JUGENDFUSSBALL

Fahrenhorst ist angetan von Benficas Jugend

Schalkes B-Junioren-Trainer Frank Fahrenhorst war einige Tage in Portugal, um das dortige Training im Jugendbereich zu beobachten.

Schalkes B-Junioren-Trainer Frank Fahrenhorst war einige Tage in Portugal, um das dortige Training im Jugendbereich zu beobachten.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   Der Trainer der U17-Fußballer des FC Schalke 04 nahm einige Tage bei Benfica Lissabon die dort betriebene Nachwuchsarbeit unter die Lupe.

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, hatte schon der große deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe vor über zwei Jahrhunderten von sich gegeben. Das dachte sich wohl auch Frank Fahrenhorst, der Trainer der U17-Fußballer des FC Schalke 04, als er sich entschloss, einige Tage bei Benfica Lissabon zu verweilen, um die dort betriebene Nachwuchsarbeit unter die Lupe zu nehmen.

Für den ehemaligen Nationalspieler war es wichtig, auch mal über den eigenen königsblauen Tellerrand zu blicken. Er kehrte mit nachhaltigen Eindrücken von der fünftägigen Reise zurück. „Es war eine hochinteressante Zeit auf dem Campus in Lissabon“, sagt er rückblickend. „Jeder Klub hat seine eigene Herangehensweise, natürlich auch Benfica.“

Frank Fahrenhorst war vor allem beeindruckt, mit welcher Dimension die Fußball-Talente in Portugals Hauptstadt gefördert werden. „Das zeugt von einer hohen Qualität“, fügt er hinzu. Vergleiche mit der Knappenschmiede wollte der Fußball-Lehrer nicht anstellen, zumindest nicht öffentlich. Nur so viel: „Wir sind ja gerade dabei, einiges umzubauen. Wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, werden wir uns sicherlich auf einem ähnlich hohen Level bewegen wie Benfica.“

Der Traditionsklub holt die Talente erst mit 14 Jahren in seinen Campus. Bis dahin bleiben sie in ihrem gewohnten Umfeld, vornehmlich in einem der fünf Stützpunkte, die in ganz Portugal verteilt sind. Die Anforderungen an die Benfica-Talente sind ähnlich hoch wie an jene auf Schalke. Um 7.30 Uhr beginnt die Schule, um 14 Uhr geht’s zurück zum Campus, um Hausaufgaben zu machen und um am Individual- und Mannschaftstraining teilzunehmen.

Seine „guten und informativen“ Eindrücke hat Fahrenhorst in erster Linie als Beobachter und durch Gespräche mit den Verantwortlichen von Benfica gewonnen. Aktiv eingebunden in die Trainingsarbeit war er nicht. „Ich habe mir die Trainingseinheiten und auch einige Spiele angeschaut und war sehr angetan“, berichtete er nach seiner Rückkehr.

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