Basketball

Schalke kassiert schmerzhafte Klatsche

Schalkes Lavon Hightower im Duell mit dem Chemnitzer Dominique Johnson.  

Schalkes Lavon Hightower im Duell mit dem Chemnitzer Dominique Johnson.  

Oberhausen.  Die Basketballer des FC Schalke 04 bekamen von den klar favorisierten Chemnitzern ihre Grenzen aufgezeigt.

Oberhausen. Schalkes Basketballer hatten in der 2. Bundesliga ProA gegen die hochfavorisierten Niners Chemnitz nicht den Hauch einer Chance. Die königsblauen Korbjäger unterlagen vor rund 600 Fans 70:114 (30:60). Für Schalke war es die dritte und gleichzeitig deutlichste Niederlage in der laufenden Saison.

„Es war eine sehr bittere Niederlage“, gestand Schalkes Trainer Raphael Wilder ein. Der routinierte Coach hatte vor dem Chemnitz-Spiel von einem Duell „David gegen Goliath“ gesprochen und sollte mit seiner Einschätzung Recht behalten. Wilder stellte fest: „Die Niederlage tut weh. Ich hoffe, dass meine Spieler den Schmerz noch lange fühlen und sich daran erinnern, wie sich das anfühlt.“ Wilder schob sichtlich enttäuscht nach: „Wir waren einfach nicht bereit für diese Begegnung.“

Die Chemnitzer dominierten die Begegnung von Beginn an, lagen nach dem ersten Viertel schon fast uneinholbar mit 31:12 vorne. Auch im zweiten Viertel ließ Chemnitz keine Zweifel am Sieg aufkommen. Zur Pause hieß es 60:30 für die Sachsen. Schalke kam etwas griffiger aus der Pause und konnte zumindest das dritte Viertel positiv gestalten (27:22). Doch zum Schluss wurde es so deutlich wie zu Beginn. Das Schlussviertel ging mit 32:13 an die Niners. Wilder: „Wir haben auch in dieser Höhe verdient verloren. Solche Spiele gibt es.“ Erfolgreichster Werfer bei den Schalkern war Leistungsträger Courtney Belger, dem 17 Punkte gelangen. Bei den Chemnitzern erzielten sieben Spieler mehr als zehn Punkte.

Schalke: Hightower (0), Jean-Louis (2), Spencer (10/1), Joos (4), Dunn (2), Turay (14/1), Szewczyk (3/1), Rohwer (13), Gulley (5/1), Belger (17/1).

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