Kreisliga

Besonderes Derby in Herdecke ist stark umkämpft

Zeki Tasdemir erzielt den Volmarsteiner Führungstreffer in der 13. Minute.

Zeki Tasdemir erzielt den Volmarsteiner Führungstreffer in der 13. Minute.

Foto: ka

Wetter/Herdecke.  Fußball-Kreisliga A: Umkämpfte Partie zwischen dem FC Herdecke-Ende und dem SuS Volmarstein. Maximilian Bolz feiert Erfolg für den TuS Esborn.

In der Fußball-Kreisliga A wurden bei den Anhängern des FC Herdecke-Ende Erinnerungen an die verlorene Meisterschaft geweckt.

Spiel des Tages

Es war eine besonderes Derby, das der FC Herdecke-Ende gegen den SuS Volmarstein (2:2) bestritten hat. Denn im vergangenen Jahr musste sich Ende mit der Vizemeisterschaft begnügen, weil in der Endabrechnung drei Punkte fehlten. Die ließ die Mannschaft von Trainer Frank Henes ausgerechnet beim Derby am Bleichstein und insbesondere bei den Spielen gegen den Gegner aus Volmarstein, dem man gleich zweimal unterlag. Die Ender wollen also in dem Derby etwas gutmachen. Zeki Tasdemir erzielte dann aber nach knapp einer Viertelstunde per Abstauber den Führungstreffer für die Gäste aus Volmarstein. Als dann Sebastian Lummel wenig später das Tor zum 0:2 erzielte, wurden bei den Ender Anhängern gleich wieder die Erinnerungen an die vergangene Saison wach. „Die werden uns doch nicht schon wieder die Meisterschaft versauen“, hieß es aus den Reihen des FC. Und SuS-Trainer Ralf Gütschow betonte: „Wir sind hier hin gekommen, um das Spiel zu gewinnen.“

Erleichterung des Tages

Alfred Reichert sorgte aber drei Minuten später für Entspannung und erzielte den Anschlusstreffer, der auch den Halbzeitstand bedeutete, weil aufseiten des SuS Sebastian Lummel eine weitere Chance nicht nutze. Nach dem Wechsel kam der FC direkt zu Torchancen, zunächst scheiterte aber Michel Wolf, der freistehend über das Tor schoss. Besser machte es dann Franz Schlesinger und vollstreckte zum Ausgleich.

Leistung des Tages

Beiden Mannschaften boten sich weitere gute Gelegenheiten, um das Spiel zu entscheiden. Tore fielen aber auch deshalb nicht, weil sowohl Johannes Kost als auch Justus Böving gewohnt sicher ihren Job im Tor erledigten. „Es war ein hart umkämpftes Spiel. Unter dem Strich ist es ein gerechtes Ergebnis, wobei wir in der zweiten Hälfte die größere Anzahl an Chancen hatten. Die Truppe hat nach dem Rückstand Moral bewiesen“, sagte FC- Trainer Frank Henes nach dem Spiel.

SuS-Trainer Ralf Gütschow war nach dem Spiel hin und hergerissen. „Spielerisch waren wir heute besser und in Hälfte eins auch im Spiel nach vorne zielstrebiger. Nachher hatten wir Probleme, die vielen langen Bälle zu verteidigen. Im Abschluss hatten wir etwas Pech. Aber die Leistung gibt mir Mut für die nächsten Aufgaben, die Saison ist noch lang.“, so Gütschow.

Kämpfer des Tages

Und die nächste Aufgabe für den SuS Volmarstein steht schon heute abend beim Derby gegen den SC Wengern an. Der SC hat zwar bei der TSG Sprockhövel II mit 1:4 verloren, beim Stand von 4:0 gelang Dennis Niggeloh für die Gäste noch der Ehrentreffer.

Trotzdem gibt sich SC-Trainer Wolfgang Hamann kämpferisch: „Wir waren absolut chancenlos, aber kein Vorwurf an meine Mannschaft. Die Jungs haben sich bis zum Schluss nicht aufgegeben. Zum Derby beim SuS werden wir anders aufgestellt sein. Auch wenn wir nur Außenseiter sind, werden wir laufen und kämpfen bis Blut in den Schuhen ist“,verspricht Hamann und betont: „Ich hoffe und wünsche mir, dass das Spiel lange offen ist und die Zuschauer ein gutes Derby sehen.“

Erfolg des Tages

Erstes Saisonspiel für die erste Mannschaft und direkt ein 3:0-Sieg – diesen Erfolg konnte Maximilian Bolz beim TuS Esborn feiern. Denn Trainer Thomas Schumacher setzte den Torwart gegen BW Voerde II ein. Bei seinem ersten Saisoneinsatz für die erste Mannschaft des TuS hielt Bolz seinen Kasten sauber. So konnte sich die Mannschaft von Thomas Schumacher für den Aufwand belohnen, und sich die so wichtigen drei Punkte im Abstiegskampf sichern. Gegen den Aufsteiger schossen Marvin Skasa und Jan Küsters eine beruhigende Führung heraus, Patrick Kulig traf nach zwanzig Minuten Überzahlspiel zum Endstand. „Der Sieg ist für unsere junge Truppe erstmal gut für die Moral und wichtig für die Tabelle“, so Schumacher. Nächsten Sonntag spielt der TuS beim SuS Volmarstein.

Enttäuschung des Tages

Die TSG Herdecke hat bei RW Ennepetal-Rüggeberg mit 3:7 verloren. Als Pascal Trawinski nach einer halben Stunde den ersten Herdecker Treffer erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Zehn Minuten nach Wiederbeginn lag die Mannschaft von Trainer Frank Colapietro dann aber schon mit 1:5 hoffnungslos zurück. Nachdem Christopher Kilian Lein und Dennis Madeo ihre Farben noch einmal heranbrachten, war noch eine Viertelstunde zu spielen. Also Zeit genug, um vielleicht noch zwei Tore zu erzielen. Das gelang dann aber dem Gastgeber.

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