Fußball-Westfalenliga

YEG Hassel steht nach dem 1:2 immer noch unter Schock

YEG-Trainer Ali Durmaz will nicht erneut ein Trauma wie beim 1:2 gegen Sodingen erleben. Am Sonntag gastieren die Hasseler beim FC Brünninghausen.

YEG-Trainer Ali Durmaz will nicht erneut ein Trauma wie beim 1:2 gegen Sodingen erleben. Am Sonntag gastieren die Hasseler beim FC Brünninghausen.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Hassel.  „So ein Schock sitzt immer bis zum nächsten Spiel in dir“, sagt Ali Durmaz, der Trainer von YEG Hassel. Nun geht’s zum FC Brünninghausen.

Zunächst mutet es etwas kurios an, wenn Ali Durmaz, der Trainer des Fußball-Westfalenligisten YEG Hassel, die 1:2-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den SV Sodingen als bitterste in dieser Saison bezeichnet. Schließlich hat das Schlusslicht bislang schon ganz andere Pleiten einstecken müssen, beispielsweise eine 1:6-Klatsche gegen Westfalia Wickede oder das 0:4 gegen den DSC Wanne-Eickel.

Diesmal war die Höhe der Niederlage allerdings nicht ausschlaggebend für die Stimmung, vielmehr schrieb die Art und Weise allen Hasselern den Schock ins Gesicht. Bis zur 90. Minute hatten sie gegen den direkten Konkurrenten mit 1:0 geführt, sogar noch mehrere Chancen auf das 2:0 vergeben. Doch in der Nachspielzeit brachen alle Dämme, Sodingen drehte das Spiel und vergrößerte dadurch Hassels Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf fünf Punkte. Die zentrale Frage, die das Gastspiel am Sonntag (15 Uhr, Stadion am Hombruchsfeld) beim FC Brünninghausen dominiert, ist also klar: Hat YEG das Nachspielzeit-Trauma verdaut?

Enes Kodaman ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt

„So ein Schock sitzt immer bis zum nächsten Spiel in dir“, sagt Ali Durmaz, der jedoch im Training davon absah, seinen Schützlingen das Leid des Sonntags noch einmal vor Augen zu führen. „Wir haben kein Wort mehr über das Spiel verloren. Jedem muss bewusst sein, was da passiert ist“, erklärt er. Stattdessen will er, dass seine Jungs gegen den Tabellenneunten an die Leistung aus der regulären Spielzeit anknüpfen. „Da hat man gesehen, dass wir unbedingt verteidigen und Gegentore verhindern wollen. Auch als wir gegen Sodingen eine schwierige Phase hatten, haben wir dagegengehalten und uns befreit. Daran müssen wir uns orientieren“, betont der YEG-Coach, der wieder auf Mesut Özkaya und Tarik Tosun bauen kann. Enes Kodaman ist dagegen nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

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