so entwickeln, erwägt die Stadt Anfang Januar über eine Ausgangssperre in den Abend- und Nachtstunden zu entscheiden. Welche Folgen der Corona-Ausbruch im Awo-Seniorenheim haben wird, ist noch nicht klar.

Wegen oder mit einer Covid19-Erkrankung sind in Gelsenkirchen bereits 72 Menschen gestorben. Die Zahl der Todesfälle hat sich seit Mitte Oktober fast verdreifacht. 1500 Menschen, die am Mittwoch aktiv infiziert sind, meldete die Stadt an das Robert-Koch-Institut. Anders als andere Städte gibt Gelsenkirchen auch seit einigen Tagen nur noch gerundete Werte bei der Zahl der „aktiven Infektionen“ an. Dem liegt eine Berechnungsgrundlage des RKI zugrunde.

Update, 22. Dezember, 8.30 Uhr

Seitdem Gelsenkirchen Mitte Oktober den kritischen Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tage überschritten hat, mehren sich die Meldungen über Menschen, die mit oder wegen einer Corona-Infektion in Gelsenkirchen gestorben sind. Waren es vor einem Monat noch insgesamt 27 Todesfälle, sind es inzwischen schon insgesamt 71. Der Inzidenzwert liegt am Dienstag bei 211,1.

Mit geringen Schwankungen hat sich dieser Wert in Gelsenkirchen seit Wochen in etwa um die 200 eingependelt. Laut Stadt sind aktuell 1400 Menschen aktiv infiziert, mindestens 6773 waren es seit Beginn der Pandemie.

Fast jeder dritte Patient auf einer der Intensivstationen in der Stadt leidet an einer Covid19-Infektion. Acht freie Betten werden aktuell noch gemeldet, 15 Patienten werden invasiv beatmet. Insgesamt werden aktuell 133 Corona-Patienten in Gelsenkirchener Kliniken behandelt.

Update, 21. Dezember, 9 Uhr:

6606 Gelsenkirchener, die mit dem Corona-Virus infiziert waren beziehungsweise sind, nennen Stadt und RKI in ihren Statistiken: es ist die gleiche Zahl wie am Samstag, 19. Dezember, was an verzögerten Meldungen übers Wochenende liegen dürfte. Der Wert der aktuell Infizierten ist mit Stand Montag auf 1400 kumuliert.

Von daher wohl eher scheinbar gesunken ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert für Gelsenkirchen von 216,1 auf 208,4. Laut Robert-Koch-Institut steckten sich in der vergangenen Woche 541 Gelsenkirchener neu an. Die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen ist mit 64 angegeben.

Update, 20. Dezember, 9 Uhr

Der Sieben-Tag-Wert für Gelsenkirchen liegt heute bei 216,1, die Zahl der aktiven Infektionen bei rund 1500. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 64. Insgesamt gibt es in der Stadt 6606 bestätigte Fälle.

Erfahrungsgemäß sind die Zahlen zu den Wochenenden nicht nur in Gelsenkirchen, sondern auch NRW- und bundesweit niedriger als an den Tagen zuvor und entsprechen nicht der Realität, da die Meldungen von Neuinfektionen verzögert bei den Gesundheitsämtern einlaufen.

Update, 19. Dezember, 9.15 Uhr

Die Zahl der Covid-19-Toten in Gelsenkirchen steigt weiter: Laut Stadt Gelsenkirchen kamen in den vergangenen 24 Stunden sieben Fälle hinzu, sodass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf nunmehr 64 gestiegen ist.

Der Sieben-Tage-Wert ist im Vergleich zum Vortag ebenfalls gestiegen, von 221,5 auf 224,5. Aktuell infiziert sind mindestens 1500 Gelsenkirchener, insgesamt liegt die Zahl seit Beginn der Pandemie bei 6606. Nun wurde auch bekannt, dass die Stadt am 27. Dezember mit den Impfungen starten will. Im ersten Rutsch bekam die Stadt exakt 307 Impfdosen zugeteilt. Laut Krisenstab sollen damit zunächst Senioren in drei Pflegeeinrichtungen versorgt werden. Welche dies sind, teilte die Stadt noch nicht mit.

Update, 18. Dezember, 8.30 Uhr

Die Stadt meldet auf ihrer Homepage einen traurigen Rekord: Die Zahl der Corona-Toten ist in Gelsenkirchen weiter gestiegen, binnen 24 Stunden von 54 auf 57 Menschen.

