Fußball

Beflügelt von Pokal-Coup will Hagen 11 weiter siegen

Enes Demir und die SpVg: Hagen wollen im sechsten Spiel den sechsten Sieg.

Enes Demir und die SpVg: Hagen wollen im sechsten Spiel den sechsten Sieg.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Beflügelt von Pokal-Coup will die Hagen 11 auch in der Landesliga weiter siegen. Westfalenligist Hohenlimburg 10 tritt beim Schlusslicht an.

Nach dem zweiten Westfalenpokal-Coup gegen den klassenhöheren SV Sodingen erwartet Fußball-Landesliga-Aufsteiger SpVg Hagen 1911 am sechsten Spieltag als Spitzenreiter mit dem Tabellendritten SV Hüsten einen starker Gegner. Anstoß ist am Sonntag um 15.15 Uhr (Bezirkssportanlage Emst).

Bei aller Euphorie im Umfeld ist Elfer-Trainer Stefan Mroß darum bemüht, den Fokus auf die Liga zu richten: „Hüsten ist ein physisch starker Gegner, der eine herausragende Offensive um Torjäger Robin Balder besitzt. Die müssen wir unbedingt in den Griff bekommen.“ Vier Partien haben die Gäste bis jetzt absolviert, lediglich beim 2:3 gegen Werdohl ließ Hüsten Punkte liegen. Beflügelt durch den Pokaltriumph wollen die Elfer dennoch siegen: „Wir gehen mit breiter Brust ins Spiel und dürfen keinen Millimeter vom Gas gehen.“ Während Pierre-Rene Tucholski in den Kader zurückkehrt, fallen Yalcin Erkaya und Nico Wehner (nach Kreuzbandriss) weiter aus. Fraglich ist das Mitwirken von Keeper Niklas Ester und Dominique Möhrke.

Zehner-Trainer warnt vor Schlusslicht

Fußball-Westfalenligist SV Hohenlimburg 1910 gastiert morgen um 15 Uhr bei Schlusslicht YEG Hassel. Die viertplatzierten Zehner wollen nach der späten 2:3-Niederlage im Westfalenpokal beim BSV Menden Wiedergutmachung betreiben. „Wiedergutmachung ist vielleicht das falsche Wort, denn das können wir nicht gutmachen. Aber ich denke, dass man sich als Fußballer nach so einer Niederlage mit entsprechender Leistung wieder ein etwas besseres Gefühl holen kann“, sagte Cheftrainer Michael Erzen.

„Hassel ist ein gefährlicher Gegner“, warnt Erzen: „Die haben kein Spiel gewonnen und viele Gegentore bekommen, aber irgendwann gewinnt solch ein Team auch mal ein Spiel. Da müssen wir 100 Prozent konzentriert sein.“ Bis auf die Langzeitverletzten Nick Träptau, Jan Kauermann, Danilo Labarile und Ibrahim Sylla wird er alle Spieler dabei haben, Labarile und Träptau dürfen zumindest ins Individualtraining wieder einsteigen. Erzen: „Wir haben in Menden einige Leute geschont, von daher sollte es keine Probleme bei der Startaufstellung geben.“

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