Fußball

Nach den Sommerferien erscheint ein Jubiläumsbuch

Zwei Galionsfiguren: Uwe Martin (links) war 31 Jahre Vorsitzender des  Vereins, Heinz Stork führte die Geschäfte.

Zwei Galionsfiguren: Uwe Martin (links) war 31 Jahre Vorsitzender des Vereins, Heinz Stork führte die Geschäfte.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Hassel.  Im August hat der SC Hassel außerdem ein Spiel gegen die Schalker Traditionsmannschaft geplant.

Im hinteren Raum der Geschäftsstelle des SC Hassel am Lüttinghof hängen ganz viele Bilder, und Friedhelm Luka spricht von der Hall of Fame. Zu sehen sind auf der linken Seite der Wand die ehemaligen Vorsitzenden und auf der rechten Seite die ehemaligen Geschäftsführer des Vereins. Und das sind einige.

Wer es vergessen oder gar nicht gewusst haben sollte, dem sei geholfen: Der erste Vorsitzende des, jetzt vorsichtig, im April 1919 gegründeten BV Hassel war Johann Maletzki. Aber schon 1920 wurde aus dem BV der SC Hassel, der dann 1937 wegen einer Zwangsfusion mit dem Werkssportverein Bergmannsglück zur BSG Bergmannsglück Hassel wurde. Diese Fusion wurde aber nur fünf Jahre später wieder gelöst.

Selbstverständlich hängen in dieser kleinen Hasseler Ruhmeshalle auch die Bilder von Uwe Martin, der von 1974 bis 2005, also 31 Jahre, Vorsitzender war, und Heinz Stork, der 1974 als Nachfolger Uwe Martins für eine Ewigkeit Geschäftsführer wurde. Als Rainer Knaup und Friedhelm Luka auf deren Konterfeis schauen, werden sie fast ehrfürchtig. „Die beiden haben den Verein nach vorne gebracht“, sagt Friedhelm Luka. „Das sind die Galionsfiguren“, meint Klubchef Rainer Knaup. „Sie haben aus dem Monoverein einen Mehrspartenverein gemacht.“

Tischtennis und Schach

Es ist selbstverständlich, dass ein Verein, der 100 wird, vor allem auch in Erinnerungen schwelgt, etwa an die Hoch-Zeiten der Tischtennis- und Schach-Spieler denkt, an das Aus der erfolgreichen Basketball-Abteilung 2014 oder daran, dass es sogar mal Handballer und Leichtathleten beim SC Hassel gab.

Aber wo sind die ganzen historischen Bilder aus dem Vereinsheim? „Die sind beim Mediengestalter“, sagt Friedhelm Luka. Nach den Sommerferien soll nämlich ein Jubiläumsbuch erscheinen. „Ich hoffe, dass wir das bis dahin schaffen“, sagt Rainer Knaup.

Sicher ist indes, dass am 16. oder 17. August das Traditionsteam des FC Schalke 04 kommen wird. Und Friedhelm Luka macht kein Geheimnis daraus, dass er lieber die Profis der Königsblauen sehen würde, um die er sich beim damaligen Manager Christian Heidel auch schon 2017 bemüht hatte. „Dass die Schalker nicht nur gegen Hassel spielen wollen, verstehe ich ja sogar“, sagt er. „Aber sie hätten doch zu dem Schluss kommen können, gegen alle Gelsenkirchener 100-Jährigen zu spielen.“ Fünf Vereine in dieser Stadt feiern in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.

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