Der Sieben-Tage-Wert ist im Vergleich zum Vortag gesunken, von 240,3 auf 221,5. Aktuell infiziert sind mindestens 1600 Gelsenkirchener, insgesamt liegt die Zahl seit Beginn der Pandemie bei 6456.

Update, 17. Dezember, 8 Uhr

Wieder muss die Stadt drei Tote melden, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ihr Leben verloren haben. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie in Gelsenkirchen somit 54 Menschen mit Covid19 gestorben.

Der Inzidenzwert stieg auf 240,3, aktuell infiziert sind mindestens 1600 Gelsenkirchener. Insgesamt waren es 6392.

Update, 16. Dezember, 8.30 Uhr

Die Stadt vermeldet einen neuen Höchststand bei den Corona-Todesfällen: Binnen eines Tages ist die Zahl von 48 auf 51 gestiegen. Ebenfalls gestiegen ist der Sieben-Tage-Wert – im Vergleich zum Vortag um 20,4 auf 236,9. Nach Angaben der Stadt sind aktuell 1600 Gelsenkirchener (gerundet) infiziert. Heute Morgen lag ein Fehler im Corona-Dashboard der Stadt. Die Zahlen konnten nicht angezeigt werden. Die Stadt versuchte, den Fehler zu ergründen.

Update, 15. Dezember, 8.30 Uhr

Mindestens 6138 Gelsenkirchener waren seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell sind es nach Angaben der Stadt 1500. Seit einigen Tagen rundet die Stadt die Werte allerdings nur noch. Inzwischen sind 48 Menschen in Gelsenkirchen mit einer Covid19-Erkrankung gestorben. Auch die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen steigt weiter.

Update, 14. Dezember, 8 Uhr

Dass es über das Wochenende wirklich keine neue Infektionen mit Covid-19 gab, ist mehr als unwahrscheinlich. In der Tabelle mit der Übersicht über das Infektionsgeschehens in der Stadt ist denn auch ein Schätzwert für die aktuell Infizierten angegeben, und zwar seit Samstag, 12. Dezember, die identische Zahl von 1400. Auch die Zahl der insgesamt Infizierten blieb laut Tabelle seit Samstag unverändert bei 5959. Lediglich den Inzidenzwert mit dem Durchschnitt der Infizierten binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohnern hat man nach unten angepasst. Demnach läge er bei 194,5. Heute früh tagt der Krisenstab der Stadt, um über die Situation in der Stadt und das weitere Vorgehen nach den Beschlüssen von Bund und Land zu beraten und beschließen.

Update 13. Dezember, 9 Uhr

Die Zahl der akuten Infektionen in Gelsenkirchen liegt bei 1600, ob die Corona-Fallzahlen realistisch sind, ist eher zweifelhaft, weil am Wochenende die Meldungen verzögert einlaufen. Mit dem Stand heute sind 44 Menschen an oder mit Corona verstorben, die Inzidenzzahl, der Sieben-Tage-Wert bezogen auf 100.000 Einwohner, liegt nach wie vor bei knapp unter der 200er-Marke, aktuell wird er mit 194,9 angegeben. Gestern lag er bei 196,4. Die Zahl der insgesamt Infizierten mit Corona beläuft sich auf mindestens 5959 Menschen.

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Fast ein Jahr im Amt, hat Gelsenkirchens Polizeipräsidentin Britta Zur der WAZ ein Interview gegeben. Deutschlands jüngste Polizeipräsidentin über Corona, Rassismus bei der Polizei, Machos und rosa Pumps.

Update 12. Dezember, 9 Uhr

44 Menschen sind Stand heute an oder mit dem Covid-19-Virus gestorben. Die Zahl der insgesamt bisher aktiv Infizierten beziffert das RKI mit 5959, die Stadt nennt 1600 aktuell Infizierte. Der Inzidenzwert liegt mit 196,4 leicht unter der kritischen Marke von 200, allerdings kann das an verzögerten Meldungen am Wochenende liegen..

Update 11. Dezember, 9 Uhr

Die Stadt meldet den 43 Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Die Zahl der aktiv Infizierten schätzt die Stadt auf 1600. Der Inzidenzwert liegt über der kritischen Marke von 200.

