Basketball

Neuzugang Tyson Kanseyo passt zu schnellem Hasper Spielstil

Trainer Martin Wasielewski (links) begrüßt Neuzugang Tyson Kanseyo, Neuzugang beim SV Haspe 70.

Trainer Martin Wasielewski (links) begrüßt Neuzugang Tyson Kanseyo, Neuzugang beim SV Haspe 70.

Foto: SV Haspe 70

Hagen.  Mit dem niederländischen 2,03-m-Mann Tyson Kanseyo hat Basketball-Erstregionalligist SV Haspe 70 sein Team für die Saison 2019/2020 komplett.

Mit dem niederländischen 2,03-m-Mann Tyson Kanseyo hat Basketball-Erstregionalligist SV Haspe 70 sein Team für die Saison 2019/2020 komplett. Einen „halbwüchsigen Center, eigentlich ein Vierer“ nennt Haspes Trainer Martin Wasielewski den 24-jährigen College-Absolventen: „Ein ganz Langer würde bei uns auch nicht reinpassen, denn wir wollen sehr schnell spielen.“ Ein Spielstil, der für alle Hagener Top-Basketballteams charakteristisch sein soll, auch Zweitligist Phoenix Hagen und Haspes Ligarivale BG Hagen wollen in der neuen Saison so agieren. Darauf habe man sich, so Wasielewski, beim gemeinsamen Trainer-Treffen mit Chris Harris (Phoenix) und Kosta Filippou (BG) verständigt.

Der vom amerikanischen NCAA2-College Azusa Pacific kommende Tyson Kanseyo soll dabei den defensiven Hasper Anker geben. „Er soll unter den Brettern spielen, für die Rebounds sorgen“, sagt Wasielewski, „unter dem Korb wollen wir ein bisschen aggressiver spielen als zuletzt. Und mit Alessandro Spitale hatten wir bisher da nur einen, der aufräumt.“ Vom kräftigen Kanseyo, der aus Nijmegen kommt und afrikanische Wurzeln hat, konnten die Hasper sich ein Bild machen, als er vor vier Wochen für zwei Tage beim Training vorspielte. „Jetzt wissen wir, was wir an ihm haben“, sagt Wasielewski.

Der 24-jährige Niederländer komplettiert das Hasper Team, das mit Gabriel Jung, Emil Loch und Eldar Ribic ansonsten sehr junge Neuzugänge hat, lediglich der kanadische Spielmacher Jordan Rose (31) bringt Erfahrung mit. „Wir brauchten auch einen, der nach zehn wilden Angriffen mal das Tempo rausnehmen kann“, sagt Wasielewski, ansonsten pflege aber auch Rose den schnellen Stil, der für die Hasper alternativlos sei. „So können wir für die ein oder andere Überraschung sorgen“, sagt der Coach, „aber es kann natürlich auch mal in die Hose gehen.“

Seit drei Wochen trainiert Wasielewski mit den Hasper Spielern individuell, ab dem 5. August beginnt die siebenwöchige Saisonvorbereitung. Am 14. September startet der SV70 mit einem Heimspiel gegen die mutmaßlich starken Hertener Löwen in die 1. Regionalliga, am Wochenende darauf steht direkt ein Doppelspieltag mit dem Gastspiel bei Citybasket Recklinghausen (20.9.) und dem Derby gegen die BG Hagen (22.9.) an. Dann wollen die Hasper mit weiter verjüngtem Team das starke Vorjahres-Ergebnis - man belegte Rang sieben - wiederholen. „In der neuen Saison wäre das ein Playoff-Platz“, weiß Martin Wasielewski: „Aber es sollte schon unser Ziel sein, das Resultat des letzten Jahres zu bestätigen. Wenn die anderen uns lassen.“

Der Kader des SV Haspe 70

Guards: Luca Bambullis, Jordan Rose (LippeBaskets Werne), Eldar Ribic (BG Hagen), Gabriel Jung (Phoenix Juniors/AstroStars Bochum) Jan Hendrik Siewert, Nikolai Glavovic. Forwards: Oscar Luchterhandt, Emil Loch (Phoenix Juniors/SG VFK Boele-Kabel), Marco Braun, Leon Wagener, Max Obrebski. Center: Alessandro Spitale, Tyson Kanseyo (Azusa Pacific), Marvin Waltenberg, Nils Nachtigall (Düsseldorf)

Abgänge: Max Fouhy (WWU Baskets Münster), Vytautas Nedzinskas, Daniel McGee, Jonah Bredt (TuS 59 Hamm Stars), Hamdi Karoui, Luca Braun.

Trainer: Martin Wasielewski, Michael Wasielewski.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben