Saison-Check

DJK Blau-Weiß Gelsenkirchen will die Favoriten lange ärgern

Foto: Volker Speckenwirth

Schalke.  „Die Zugänge haben sich sofort akklimatisiert und bereiten uns viel Freude“, sagt Klaus Schweighöfer, der 2. Vorsitzende der DJK Blau-Weiß.

Die DJK Blau-Weiß Gelsenkirchen gehört seit dem Wiederaufstieg vor zwölf Jahren zum Inventar in der Staffel 2 der Fußball-Kreisliga A. Meistens mischte der am Schürenkamp beheimatete Klub im Kreis-Oberhaus im vorderen Tabellenbereich mit, einige Male durfte er sich sogar Hoffnungen auf den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga machen. Aber zwischenzeitlich musste er sogar um den Klassenverbleib bangen. In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 reichte es nur zu zweistelligen Platzierungen.

Seit einem Jahr geht es aber wieder aufwärts zwischen der Herzog- und der Overwegstraße. Unter Michael Steinhüser erreichten die Schalker in der vergangenen Saison den siebten Platz in der Abschlusstabelle. „Die Hinrunde war sehr gut“, sagt Klaus Schweighöfer, der 2. Vorsitzende, rückblickend. „In der Rückrunde haben uns Verletzungen um eine bessere Platzierung gebracht.“

Kevin Poddey und Sven Chilek reaktiviert

Auf jeden Fall hat die vergangene Spielzeit die Lust auf mehr geweckt. „Wir wollen oben mitspielen und die Favoriten in unserer Staffel möglichst lange ärgern“, verrät Klaus Schweighöfer. Ein Anfang ist gemacht. An den ersten beiden Spieltagen kam die DJK Blau-Weiß zu zwei Siegen: zu einem 1:0 bei Adler Feldmark und zu einem 3:0 gegen die DJK TuS Rotthausen.

Die bisherigen Auftritte haben angedeutet, dass sich die Schalker zwischen den Spielzeiten personell wohl nicht verschlechtert haben. Auf der Liste stehen nur zwei Abgänge, „die wir“, so Klaus Schweighöfer, „verkraften können“. Vor allem deshalb, weil einige Zugänge auf Anhieb die erhofften Verstärkungen darstellen dürften. Dass Sahin Dogan, Jan Chilek und Youssouff Kaba zum Schürenkamp fanden und zudem Kevin Poddey und Sven Chilek reaktiviert werden konnten, stimmt die Verantwortlichen jedenfalls sehr zuversichtlich.

„Die Zugänge haben sich sofort akklimatisiert und bereiten uns viel Freude“, teilt Klaus Schweighöfer mit. „Das Team ist bereits in der Vorbereitung zusammengewachsen.“ Und sollte es einmal nicht wie gewünscht laufen, brauchen sich Michael Steinhüser und sein Co-Trainer Peter Seikowski keine Sorgen zu machen. „Wir vom Vorstand“, so teilt Klaus Schweighöfer mit, „haben volles Vertrauen zu ihnen.“

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