Update 10. Dezember, 9 Uhr

Die Zahl der Toten, die nachweislich mit dem Coronavirus gestorben sind, hat sich auf nunmehr 42 erhöht. Auch der Inzidenzwert hat stark zugelegt. Der Sieben-Tage-Wert bezogen auf 100.000 Einwohner hat die 200er-Marke durchbrochen und liegt nun bei 219,5. Die Zahl der derzeit noch aktiven Infektionen wird auf 1600 beziffert.

In Gelsenkirchen geht derweil die um.

Die Schulen vermissen eine klare Corona-Strategie. In Planung sind - für den Fall härterer Corona-Gegenmaßnahmen.

Eine ganze Reihe von Gelsenkirchener Restaurants plant einen.

Und wer als Lokalpatriot in Corona-Zeiten noch Geschenke aus der Heimat sucht, der könnte im fündig werden.

Update 9. Dezember, 9 Uhr

39 Menschen sind in Gelsenkirchen bisher nachweislich mit dem Coronavirus gestorben. Am Vortag hatte die Stadt die Zahl noch mit 40 angegeben. In der Vergangenheit hatte sich die Stadt bei den Todeszahlen häufiger korrigiert – in der Regel liegt der Grund darin, dass sich erst später herausstellt, dass die Person zwar in einem Gelsenkirchener Krankenhaus verstorben ist, jedoch nicht in Gelsenkirchen gemeldet ist.

Der Inzidenzwert stieg im Vergleich zum Vortag stark an und liegt am Mittwoch bei 197,2.

Mindestens 5664 nachgewiesene Infektionen hat es in Gelsenkirchen bisher gegeben.

Wie die Corona-Situation die Kinder in der St. Augustinus-Kinder- und Jugendeinrichtung belastete,

Update 8. Dezember, 9 Uhr

40 Menschen sind in Gelsenkirchen bisher nachweislich mit dem Coronavirus gestorben.

Der Inzidenzwert liegt am Dienstag bei 169,1.

Mindestens 5572 nachgewiesene Infektionen hat es in Gelsenkirchen bisher gegeben.

Wie die Situation auf den Intensivstationen in der Stadt ist,

Update 7. Dezember, 8.30 Uhr

Da die Stadt Gelsenkirchen sonntags keine aktuellen Werte an das Robert-Koch-Institut übermittelt wird das Coronageschehen in Gelsenkirchen am Montag nahezu gleichbleibend zu Sonntag angegeben. Demnach sind mindestens 5474 Menschen in Gelsenkirchen schon an Corona erkrankt gewesen. Zur Zeit seien 1700 Personen indiziert. 39 Menschen starben mit dem Virus, der Inzidenzwert liege bei 161,4. Tatsächlich dürften die Zahlen aufgrund der fehlenden Sonntagswerte höher sein.

Update 6. Dezember, 11 Uhr

Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Corona-Pandemie ist in Gelsenkirchen weiter angestiegen und liegt am Sonntag bei 5474. 1800 aktive Infektionen vermeldet die Stadt, 39 Menschen sind in Gelsenkirchen bisher mit dem Coronavirus gestorben. Der Inzidenzwert liegt bei 164,1.

Update 4. Dezember, 8.30 Uhr

Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Corona-Pandemie ist in Gelsenkirchen weiter angestiegen und liegt am heutigen Freitag bei 5309. Am Vortag lag die Zahl bei 5207 Fällen.

Der Sieben-Tage-Wert sinkt wieder ab und liegt nun laut Robert-Koch-Institut mit Stand 4. Dezember, 0 Uhr, bei 126,3. Am Donnerstag lag die Inzidenz noch deutlich höher bei 137,5.

39 Todesfälle vermeldet die Stadt in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update 3. Dezember, 8.30 Uhr

Der Inzidenzwert ist in Gelsenkirchen im Vergleich zum Vortag wieder gestiegen: von 121,3 auf 137,5. Das ist nicht verwunderlich, denn erfahrungsgemäß steigen die Zahlen gegen Ende einer jeden Woche.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 5207 bestätigte Corona-Fälle insgesamt, am Mittwoch lag die Zahl laut RKI 5080. Die Zahl der Todesfälle (39) bleibt konstant.

Update 2. Dezember, 8.30 Uhr

Nach Angaben des RKI, das sich wiederum auf die Daten des Gelsenkirchener Gesundheitsamtes bezieht, sind in Gelsenkirchen nur in den letzten 24 Stunden nur elf neue Corona-Erkrankte identifiziert worden. Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie steigt in Gelsenkirchen damit auf 5080.

