Handball-Oberliga

Schalke freut sich auf Ex-Nationalspieler und neuen Torwart

Knieprobleme: Hinter dem Einsatz von Rückraum-Mann Fin Sauerland steht vor dem Schalker Heimspiel gegen den VfL Mennighüffen ein dickes Fragezeichen.

Knieprobleme: Hinter dem Einsatz von Rückraum-Mann Fin Sauerland steht vor dem Schalker Heimspiel gegen den VfL Mennighüffen ein dickes Fragezeichen.

Foto: Olaf Ziegler

Schalke.  Mit Torwart Veit Lichtenegger trifft Schalke 04 auf den VfL Mennighüffen, der vom ehemaligen Nationalspieler Markus Hochhaus trainiert wird.

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Die Pause war sehr lang, fast ein bisschen zu lang. „Es wird Zeit, dass es anfängt. So eine lange Pause hatten wir noch nie“, sagt Sebastian Hosenfelder, der Trainer der Oberliga-Handballer des FC Schalke 04, vor dem Saisonstart am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle gegen den VfL Mennighüffen. Anwurf wird um 19.30 Uhr sein.

Dabei dürfen sich die Fans der königsblauen Handballer unter anderem auf einen ehemaligen Nationalspieler und einen neuen Torwart freuen: Markus Hochhaus, der 51-jährige VfL-Trainer, hat 26-mal für Deutschland gespielt. Und Veit Lichtenegger haben sich die Schalker deshalb geangelt, weil Fabian Zindel wegen seiner Krankheit und seines Australien-Aufenthaltes sechs Wochen lang nicht trainiert hat. Der 38-jährige Schlussmann wird bis zum Ende des Jahres helfen, um dann wieder zum Soester TV zurückzukehren. Fabian Zindel indes wird am Samstag in der Schalker Bezirksliga-Mannschaft spielen, die ab 17 Uhr auf Absteiger ETG Recklinghausen treffen wird.

Sebastian Hosenfelder warnt vor Daniel Danowsky

Einen starken Rückhalt und eine starke Deckung werden im ersten Saisonspiel für die Schalker eine unabdingbare Pflicht sein, um gegen den VfL Mennighüffen zu bestehen. Der hat nämlich dank Arne Kröger – der linke Rückraum-Spieler ist von TSG A-H Bielefeld zurückgekehrt – und Daniel Danowsky, der gemeinsam mit Trainer Markus Hochhaus vom Verbandsligisten HSG Spradow gekommen ist, an Qualität gewonnen.

„Die Mennighüffener sind wirklich gut aufgestellt“, sagt Sebastian Hosenfelder, der beim Video-Studium festgestellt hat, dass Daniel Danowsky auf der Rückraum-Mitte-Position „genau für die Dynamik sorgt, die denen bisher sicherlich gefehlt hat“, wie er sagt.

Frederic Hentschel und Fin Sauerland sind angeschlagen

Der Schalker Trainer ist sich ziemlich sicher, auch wenn er das so deutlich nicht formuliert, dass es eine Abwehrschlacht wird. „Ich rechne mit einem geringen Ergebnis, mit maximal 25 Toren für beide Mannschaften“, sagt Sebastian Hosenfelder. „Beide werden sich gegen die jeweiligen Deckungsreihen einen abbrechen.“ Und das bedeutet? „Wir müssen versuchen, viele einfache Tore zu machen“, antwortet der 38-Jährige.

Dabei wird ihm ein wichtiger Gegenstoß-Experte wegen seiner Knöchelverletzung bekanntlich fehlen: Julian Ihnen. Dicke Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Kreisläufer Frederic Hentschel (Ellbogen) und Rückraum-Mann Fin Sauerland (Knie).

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