Schalke

Gegen Duisburg soll bei Schalkes U19 der Knoten platzen

„Du musst einfach mal treffen“: Auch US-Boy Matthew Hoppe (rechts) hofft am Sonntag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg auf ein Erfolgserlebnis.

„Du musst einfach mal treffen“: Auch US-Boy Matthew Hoppe (rechts) hofft am Sonntag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg auf ein Erfolgserlebnis.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen.  Schalkes U19 steht in der Tabelle auf einer ungewohnten Mittelfeld-Position – es fehlen die Tore. Am Sonntag geht es gegen den MSV Duisburg.

Wenn man die aktuelle Problematik der Schalker U19 sucht, muss man sich nur ihr Torverhältnis ansehen: 4:5 Tore stehen dort nach fünf Spielen der A-Junioren-Bundesliga festgeschrieben – „das sagt alles“, findet auch Trainer Norbert Elgert. In der Offensive fehlen Effektivität und Durchschlagskraft, und so steht auch vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (11 Uhr) gegen den MSV Duisburg vor allem die Hoffnung, dass endlich einmal der Knoten platzen möge.

Elgert nimmt Hoppe und Biskup in Schutz

Mit Matthew Hoppe (bisher ein Tore) und René Biskup (noch ohne Saisontor) hat Schalkes U19 zwei zentrale Angreifer, die das Spiel der Mannschaft mit ihren Toren veredeln sollen - beide nimmt Elgert in Schutz. US-Boy Hoppe, vor der Saison von der Barca Academy nach Schalke gekommen, brauche „ein bisschen länger Zeit“, um sich einzugewöhnen auf das Leben in Europa und den „ganz anderen Fußball“, der hier gespielt wird. „Er macht es ganz ordentlich“, versichert Elgert und attestiert dies auch René Biskup, der schon im Vorjahr dabei war. „Für beide gilt: Du musst einfach mal treffen.“

Nur ein Sieg in fünf Spielen

Die fehlenden Tore, nicht nur von den Angreifern, sind es, die Schalke in dieser Saison schon einige Punkte gekostet haben. In den fünf Bundesligaspielen gab es nur einen Sieg (gegen Bielefeld), zuletzt musste die U19 zweimal (gegen Leverkusen und in Oberhausen) mit einem Remis zufrieden sein. „Wir hatten in jedem Spiel genügend Chancen, um zu gewinnen“, stellt Elgert klar. Der nächste Versuch steigt jetzt im Heimspiel gegen den MSV Duisburg, der ebenso wie Schalke fünf Punkte auf dem Konto hat.

Für Schalke ist das eine ungewohnte Situation, nach fünf Spieltagen schon um acht Punkte hinter dem Spitzenreiter 1. FC Köln (13) zu liegen. Doch Elgert beunruhigt eine solche Konstellation nicht. „Um Himmels Willen“, entgegnet er: „Denn dann wäre ich ja nicht Ausbilder. Ich konzentriere mich nicht auf Meisterschaften, sondern darauf, Meister fürs Leben und für die Bundesliga zu entwickeln.“ Beides ist ihm auf Schalke fast immer geglückt.

Schalke hat vor der Partie gegen Duisburg keinerlei Personalsorgen, der Kader ist komplett. Die Aussichten sind nicht schlecht, dass das ersehnte Erfolgserlebnis sich einstellen kann und Elgert das bisherige Saisonbild korrigieren kann: „Ordentlich gespielt, aber schwach gepunktet.“

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