Nach wie vor ist die Stadt nicht in der Lage die Zahl der aktuell Erkrankten zu nennen. Grund dafür ist die offensichtlich andauernde Überlastung des Gesundheitsamtes. Dort konnte man bei der Kontaktverfolgung und Bearbeitung der Daten Coronainfizierter zuletzt nicht mehr mit dem Coronageschehen in der Stadt Schritt halten, so dass auch bereits wieder genesene Personen in der Statistik als erkrankt geführt wurden.

Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion meldet das RKI am Mittwoch. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 39.

Der Inzidenzwert hingegen sei auf 121,3 gesunken.

Update 1. Dezember, 8.30 Uhr

Das Robert-Koch-Institut meldet 156,4 Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner in Gelsenkirchen.

Zwei weitere Menschen sind in Gelsenkirchen mit dem Coronavirus gestorben. Näheres gibt die Stadt – anders als andere Städte – dazu nicht bekannt.

Mindestens 5069 Gelsenkirchener waren oder sind bisher mit dem Coronavirus erkrankt.

Update 30. November, 18.10 Uhr

Die Stadt teilt mit, dass Corona-Infizierte ab Dienstag, 1. Dezember, nicht mehr auf einen Anruf des Gesundheitsamtes warten müssen: Die Quarantäne bei positiv getesteten Personen gilt dann automatisch nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses. Auch alle anderen im Haushalt lebenden Personen gelten ab diesem Zeitpunkt als unter Quarantäne gestellt, es sei denn, sie waren bereits mit SARS-CoV-2 infiziert.

Das neue Verfahren wird durch eine entsprechende städtische Allgemeinverfügung geregelt, die ab Dienstag in Kraft tritt. Die betroffenen Personen sind weiterhin verpflichtet, das Gesundheitsamt sofort über das positive Testergebnis zu informieren.

Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen müssen ein Tagebuch führen, in dem – soweit möglich – zweimal täglich die Körpertemperatur und – soweit vorhanden – der Verlauf von Erkrankungszeichen festzuhalten sind. Auf Verlangen des Gesundheitsamtes müssen sie die Informationen aus dem Tagebuch mitteilen.

Für positiv getestete Personen endet die Quarantäne zehn Tage nach Erstnachweis des Erregers, wenn keine Krankheitssymptome auftreten. Ist das doch der Fall, endet die Quarantäne nach 48 Stunden Symptomfreiheit, frühestens jedoch zehn Tage, nachdem die ersten Symptome aufgetreten sind.

Für Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen endet die Quarantäne automatisch 14 Tage nach Symptombeginn der positiv getesteten Person oder bei asymptomatischem Krankheitsverlauf 14 Tage nach der Testung der positiv getesteten Person. Treten jedoch während der Quarantäne Krankheitszeichen auf, entscheidet das Gesundheitsamt nach telefonischer Kontaktaufnahme im Einzelfall über die Beendigung der Quarantäne.

Darüber hinaus hinterlegt die Stadt Gelsenkirchen ein Formular auf ihrer Homepage, unter dem eine individuelle Quarantäne-Bescheinigung angefordert werden kann. Das Formular ist abrufbar unter https://www.gelsenkirchen.de.

Update 30. November, 7.55 Uhr

Das RKI meldet am Montag, 30. November (Stand 0 Uhr), immer noch keine neuen Corona-Fälle in Gelsenkirchen. Das liegt daran, dass die Stadt von Sonntag auf Montag keine Werte an das RKI übermittelt. Grundsätzlich sind die Zahlen montags weniger aussagekräftig, weil an den Wochenenden weniger getestet wird.

Die Zahl der insgesamt registrierten Fälle liegt also weiterhin bei 4985 – dem Wert, der schon am Samstag gemeldet worden ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt am Montag 159,8 (Sonntag: 164,1).

Die Zahl der Todesfälle mit dem Coronavirus liegt nun bei 36.

Update 29. November, 7.00 Uhr

Laut RKI wurden in Gelsenkirchen am Sonntag (0 Uhr) keine neuen Fälle gemeldet. Die Zahl der insgesamt registrierten Fälle liegt demnach weiterhin bei 4985. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt am Sonntag 164,1 (Samstag: 171,4).

Update 28. November, 7.10 Uhr

In Gelsenkirchen wurden dem RKI zufolge (Stand 0 Uhr) 108 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der insgesamt registrierten Infektionen liegt am Samstag bei 4985. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 171,8 (Freitag: 164,5).

