HANDBALL

Der FC Schalke 04 rutscht mitten in den Abstiegskampf

Khalil Soussi (rechts) wurde nach zwei Strafen erst am Ende des Spiels wieder eingesetzt.

Khalil Soussi (rechts) wurde nach zwei Strafen erst am Ende des Spiels wieder eingesetzt.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Harsewinkel.  In der Oberliga verloren die Königsblauen bei der TSG Harsewinkel mit 23:27. Und hat nun nur noch vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

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Im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga hat Schalke 04 einen Riesenschritt verpasst - und steckt nun wieder mittendrin im Getümmel. Bei der TSG Harsewinkel verlor S04 mit 23:27. Und hat nun nur noch vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

„Wir sind nicht an unsere Leistungsgrenze gekommen. Das ist mega ärgerlich, wir hätten ein richtig schönes Polster haben können. Jetzt sind wir weiter mitten drin im Rennen und müssen fighten“, sagte Schalkes Trainer Sebastian Hosenfelder. „Es ist so, dass die Abwehrreihen sich mehr und mehr auf Thorben Kirsch einschießen. Dann müssen es die ganz jungen regeln. In einigen Spielen haben sie das gut gelöst bekommen, jetzt haben sie es nicht gelöst bekommen“, so Hosenfelder.

Zeitstrafen brechen S04 das Rückgrat

Je weiter die Zeit voranschritt, umso mehr merkte man beiden Teams an, um wieviel es ging. Die Partie wurde umkämpfter, reicher an Fehlern. Und obwohl Schalke seine Abwehrmauer Khalil Soussi nach zwei Zeitstrafen auf der Bank ließ, um ihn in der Schlussphase dabei zu haben, kam Königsblau nach langem Rückstand wieder ran. Acht Minuten vor Schluss hieß es 20:20. „Wir waren drauf und dran, das Spiel zu drehen“, sagte Hosenfelder.

Doch Schalke verbaute sich selbst die Chance auf den Sieg. Erst musste Thorben Kirsch, dann Philipp Gemsa für zwei Minuten vom Feld. „Die Zeitstrafen haben uns letztendlich das Rückgrat gebrochen. Das haben wir in Unterzahl schon mal besser gemacht“, so Hosenfelder.

Harsewinkel konnte jubeln, der Rückstand auf Schalke ist weiter geschrumpft. Dieser Vorsprung, den S04 nach unten noch hat, „ist definitiv nicht beruhigend. Aber es ist einer“, so Hosenfelder. „Dementsprechend sollten wir nicht nervös werden, aber schon einen klaren Kopf haben und uns bewusst sein, dass die Gefahr da ist.“

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