Handball-Oberliga

Die verlustpunktfreien Frösche kommen auf Schalke

Weil Todor Ruskov ausfällt, wird Nikolai Lenz – hier noch im Trikot des VfB Homberg – gegen die Sportfreunde Loxten im rechten Rückraum des FC Schalke 04 starten.

Weil Todor Ruskov ausfällt, wird Nikolai Lenz – hier noch im Trikot des VfB Homberg – gegen die Sportfreunde Loxten im rechten Rückraum des FC Schalke 04 starten.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Schalke.  „Wir werden versuchen, über die ganze Zeit Tempo zu machen und Loxten so in Bedrängnis zu bringen“, sagt Schalkes Hosenfelder. Ruskov fällt aus.

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Größer könnten die Gegensätze kaum sein: Die Oberliga-Handballer des FC Schalke 04 haben die Null vor und ihre Gegner am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle (19.30 Uhr), die Sportfreunde Loxten, hinter dem Doppelpunkt stehen. „Ein sehr, sehr guter Gegner“, sagt auch Schalkes Trainer Sebastian Hosenfelder, er ist aber keineswegs pessimistisch. Mut macht ihm, dass die Versmolder nach dem Kreuzbandriss von Phillip Harnacke nur noch einen Mann für den linken Rückraum haben.

„Okay, Jan Schröder hat schon 2. Liga gespielt“, sagt Sebastian Hosenfelder. Beim TuS N-Lübbecke. „Er ist ein guter Mann, aber eben auch nur noch einer.“ Und daraus schöpft der 38-Jährige die Hoffnung, dass die Frösche ihre unbestrittene Qualität nicht über 60 Minuten werden abrufen können. „Das ist unser Ansatz“, verrät der Trainer. „Wir werden versuchen, über die ganze Zeit Tempo zu machen und Loxten so in Bedrängnis zu bringen.“

Lars Viermann rückt in den Kader

Ein andere Mutmacher ist die Erinnerung an die vergangene Saison, als die königsblauen Handballer im Januar in eigener Halle ein 24:24 gegen die Sportfreunde schafften. Und diese 24 ist für Sebastian Hosenfelder auch diesmal so etwas wie eine magische Zahl. „Wir müssen eine starke Deckung stellen“, sagt er. „Und im Angriff müssen wir so langsam etwas stabiler werden.“ Allerdings wird gerade der Schalker Defensive ein sehr wichtiger Mann fehlen: Todor Ruskov. „Wir haben jetzt eine endgültige Diagnose“, sagt Sebastian Hosenfelder. „Todor hat eine Schambeinentzündung. Ich hoffe, dass es nicht wie bei Marco Reus viereinhalb Monate dauern wird.“

Die unweigerliche Frage: Wer wird nun im rechten Rückraum spielen? „Wir haben uns was überlegt“, sagt Sebastian Hosenfelder und schmunzelt. Der Trainer präsentiert seine Lösung dann aber auch: Nikolai Lenz, der bislang fast ausschließlich in der Abwehr zum Einsatz gekommen ist. „Wir haben das in den vergangenen zwei, zweieinhalb Wochen forciert“, erzählt Sebastian Hosenfelder. Es wird aber auch ein Linkshänder für den rechten Rückraum im Kader stehen: Lars Viermann aus der Reserve. „Er ist unbekümmert“, sagt Sebastian Hosenfelder. „Er hat unsere Abläufe zwar noch nicht 100-prozentig drauf, er ist aber einer, der die Kugel einfach mal nimmt und draufschmeißt.“

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