Update 27. November, 8.30 Uhr

Der Indizidenzwert in Gelsenkirchen liegt am heutigen Freitag laut RKI bei 164,5 und ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken.

Insgesamt gibt es 4877 Gelsenkirchener, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben.

Die Zahl der Todesopfer steigt weiter an und liegt nun bei 34.

Update 26. November, 8 Uhr

Erst auf Nachfrage unserer Redaktion bemerkte die Stadt Gelsenkirchen, dass die von ihr ausgewiesene Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Gelsenkirchener wohl nicht stimmen kann. Seit Tagen lag dieser Wert bei deutlich über 2000 und damit etwa doppelt so hoch wie in viel größeren Städten. Zunächst einmal hat die Stadt diesen Wert nun aus ihre Veröffentlichung entfernt.

Wann das hiesige Gesundheitsamt in der Lage sein wird, Altfälle in dem Maße abzuarbeiten, so dass die Stadt den tatsächlichen Stand der aktiven Infektionen wieder kennt und veröffentlichen kann, ist noch ungewiss.

Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie stieg am Donnerstag jedenfalls auf 4789.

Der Inzidenzwert liegt bei 168,3.

Zwei weitere Menschen starben mit dem Coronavirus. Insgesamt sind es jetzt 32.

Update, 25. November, 17 Uhr

Die täglich von der Stadt veröffentlichte Zahl der aktuell nachweislich infizierten Gelsenkirchener liegt seit einigen Tagen bei weit über 2000 – zum Vergleich in Essen oder Duisburg ist sie nur etwa halb so hoch. Auf Nachfrage erklärt die Stadt, dass die von ihr veröffentlichte Zahl der aktiven Infektionen nicht simmen kann. Die Erklärung für die vermeintlich extrem hohe Zahl sei höchstwahrscheinlich, dass wegen der Überforderung des Gesundheitsamtes sehr viele Personen fälschlicherweise in der Statistik zu lange als infiziert geführt werden.

Update, 25. November, 8 Uhr

4701 Corona-Infektionen wurden seit Beginn der Pandemie in Gelsenkirchen festgestellt.

2325 Gelsenkirchener sind aktiv infiziert.

30 Menschen sind mit dem Coronavirus gestorben.

Der Inzidenzwert liegt bei 166.

Update, 24. November

Erfahrungsgemäß sinken die Coronawerte in Gelsenkirchen zu Wochenbeginn immer, weil am Wochenende weniger getestet und sonntags keine Daten an das Robert Koch-Institut übermittelt werden. Einen vergleichsweise realistischen Blick über das aktuelle Coronageschehen in der Stadt bieten die Werte daher in der Regel erst ab mittwochs.

Für den heutigen Dienstag geben RKI und Stadt an:

  • 4577 bestätigte Corona-Fälle insgesamt
  • 2325 aktive Infektionen
  • 29 Todesfälle, zwei mehr als am Vortag
  • Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner: 158,7

Update,23 November

Grundsätzlich gilt, dass die vom RKI und den Gesundheitsämtern der Städte mitgeteilten Corona-Werte montags wenig aussagekräftig ist, was den tatsächlichen Stand des Infektionsstand angeht. In Gelsenkirchen gilt das umso mehr, da die Stadt von Sonntag auf Montag keine Werte an das RKI übermittelt.

Update, 22. November

2294 Gelsenkirchener gelten am Sonntag als noch infiziert.

Der Inzidenzwert sinkt leicht auf 193. Allerdings wird am Wochenende auch deutlich weniger getestet.

27 Gelsenkirchener sind mit dem Coronavirus bisher gestorben.

Indes reicht die Kritik am Gesundheitsamt der Stadt nicht ab. Mehr dazu .

Update, 20. November, 8.30 Uhr

Deutlicher Anstieg: Im Vergleich zum Vortag ist der Sieben-Tage-Wert je 100.000 Einwohnern wieder in die Höhe geklettert. Er liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell nun bei 234,2. Am Donnerstag lag er noch bei 214,1 und war zuvor leicht gesunken. Es gibt einen weiteren Corona-Todesfall, nun liegt die Zahl bei 27 Toten.

Insgesamt verzeichnet Gelsenkirchen 4392 Corona-Fälle.

Update, 19. November, 8.30 Uhr

Im Vergleich zu Mittwoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz zwar leicht gesunken, sie liegt aber weiterhin über 200 – mit 214,1. Am Mittwoch lag sie nur geringfügig höher bei 218,8. Insgesamt gibt es nun 4268 Corona-Fälle in der Stadt. Aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind 2189 Gelsenkirchener, am Vortag waren es 2105.

