Rettungsschwimmen

Robert Ortmann von der DLRG Gelsenkirchen-Buer überzeugt

Das Herren-Team der DLRG Gelsenkirchen-Buer landete in Hagen auf dem neunten Rang: Felix Holm, Marcel Hatko, Sven Kather, Robert Ortmann und Jan Lordieck (von links). 

Das Herren-Team der DLRG Gelsenkirchen-Buer landete in Hagen auf dem neunten Rang: Felix Holm, Marcel Hatko, Sven Kather, Robert Ortmann und Jan Lordieck (von links). 

Foto: DLRG Gelsenkirchen-Buer

Hagen.  Robert Ortmann (DLRG Gelsenkirchen-Buer) wird bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Rettungsschwimmer als bester Westfale Fünfter.

Der beste Westfale kommt von der DLRG Gelsenkirchen-Buer. Bei der 47. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Hagen legte Robert Ortmann, der Landesmeister, einen sehr souveränen Wettkampf hin und landete auf Platz fünf. Felix Holm, der Zweitplatzierte der Landesmeisterschaft, kam nach vier Disziplinen als Zwölfter ins Ziel. „Ich konnte mehrmals nah an meine Bestzeiten schwimmen“, sagte er. „Das motiviert mich, diese in naher Zukunft zu unterbieten.“

Das fünfköpfige Herren-Team der DLRG Gelsenkirchen-Buer startete bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften, an der insgesamt 1200 Rettungssportler teilnahmen, in vier Staffel-Disziplinen. „Das Wettkampfsystem ist besonders spannend, da anstatt der einzelnen Disziplinen nur die Summe aller Wettkampfergebnisse gewertet wird“, sagt Jan Laufer, der Sprecher der DLRG Gelsenkirchen-Buer. „Es kommt für alle Athleten und Mannschaften darauf an, jede Facette der Rettungssport-Pool-Disziplinen besonders gut abzudecken, anstatt nur in der persönlichen Spezial-Disziplin sehr gut zu sein.“ Und das Ergebnis der DLRG Gelsenkirchen-Buer beziehungsweise deren Schwimmer konnte sich sehen lassen: Robert Ortmann, Felix Holm, Jan Lordieck, Marcel Hatko und Sven Kather mussten sich mit 23 Ortsgruppen aus ganz Deutschland messen und kämpften sich in der Endabrechnung auf den neunten Rang vor. In den einzelnen Staffel-Disziplinen belegten das Quintett durch konstante Leistungen durchweg Platzierungen in der vorderen Hälfte des Starterfeldes.

Deutschland-Pokal Ende November in Warendorf

Ihr Ziel, unter die Top-Ten-Vereine Deutschlands zu kommen, haben Robert Ortmann, Felix Holm, Jan Lordieck, Marcel Hatko und Sven Kather erreicht. Obwohl: An der einen oder anderen Stelle hätte das Team der DLRG Gelsenkirchen-Buer durchaus etwas besser aussehen können. „Das Ziel, in der Zukunft noch bessere Ergebnisse zu erzielen, wird auf jeden Fall verfolgt“, sagt Jan Laufer. In der inoffiziellen Westfalen-Wertung landete das Team in Hagen auf dem vierten Platz.

Weiter geht es nun Ende November. Dann steht der letzte Wettkampf des Jahres für die Rettungsschwimmer aus Deutschland an. Beim 27. Internationalen Deutschland-Pokal in Warendorf gehen Nationalmannschaften sowie Landesverbände an den Start. Auch Gelsenkirchener Schwimmer haben gute Chancen, vom Landesverband für diesen Wettkampf nominiert zu werden. „Orientiert man sich an den Ergebnissen der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften“, sagt Jan Laufer, „dann sind Robert Ortmann und Felix Holm Teil der vier besten Sportler aus Westfalen.“ Die Nominierungen für den Deutschland-Pokal – fünf Frauen und fünf Männer – werden spätestens am 28. Oktober (Montag) bekanntgegeben.

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