3. Liga

Gummersbach will Sieg mehr als der TuS Volmetal

Ole Kähler sorgt bei den Volmetalern in der Spielmacherrolle für Lichtblicke, kann die 24:28-Niederlage gegen den VfL Gummerbach II aber auch nicht verhindern.

Ole Kähler sorgt bei den Volmetalern in der Spielmacherrolle für Lichtblicke, kann die 24:28-Niederlage gegen den VfL Gummerbach II aber auch nicht verhindern.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Das wird eine ganz lange Saison für Handball-Drittligist TuS Volmetal. Das Team unterlag mit 24:28 gegen die Reserve des VfL Gummersbach.

Spätestens als Gummersbachs Ole Bisten rund 45 Sekunden vor dem Spielende trifft, wird eines jedem Beobachter in der Sporthalle Volmetal klar: Das wird eine ganz lange Saison für den Handball-Drittligisten TuS Volmetal. Das Team von Trainer Christoph Ibisch unterlag in eigener Halle mit 24:28 (10:12) gegen die keineswegs übermächtige Reserve des VfL Gummersbach. Mit 1:7 Punkten ist der Saisonstart nach den ersten vier Spielen damit alles andere als so verlaufen, wie es sich die Verantwortlichen in Volmetal vorgestellt haben.

Gegen die sehr jungen und immer wieder aufs Tempo drückenden Gäste aus dem Bergischen Land taten sich die Volmetaler vor allen Dingen im aufgebotenen Angriff schwer. Die Gummersbacher agierten mit einer 5:1-Deckung, an der sich die Gastgeber immer wieder die Zähne ausbissen. Jeder Ballverlust oder überhastete Abschluss des TuS wurde blitzschnell bestraft. Gelang es den Volmetalern dies zu unterbinden, zeigte sich dass auch die Gäste in ihrem Mitteln relativ limitiert waren. Doch das Mittel, welches die Gummersbacher beinahe über die gesamte Spielzeit anwendeten, reichte um sich nach dem guten Start des TuS (4:2) schnell absetzen zu können. Immer wieder gelang der Ball zu Gummersbachs sehr starken Kreisläufer Jonas Stüber. Dieser sorgte in der Hintermannschaft der Volmetaler immer wieder für Lücken oder wurde gut in Szene gesetzt.

Vor allem dem in der ersten Halbzeit sehr gut aufgelegten Sydney Quick war es zu verdanken, dass die Ibisch-Sieben nicht schon zur Pause höher in Rückstand geriet. Umso ärgerlicher war es dabei für den TuS, dass auf eigener Seite eine ganze Vielzahl an Chancen liegen gelassen wurden. Am Ende des Spiels sollten es gleich fünf Siebenmeter sein, die König, Kowalski, Heidemann und Pfänder nicht im Tor unterbringen konnten.

Im zweiten Spielabschnitt setzte sich Gummersbachs Reserve dann schnell auf 14:19 ab, was vor allem an der Geschwindigkeit der Gäste lag. Doch die Volmetaler gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf, was unter anderem an dem beherzten Auftritt von Zugang Ole Kähler lag. Kähler agierte im ersten Abschnitt noch auf Linksaußen und übernahm in der zweiten Hälfte die Spielmacherrolle des blassen Jan König. Doch auch Kähler konnte, obwohl er immer wieder versuchte Akzente zu setzen, die drohende Pleite nicht abwenden. „Gummersbach wollte den Sieg am Ende vielleicht einen Tacken mehr als wir”, bedauerte Ibisch: „Der letzte Biss hat bei uns ein wenig gefehlt.“

TuS Volmetal: Quick (1.-60.), Michel (bei zwei Siebenmetern); Heidemann (7/1), Kaufmann (3), Kähler (3), Jünger (2), Pfänder (3/1), König (2/2), Kowalski (1/1), Grasediek (1), Stange (1), Blümel, Irle, Krause, Moog, Domaschk (n.e.).

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