3. Liga

Dieses Derby darf der TuS Volmetal nicht verlieren

Volmetals Dominik Domaschk (links) und der Mendener Moritz Eigenbrodt - vor Jahresfrist Siegtor-Schütze - stehen sich auch am Freitag im Derby und Kellerduell der 3. Handball-Liga Nordwest gegenüber.

Volmetals Dominik Domaschk (links) und der Mendener Moritz Eigenbrodt - vor Jahresfrist Siegtor-Schütze - stehen sich auch am Freitag im Derby und Kellerduell der 3. Handball-Liga Nordwest gegenüber.

Foto: Dietmar Reker

Hagen.  Es ist nicht nur ein Derby, sondern auch ein Kellerduell: In voller Halle erwartet der Vorletzte TuS Volmetal Schlusslicht SG Menden Sauerland.

Was Spitzenreiter Wilhelmshavener HV nicht gelang, soll auch das Schlusslicht nicht schaffen: Wenn Handball-Drittligist TuS Volmetal heute um 20 Uhr die SG Menden Sauerland Wölfe erwartet, ist ein Sieg für die Gastgeber besonders wichtig. Denn es handelt sich nicht nur um ein Derby zweier Nachbarn vor mutmaßlich ausverkaufter Sporthalle Volmetal, sondern auch das Kellerduell des Vorletzten gegen den Letzten. „Das ist schon ein Vierpunktspiel“, weiß TuS-Trainer Marc Rode, „zuhause gegen Menden in dieser Konstellation müssen wir punkten, diesen Anspruch müssen wir an uns haben.“

hier gibt es mehr sportnachrichten aus hagen und umgebung Die Volmetaler erlitten nach dem Remis bei den Rhein Vikings und dem Sensationssieg gegen Wilhelmshaven zuletzt mit der 21:26-Niederlage bei TSV GWD Minden II den ersten Rückschlag, seitdem Rode als Cheftrainer Christoph Ibisch abgelöst hat. „Das war ein gebrauchtes Spiel“, denkt Rode zurück, „aber wir haben uns angeschaut, was wir da nicht gut gemacht haben.“ Und man will die Erkenntnisse gegen Menden umsetzen. Wobei der Einsatz von Frieder Krause im Innenblock, bei dem nach einem Trainingsunfall eine Platzwunde an der Stirn im Krankenhaus genäht werden musste, und dem mit grippalem Infekt fehlenden Kreisläufer Joel Jünger - in Menden gebürtig - noch fraglich ist. Allerdings ist Rode überzeugt: „In diesem Spiel wird jeder spielen und vollen Einsatz zeigen wollen.“

Warnung vor Mendener Rückraum

In der Vorsaison gelang das nur bedingt, fast genau vor einem Jahr siegten die Mendener in der Sporthalle Volmetal mit 27:26, das Rückspiel im März verloren die Volmetaler noch deutlicher (19:25). „Menden hat eine sehr Rückraum-lastige Mannschaft“, sagt TuS-Coach Rode, „Spieler wie Joshua Krechel, Moritz Eigenbrodt, Felix Thier oder Christian Klein darf man nicht werfen lassen, mit Rafael Dudczak haben sie aber auch einen sehr guten Kreisläufer. Darauf müssen wir uns in der Abwehr einstellen.“ Auch auf das gute Umschaltspiel der Gäste verweist Rode: „Wenn wir das unterbinden können, ist schon viel gewonnen.“

Gäste-Trainer Micky Reiners wiederum sieht die Volmetaler breiter aufgestellt. „Volmetal wird alles dafür tun, dass sie die Punkte in der eigenen Halle behalten. Das ist ja auch legitim“, sagt er, für sein Team habe die Partie aber ähnlich hohe Bedeutung: „Wir wollen den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht abreißen lassen.“ Zuletzt gelang den Mendenern ein 27:27-Remis gegen die ebenfalls im Abstiegskampf steckende Ahlener SG, wobei man einen 16:11-Pausenvorsprung nicht ins Ziel retten konnte. Der bisher einzige Saisonsieg gelang den Sauerland Wölfen mit 25:22 beim Leichlinger TV, der zuletzt überraschend bei Aufstiegsaspirant VfL Eintracht Hagen siegte.

Die Volmetaler rechnen im Derby gegen die SG Menden Sauerland Wölfe mit einer ausverkauften „Handballhölle“ Volmetal. Sie bitten die Besucher darum, rechtzeitig zu kommen die ausgewiesenen Parkplätze an der B54 oder gegenüber dem Bahnhof auf dem großen Platz zu nutzen.

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