Saison-Check

 Thorsten Schnürpel setzt auf die Leidenschaft 

Thorsten Schnürpel ist bei der SG Eintracht 07/12 Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion.

Thorsten Schnürpel ist bei der SG Eintracht 07/12 Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion.

Foto: Frank Oppitz

Ückendorf.  Nach dem totalen Umbruch geht’s für die SG Eintracht 07/12 darum, die jungen Spieler zu entwickeln und den Kreisliga-A-Klassenerhalt zu schaffen.

Ein Meister musste sich neu aufstellen. Nachdem sich fast die gesamte Mannschaft der SG Eintracht 07/12 nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga abgemeldet hatte, sahen sich die Verantwortlichen der Ückendorfer gezwungen, den totalen Umbruch zu vollziehen. Von einer Verteidigung des Titels in der Staffel 2 der Kreisliga A träumen nicht einmal Utopisten, obwohl der Saisonstart mit vier Punkten aus zwei Spielen bei Union Neustadt (5:3) und gegen Arminia Ückendorf (0:0) durchaus als gelungen bezeichnet werden darf.

„Wenn man Meister wird, hat man sportlich vieles richtig gemacht“, sagt Thorsten Schnürpel, der in der neuen Saison nicht nur als Sportlicher Leiter, sondern auch als Trainer fungiert. „Die Meisterschaft war auch verdient. Leider haben wir in der Relegation gegen den VfB Kirchhellen den verdienten Sieg in den Schlussminuten noch aus den Händen gegeben. In den Entscheidungsspielen gegen Türkspor Dortmund waren wir dann leider chancenlos.“

Viel Vorfreude und Respekt

Das 1:6 im Rückspiel gegen die Dortmunder war der letzte Auftritt einer erfolgreichen Mannschaft, die sich danach in alle Winde verstreute. „Alle Abgänge sind sportlich betrachtet schmerzhaft“, sagt Thorsten Schnürpel. „Man kann und muss von einem Neustart sprechen. Wir gehen ihn mit viel Vorfreude und Respekt gegenüber der Liga an.“

Gemeinsam mit Markus Steinmann versucht Thorsten Schnürpel, die Eintracht im Kreis-Oberhaus auf Kurs zu halten. Der Fusionsklub ist mit einem sehr jungen Kader in die neue Saison gegangen. „Wir haben zwei Ziele: die Entwicklung unserer jungen Spieler im Seniorenfußball und den Klassenerhalt in der Kreisliga A“, führt er aus. „Der Übergang vom Jugendfußball in den Seniorenbereich ist schon beachtlich. Da müssen und werden wir viel und schnell lernen. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen: die Leidenschaft der Jungs für die schönste Nebensache der Welt und unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Wir leben rot-blau…“

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