Fußball

YEGs Devise im Kellerduell: verlieren verboten

Mahmut Akbaba von YEG Hassel beim Kampf um den Ball.

Mahmut Akbaba von YEG Hassel beim Kampf um den Ball.

Foto: Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Hassel.  Eine Teambuilding-Maßnahme hat die Kicker von YEG Hassel noch enger zusammenrücken lassen. Jetzt soll gepunktet werden...

Fußball-Westfalenligist YEG Hassel gestaltete das vergangene Wochenende mal auf eine andere Art. Statt über den Rasen zu hetzen und um wichtige Punkte zu kämpfen, stand diesmal eine Teambuilding-Einheit an. Und zwar an einem großen Frühstückstisch. Die Hasseler nutzten das spielfreie Wochenende, um sich durch ein gemeinsames Frühstück etwas Ablenkung vom tristen Liga-Dasein als Tabellenletzter zu verschaffen. „Das war eine schöne Sache, da man sich mal über Dinge unterhalten konnte, wozu man sonst keine Zeit hat. Das schweißt zusammen“, stellt Trainer Ali Durmaz rückblickend fest.

Frisch gestärkt gehen seine Schützlinge also in das anstehende Duell am Sonntag (15 Uhr, Stadion Lüttinghof) gegen den SV Sodingen. Und dies ist auch bitter nötig, denn im Kellerduell zwischen dem Letzten und dem zwei Zähler besseren Drittletzten ist YEGs Devise eindeutig: verlieren verboten. „Wir dürfen den Abstand nicht zu groß werden lassen“, weiß auch Durmaz, der ansonsten jedoch jeglichen Druck von seinem Team fernhält. „Mein Trainerkollege Savas Turhal und ich haben in der zurückliegenden Trainingswoche komplett den Druck rausgenommen, damit die Köpfe mal wieder frei werden. Wir stehen immer hinter den Jungs“, betont er.

Zuerst hinten sicher stehen

Den Sieg mit aller Macht erzwingen, will Durmaz daher nicht: „Wir müssen erst einmal hinten sicher stehen und gut gegen den Ball arbeiten. Danach können wir versuchen, unsere spielerischen Stärken einzubringen“, erklärt er. Ersteres hatte zuletzt beim 0:4 gegen den DSC Wanne-Eickel zumindest eine Halbzeit lang gut funktioniert. Knackpunkt nach dem 0:0-Pausenstand war da, wie so oft in dieser Saison, der erste Gegentreffer. „Die erste Hälfte in Wanne war richtig stark, daran wollen wir anknüpfen“, fordert Durmaz, der auf Mesut Özkaya (gesperrt) und Bünyamin Celen (Knieverletzung) verzichten muss. Hinter dem Einsatz des angeschlagenen Tarik Tosun steht noch ein Fragezeichen.

Den SVS schätze Durmaz zwar nicht so spielstark wie den DSC ein, „aber wir dürfen deswegen nicht nachlassen, sondern müssen trotzdem als Team dagegenhalten“, sagt er. Die dafür nötige Portion Zusammenhalt hat der Coach seinen Jungs am vergangenen Wochenende mit auf den Weg gegeben. Nun muss die Frühstückseinheit nur noch Früchte bringen.

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