Die meisten Infektionen sind in der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen zu verzeichnen, gefolgt von den 15- bis 34-Jährigen.

Update, 18. November, 14:15 Uhr

Obwohl der Inzidenzwert in Gelsenkirchen wieder bei über 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt, sind im Rathaus derzeit keine neuen Corona-Maßnahmen geplant. „Weitere Schutzmaßnahmen oder Einschränkungen werden derzeit nicht diskutiert“, sagte Stadtsprecher Martin Schulmann auf Nachfrage. Zunächst wolle man die Ergebnisse, Beschlüsse und Bewertungen der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 25. November abwarten.

Die Stadt hat auf Nachfrage auch Auskunft über die aktuelle Lage in den Krankenhäusern gegeben. So werden aktuell 84 Patienten stationär behandelt, wovon sich 17 Personen in Intensivbehandlung befinden und 12 beatmet werden müssen. Demnach müssen von aktuell 2105 infizierten Gelsenkirchenern knapp vier Prozent im Krankenhaus versorgt werden. Der Großteil der Erkrankten in Gelsenkirchen ist zwischen 15 und 59 Jahren alt, liegt also nicht im Risiko-Alter.

Anfang November wurden noch 63 Covid-19-Erkrankte in den Gelsenkirchener Kliniken behandelt – 14 davon auf der Intensivstation, 12 an einem Beatmungsplatz.

Update, 18. November, 9:30

Offenbar hat es bei Übermittlung der Infektionszahlen einen Datenfehler gegeben, wie die Stadt mitteilte. Die aktuellen RKI-Zahlen seien deshalb nicht korrekt. Dort wird ein Inzidenzwert von 164,1 angegeben - was eine große Reduzierung im Vergleich zu gestern bedeuten würde. Tatsächlich aber liegt die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner laut Stadt inzwischen bereits bei 218,8. Der Inzidenzwert steigt also weiter an. Zudem seien vom 17. auf den 18. November 142 Neuinfektionen registriert worden.

Update, 17. November, 12:00

Der Nachrichtensender NTV hatte am Samstagabend einen „Virus-Ausbruch im Marienhospital Gelsenkirchen“ gemeldet. Ganz so sei es nun nicht, betont der Krankenhausbetreiber, die St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, in einer Stellungnahme. , nachdem die betroffenen Patienten bei ihrer Aufnahme zuerst negativ getestet worden seien. Damit haben sich nach Angaben der Klinik am Freitag insgesamt 28 bestätigte Covid19-Fälle auf der Normalstation und drei bestätigte Fälle auf der Intensivstation (davon einer beatmungspflichtig) befunden.

Update, 17. November, 8.30 Uhr

Die letzten Tage hatten etwas Hoffnung gemacht, aber nun ist der Inzidenzwert doch wieder stark gestiegen: In Gelsenkirchen gab es in den vergangenen sieben Tagen 194,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 0 Uhr). Damit ist Gelsenkirchen wieder nahe der 200er Marke. Das RKI gibt zudem 4017 Infektionen insgesamt in der Stadt an - also über 200 mehr als am gestrigen Tag. Insgesamt werden derzeit 2008 aktive Infektionen gezählt. Todesfälle gibt es nach aktuellem Stand keine.

Update, 16. November, 8.30 Uhr

Während übereinstimmenden Berichten zufolge Bundeskanzlerin auf die Verschärfung der Coronaschutzmaßnahmen drängt, ist das Infektionsgeschehen in Gelsenkirchen weiter rückläufig. Während der Inzidenzwert noch vor einigen Tagen bei über 200 lag, wird er am Montagmorgen mit 136,3 angegeben. Zwar sind die Montagswerte immer niedriger, weil am Wochenende weniger auf Corona getestet wird und die Ergebnisse zudem verzögert beim RKI ankommen, doch sinkt der Wert in Gelsenkirchen bereits seit einigen Tagen, wenngleich er immer noch relativ hoch ist.

26 Menschen sind in der Stadt bisher mit Corona gestorben.

Mehr als 3792 Menschen waren bisher insgesamt infiziert.

