U-14-Nachwuchs-Cup

Knappen patzen im Gipfeltreffen bei Borussia Dortmund

Trainer Sebastian Ruhe ist mit dem Saisonverlauf zufrieden. Seine Mannschaft ist die zweitbeste westdeutsche des Jahrgangs 2005. „Damit war vor dem ersten Spieltag nicht unbedingt zu rechnen“, sagt er.

Trainer Sebastian Ruhe ist mit dem Saisonverlauf zufrieden. Seine Mannschaft ist die zweitbeste westdeutsche des Jahrgangs 2005. „Damit war vor dem ersten Spieltag nicht unbedingt zu rechnen“, sagt er.

Foto: Olaf Ziegler

Dortmund.  Nach dem 1:3 werden die U-14-Fußballer des FC Schalke 04 auf Rang zwei des Nachwuchs-Cups ins Ziel kommen. Trainer Ruhe spricht von guter Saison.

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Der diesjährige Titelträger im U-14-Nachwuchs-Cup wird nicht FC Schalke 04, sondern Borussia Dortmund heißen. Das steht bereits jetzt fest. Der letzte Spieltag, auf den der jüngere C-Junioren-Jahrgang bis zum 1. Juni warten muss, wird daran nichts mehr ändern. Die Entscheidung fiel am vorletzten von insgesamt 22 Spieltagen. Der Knappen-Nachwuchs verlor das Gipfeltreffen beim alten und neuen Meister in Dortmund mit 1:3.

Der BVB ist mit jetzt 51 Punkten und 88:15 Toren nicht mehr einzuholen. Die Schalker folgen drei Punkte dahinter mit 62:12 Toren. Zum Saisonabschluss müssen die Königsblauen zum MSV Duisburg. Borussia Dortmund ist derweil bei RW Oberhausen zu Gast. Selbst für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass die Schalker nach Punkten aufschließen und zudem die deutlich schlechtere Tordifferenz ausmerzen sollten, würde ihnen das nichts nützen. Bei Punktgleichheit entscheidet im U14-Nachwuchs-Cup nicht die Tordifferenz, sondern der direkte Vergleich. Und den hat der BVB nach dem 1:1 im Hinspiel und dem 3:1-Sieg im Rückspiel gewonnen.

Sebastian Ruhe über Schiri Thorsten Milde: „Er hat unterirdisch gepfiffen“

Trainer Sebastian Ruhe war nach der Niederlage im Fußballpark Hohenbuschei im Dortmunder Stadtteil Brackel natürlich traurig. Aber im Rückblick auf die gesamte Saison überwiegt auch bei ihm der Stolz darauf, dass sich seine Jungs als zweitbeste westdeutsche Mannschaft des Jahrgangs 2005 bezeichnen dürfen. „Sie haben eine sehr gute Saison gespielt“, lobte er. „Damit war vor dem ersten Spieltag nicht unbedingt zu rechnen.“

Das Derby in Dortmund verlief recht ausgeglichen. Das Pendel hätte auch in Richtung der Gäste ausschlagen können. Dass es das nicht tat, lag, so Sebastian Ruhe, auch an Schiedsrichter Thorsten Milde. „Er hat unterirdisch gepfiffen“, meinte Schalkes Trainer. „In 50:50-Situation hat er stets für Dortmund entschieden.“

Die Schalker wussten, dass sie das Spiel nicht verlieren durften, um ihre Chance auf den Meistertitel zu wahren. Sie zeigten die größere Initiative, mussten aber stets auf der Hut sein, weil der tief stehende Gastgeber auf Konter lauerte und mit dieser Spielweise für ständige Gefahr sorgte. Mit den drei Treffern in der 29., 71. und 80. Minute krönten die Dortmunder ihr taktisches Vorgehen. Die Schalker konnten durch einen Schuss von Nils Yondou Chana ins lange Eck in der 56. Minute nur zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgleichen.

In der kommenden Saison nimmt der Schalker Jahrgang 2005 einen neuen Anlauf, um am BVB vorzuziehen. Dann allerdings in der C-Junioren-Regionalliga und ohne Sebastian Ruhe, der künftig die U 13 des Klubs coachen wird. Von den 20 Spielern seines jetzigen Kaders werden 15 in die neue U 15 übernommen.

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