Fußball-Bezirksliga

 Viel Optimismus beim Tabellenschlusslicht SV Horst 08 II 

Könnten wie am 17. Februar auch am Sonntag aufeinandertreffen: Horsts Adnan Isleyen (vorne) und Westfalias Julian Lück. Die Partie vor acht Monaten endete 1:1.

Könnten wie am 17. Februar auch am Sonntag aufeinandertreffen: Horsts Adnan Isleyen (vorne) und Westfalias Julian Lück. Die Partie vor acht Monaten endete 1:1.

Foto: Michael Korte

Horst/Bismarck.  Gianluca Rapisardi, der Trainer des SV Horst 08 II, hat vor dem Bezirksliga-Derby gegen Westfalia 04 drei Gründe, die ihn zuversichtlich stimmen.

Die beiden großen Fragen in der Fußball-Bezirksliga lauten: Wann holt der SV Horst 08 II seinen ersten Punkt in dieser Saison? Und: Wer wird das Opfer? Geht es nach Gianluca Rapisardi, dem Trainer des Tabellenletzten, beantworten sich die Fragen wie folgt: An diesem Sonntag. Westfalia 04. „Ich bin sehr optimistisch“, sagt der 30-Jährige vor dem Derby am Sonntag (13 Uhr) zu Hause gegen die Bismarcker. „Für Westfalia 04 wird es schwierig bei uns.“

Drei Gründe machen ihn so zuversichtlich. Erstens: die Trainingsleistungen in dieser Woche. Zweitens: der Rauswurf von Torhüter Robin Montberg nach dessen merkwürdiger Demission am vergangenen Sonntag in Erle. „Dieser Rauswurf hat der Mannschaft gutgetan“, glaubt der Coach. Und drittens: die guten Eindrücke, die das Team in den ersten 35 Minuten in Erle hinterlassen hat.

„An den nächsten Spieltagen treten wir hauptsächlich gegen Mannschaften an, die sich nach Punkten noch nicht weit von uns entfernt haben“, sagt Gianluca Rapisardi. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt hat er noch lange nicht aufgegeben. „Es ist wichtig“, so fügt er hinzu, „in diesen nächsten Spielen erfolgreich zu sein.“ Der Einsatz von Patrick Kroll ist wegen einer Verletzung an der Schulter am Sonntag gefährdet. Anstelle von Robin Montberg wird Collin Wollinski zwischen den Pfosten der 08-Zweiten stehen.

Niklas Zacharias: „Das ist so ein Spiel, in dem wir nur verlieren können“

Spielertrainer Niklas Zacharias von Westfalia 04 ist der Letzte, der die Horster auf die leichte Schulter nehmen würde. „Es ist die gängige Meinung, dass auf uns am Sonntag ein einfaches Spiel wartet“, sagt er. „Aber das ist so ein Spiel, in dem wir nur verlieren können. Ich habe die Horster vor vier Wochen gegen die BG Schwerin beobachtet und halte sie nicht für so schlecht, wie man es nach dem Tabellenstand vermuten könnte. Unser größtes Problem wird sein, alle Jungs davon zu überzeugen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie verstanden haben, dass das Spiel in Horst kein Selbstläufer wird.“

Nach dem 1:0 gegen die SG Castrop-Rauxel sind die Bismarcker auf Rang neun angekommen, aber trotzdem ist Niklas Zacharias mit seinen Mitspielern derzeit nicht uneingeschränkt zufrieden. „Einige fahren zu stark herunter“, kritisiert er. „Deshalb wird es zu einigen Änderungen in der Startformation kommen.“ Sebastian Lempka und Artur Fetsch fallen weiterhin aus, auch der erkrankte Niklas Moczarski muss pausieren. Die Einsätze von Furkan Madenci und Valentino Kucukalic sind zudem fraglich. Moritz Krömmelbein darf nach Ablauf seiner Rot-Sperre wieder mitwirken.

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