TRABRENNEN

Nur drei Prüfungen am Dienstag am Nienhausen Busch

Makalo, hier mit Erwin Bot, tritt beim Deutschland-Comeback als Seriensieger an.

Makalo, hier mit Erwin Bot, tritt beim Deutschland-Comeback als Seriensieger an.

Foto: Sabine Sexauer

Feldmark.   PMU-Kurzveranstaltung ab 12.10 Uhr. Gerade einmal eine Stunde liegt zwischen dem Start des ersten Rennens und der Abschlussprüfung.

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Standen beim ersten Renntag des Monats noch zwölf Rennen auf dem Programm, müssen sich die Pferdefreunde bei Gelsentrab am Dienstag auf eine Ultrakurz-Veranstaltung einstellen. Gerade einmal eine Stunde liegt zwischen dem Start des ersten Rennens um 12.10 Uhr und der Abschlussprüfung. Nach vielfach diskutierten Änderungen im Programm des französischen Wettpartners bietet man seinem Publikum am Nienhausen Busch drei PMU-Prüfungen, die jeweils mit 4.500 Euro dotiert und mit acht Teilnehmern besetzt sind.

Interessanten Sport bekommt man am Nienhausen Busch vor allem im „Preis von Pau“ für die Klasse bis 20.000 Euro Gewinnsumme geboten. Rund sieben Monate nach seinem enttäuschenden letzten Auftritt kehrt Leendert Gerrits‘ Makalo als Seriensieger zurück ins Ruhrgebiet und hat eine gute Chance den nächsten Volltreffer zu landen. Der junge Jaap van Rijn hat seinen neuen Schützling nach mehrmonatiger Pause prächtig in Schwung gebracht und war mit ihm nach einem erfolgreichen Comeback in Alkmaar auch auf Hollands Top-Bahn in Wolvega zweimal nicht aufzuhalten.

Der dabei hinterlassene Eindruck sollte bei den Gegnern für einen gewissen Respekt sorgen, verstecken muss sich aber auch William Scott nicht. Der Wallach siegte nach einem Erfolg im Amateurfahren zuletzt auch in Berlin-Mariendorf mit Robbin Bot im Sulky und wird das Feld in der Hand von Champion Michael Nimczyk sicher nicht ohne Gegenwehr räumen.

Nicht ganz so eindeutig ist die Ausgangssituation im an zweiter Stelle ausgetragenen „Preis von Dax“. Highlander Boko (Michael Nimczyk) wird um die Favoritenrolle in dieser Partie vermutlich nicht herumkommen, muss nach seiner Disqualifikation beim letzten Gelsentrab-Renntag aber erst einmal belegen, dass sein plötzlicher Fehler kurz vor dem Schlussbogen damals dem bei Tauwetter kaum wettkampftauglichen Geläuf geschuldet war und nicht auf seine Kappe ging.

Sollte der Wallach des norddeutschen Gestüts Op’n Wienbarg erneut nicht abliefern können, steigen die Chancen von Dragona, der seinen Überraschungs-Coup vom Jahresdebüt in Mönchengladbach zwar nicht bestätigen konnte, mit Coach Jens-Holger Schwarma im Sulky aber brandgefährlich bleibt.

„Picasso“ in der Favoritenrolle

Eröffnet wird die Veranstaltung mit dem „Preis von Tarbes“, in dem Picasso HM (Jochen Holzschuh) seinen Erfolg vom Monatsanfang bestätigen kann. Auf knietiefer Piste hielt der Orlando Vici-Sohn damals den aus seinem Windschatten lange hartnäckig attackierenden The Shells Go (Ralf Oppoli) letztendlich sicher in Schach. Ian Greenwood (Ronald de Beer) kann dem Favoriten-Duo von den weiteren Startern vielleicht noch am ehesten das Wasser reichen.

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