Update, 15. November, 16.30 Uhr

Am Samstag hatte die Stadt die Zahl der Gelsenkirchener, die an Covid-19 gestorben sind, noch mit 28 angegeben – am Sonntag aber mit 26. Grund dafür sei ein Fehler bei der Übermittlung der Daten, teilte die Stadt auf WAZ-Anfrage mit. „Das RKI hatte die in Gelsenkirchen Verstorbenen am Freitag fälschlicherweise uns zugeschrieben“, erklärte Stadtsprecher Martin Schulmann. Tatsächlich seien die Menschen zwar in Gelsenkirchen gestorben, waren aber nicht in der Stadt gemeldet. Inzwischen seien die Zahlen bereinigt worden.

Update, 15. November, 8.45 Uhr

Laut RKI liegt die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle in Gelsenkirchen wie am Vortag bei 3792 – diese Zahlen sind am Wochenende aber bekanntlich mit Vorsicht zu genießen, da weniger getestet wird als in der Woche. Aktuell sind nach Angaben der Stadt 1643 Menschen infiziert, der Sieben-Tage-Inzidenzwert sinkt von 156,4 auf 140,6 – das ist aber an einem Sonntag zu erwarten. Bei der Zahl der Todesfälle hat sich die Stadt korrigiert: lag sie am Samstag noch bei 28, gibt die Stadt heute die Zahl der am Virus Verstorbenen mit 26 an.

Update, 14. November, 9.15 Uhr - nach Angaben des RKI

Das RKI hat für Gelsenkirchen 106 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden registriert (Stand Samstag, 0 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzident liegt demnach nun bei 156,4. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle beläuft sich auf 3792.

Update, 13. November, 7.30 Uhr

Bestätigte Fälle insgesamt: 3686

Noch aktive Infektionen: 1497

Todesfälle: 28

Inzidenz: 185,3

Update, 12. November, 11.10 Uhr

Offenbar sind bei der „Datenübermittlung von der Stadt zum Robert-Koch-Institut Daten verloren gegangen“, heißt es seitens der Stadt. Das erklärt, warum heute am frühen Morgen zunächst ein Sieben-Tage-Wert von 133,6 ausgewiesen wurde. Der „reale Inzidenzwert“ beträgt aktuell 167,2, so Stadtsprecher Martin Schulmann. Vom Meldedatum gestern (11. November) zu heute (12. November) verzeichnet die Stadt 87 Neuinfektionen. „Morgen sollte wieder der richtige Wert ausgewiesen werden“, so Schulmann weiter. Da das Gelsenkirchener Dashboard mit den aktuellen Corona-Zahlen die Daten automatisch ziehe, werde die Veränderung auch erst mit der nächsten Aktualisierung des RKI zu sehen sein.

Update, 12. November, 9.30 Uhr

Am Donnerstagmorgen sind laut Stadtverwaltung (Stand: 12. November, 8 Uhr) nachweislich aktuell 1356 Gelsenkirchener mit dem Coronavirus infiziert.

Update 12. November, 6.45 Uhr

Es gibt einen weiteren Todesfall, nun liegt die Zahl in Gelsenkirchen bei 23.

Der Inzidenzwert ist in Gelsenkirchen deutlich gesunken und liegt nun bei 133,6. Das könnte an einer Datenpanne liegen – am Mittwoch hatte die Stadt null Neuinfektionen an das Robert-Koch-Institut gemeldet. Meldet das Gesundheitsamt nach, könnte sich der deutliche Rückgang eher wieder ausgleichen beziehungsweise nach oben korrigieren – und somit näher am Vortageswert von 194,5 liegen.

Insgesamt gab und gibt es in Gelsenkirchen 3482 Fälle.

Update, 11. November, 8.52 Uhr

Am Mittwochmorgen sind in Gelsenkirchen 1188 Personen nachweislich infiziert.

Der Inzidenzwert liegt bei 177,25.

3482 Gelsenkirchener sind oder waren insgesamt an Corona erkrankt.

Update, 10. November, 7.24 Uhr

Am Dienstagmorgen sind in Gelsenkirchen 1178 Personen nachweislich infiziert.

Der Inzidenzwert liegt bei 194,5.

3417 Gelsenkirchener sind oder waren insgesamt an Corona erkankt.

22 Menschen sind mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

Update, 9. November, 7.30 Uhr

Da an Wochenenden weniger getestet wird, sind die Corona-Zahlen an Sonn- und Montagen erfahrungsgemäß weniger aussagekräftig als an anderen Tagen. Demnach sieht das Infektionsgeschehen am Montagmorgen in Gelsenkirchen wie folgt aus:

3268 Infektionen bisher insgesamt.

1213 aktive Infektionen.

