Westfalenliga

Nullnummer zwischen Hohenlimburg und Erkenschwick

Marcel Weiß (weißes Trikot), Akteur des SV Hohenlimburg 1910, der es in dieser Szene gleich mit zwei Gegnern aufnehmen möchte, musste sich mit seiner Mannschaft gegen die Spvgg. Erkenschwick mit einem 0:0 zufrieden geben.

Marcel Weiß (weißes Trikot), Akteur des SV Hohenlimburg 1910, der es in dieser Szene gleich mit zwei Gegnern aufnehmen möchte, musste sich mit seiner Mannschaft gegen die Spvgg. Erkenschwick mit einem 0:0 zufrieden geben.

Foto: Fabian Sommer

Hohenlimburg.  Nullnummer im Kirchenbergstadion. Fußball-Westfalenligist SV Hohenlimburg 1910 trennte sich von der Spvgg. Erkenschwick mit 0:0.

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Nullnummer im Kirchenbergstadion. Fußball-Westfalenligist SV Hohenlimburg 1910 trennte sich von der Spvgg. Erkenschwick auf dem sich in einem katastrophalen Zustand befindenden Naturrasenplatz mit 0:0. Auch wenn man den Hohenlimburgern ein leichtes Chancenplus zuschreiben konnte, ging das Ergebnis für beide Mannschaften absolut in Ordnung. Bis auf ein paar Ausnahmen waren Torraumszenen weitestgehend Mangelware, die Begegnung wurde mit einer hohen Intensität zwischen den beiden Sechzehnern geführt. Kontermöglichkeiten wurden auf beiden Seiten teilweise schlecht ausgespielt und der holprige Rasen war der spielerischen Qualität teilweise abträglich.

„Ich bin froh, dass wir das Spiel angenommen und offen gehalten haben. Beide Teams haben die Partie mit offenem Visier geführt und haben sich nichts geschenkt. Wir hatten insgesamt die etwas besseren Chancen, um das 1:0 zu erzielen aber wir können auch mit dem Unentschieden leben. Das war keine Blumentruppe, sondern ein Team aus dem Ruhrgebiet, das Feuer mitgebracht und körperlich robust gespielt hat“, sagte Hohenlimburgs Cheftrainer Michael Erzen nach dem Abpfiff.

Konter kosteten Kraft

Warum seine Mannschaft gestern Probleme im Konterspiel hatte? „Das habe ich in der Halbzeit angesprochen, dass wir die Konteraktionen besser ausspielen müssen. Dass wir auch mal den Kopf hochnehmen müssen oder gezielt in die Spitze spielen. Aber ich muss sagen: Jeder Meter auf diesem Geläuf hier ist anstrengend, das kostet Kraft, da kommen Unkonzentriertheiten.“ Es soll das letzte Heimspiel auf Naturrasen dieses Jahr gewesen sein

Die ersten beiden Chancen gehörten den Gästen aus dem Ruhrgebiet, jedoch musste SV-Torhüter Alexander Klur beide Male nicht eingreifen. Einmal ließ Skandar Soltane zwei Zehner aussteigen, knallte die Kugel aus 16 Metern aber ein Stockwerk über die Latte (4.). Nach einer halben Stunde setzte Bernad Gllogjani den Ball einen Meter drüber.

Zum Ende des ersten Durchgangs kamen die Zehner dann zweimal sehr gefährlich vor das Erkenschwicker Gehäuse. Zunächst bekam Marcel Weiß den Ball 14 Metern vor dem Tor wunderbar aufgelegt, schoss aber knapp drüber (33.). Fünf Minuten darauf bekamen die Gäste den Ball nicht ausreichend geklärt, plötzlich zwirbelte Saffet Davulcu aus einer Liegeposition aus elf Metern Entfernung die Kugel aufs Tor, so dass sich Erkenschwick-Torwart Philipp Amft lang strecken musste, um den Ball noch zur Ecke zu klären.

Knapp daneben

Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste kaum noch vor das Hohenlimburger Tor und konnten keine einzige echte Torchance mehr verbuchen. Auf Seiten der Zehner wurde ein Schuss des eingewechselten Kapitäns Danilo Labarile im Strafraum entscheidend geblockt, Samet Davulcu setzte eine Möglichkeit aus spitzem Winkel von der rechten Seite links neben das Tor. Es sah wie eine Hereingabe aus, wurde dann aber gefährlich.

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