22 Todesfälle.

200,3 Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner.

Update, 8. November, 8 Uhr

In Gelsenkirchen wurden dem RKI zufolge am Sonntag (0 Uhr) keine neuen Fälle gemeldet. Die Zahl der insgesamt registrierten Infektionen liegt weiterhin bei 3268. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt demnach leicht auf 202,2 (Vortag: 213,4).

An den Wochenenden liegen die Fallzahlen allerdings oft etwas geringer als an Wochentagen. Durch die dann oft geringere Personalkapazität kann es zu einem Meldeverzug der Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut kommen.

Update, 7. November, 8.55 Uhr

Die Corona-Pandemie breitet sich in Gelsenkirchen weiter aus. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) stieg der Inzidenzwert am Samstag (0 Uhr) auf 213,4 (Vortag 194,5) ; der Wert zählt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Laut RKI wurden von Freitag auf Samstag in Gelsenkirchen 150 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Update, 6. November, 7 Uhr

Der Inzidenzwert liegt laut RKI am Freitag bei 194,5. Eine weitere Person ist mit einer Covid-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 22.

3118 Gelsenkirchener sind oder waren bereits mit Corona infiziert.

Update, 5. November, 17 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden internationalen Reisebeschränkungen durch verschärfte Infektionsschutzvorschriften und geringer Flugkapazitäten ist die Zahl der Rückführungen Ausreisepflichtiger in diesem Jahr deutlich geringer als im vergangenen Jahr. „Die Stadt Gelsenkirchen hat im Jahr 2020 bisher 86 Abschiebungen erfolgreich durchführen können“, erklärt Stadtsprecher Martin Schulmann auf Nachfrage der WAZ.

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Update, 5. November, 06.45 Uhr

Laut den Werten des Robert-Koch-Instituts ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag wieder gesunken – mit Stand 5. November, 0 Uhr, liegt der Wert bei 219,5. Zuvor hatte die Inzidenz noch bei 231,9 gelegen. Aktuell sind 1082 Menschen in der Stadt mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gibt es in der Stadt 3009 Corona-Fälle, 21 Menschen sind verstorben.

Update, 4. November, 13.05 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Gelsenkirchen wieder stark gestiegen. Laut RKI (Stand: 4. November, 0 Uhr) liegt der Wert nun bei 231,9. Am Vortag lag er noch bei 206,1. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 2897 Gelsenkirchener mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell nachweisbar infiziert sind 1062 Personen.

Update, 4. November, 8.15 Uhr

Am Mittwochmorgen gibt es laut RKI Verzögerungen bei der Datenaktualisierung. Die aktuelle Zahlen sollen demnach erst mittags vorliegen. Wir aktualisieren diese Übersicht schnellstmöglich.

Update, 3. November, 6.25 Uhr

Das RKI meldet am Dienstag für Gelsenkirchen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 206,1 - also einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Montag, dessen Zahlen aber meist nicht ganz korrekt sind. - Der Krisenstab der Stadt hat die Maskenpflicht auf stark frequentierte Straßen in den Stadtteilen erweitert. Sie gilt ab Mittwoch, 4. November, in folgenden Bereichen: Schalke: Schalker Straße zwischen Grillostraße und Gewerkenstraße; Rotthausen: Karl-Meyer-Straße zwischen Schonnebecker Straße und Steeler Straße; Erle: Cranger Straße zwischen Bahnstraße/Am Fettingkotten und Auguststraße; Horst: Essener Straße zwischen Turfstraße und Bottroper Straße/Devensstraße; Horst: Markenstraße zwischen Devensstraße und Schlosstraße/Strundenstraße; Resse: Ewaldstraße zwischen Middelicher Straße und Hertener Straße. - Dort sind jeweils auch das Rauchen, Trinken und Essen nicht zulässig, da dafür die Maske abgesetzt werden müsste. - Auf dem Ernst-Käsemann-Platz wird die Maskenpflicht ab Mittwoch aufgehoben.

Update, 2. November Oktober, 7.25 Uhr

Das RKI meldet am Montag für Gelsenkirchen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 165,2 - im Vergleich zum Vortag ist dieser Wert noch einmal gesunken (Sonntag 173,3). Neue Infektionen hat das Robert-Koch-Institut nicht registriert. An Wochenenden sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist unvollständig.

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